BVDW-Umfrage zur künstlichen Intelligenz: Was bringt die Zukunft?

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BVDW-Umfrage zur künstlichen Intelligenz: Was bringt die Zukunft?

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„Künstliche Intelligenz“ ist den Deutschen ein Begriff: 93,7 Prozent haben ihn schon einmal gehört. Davon glauben 23 Prozent, den Inhalt hinter dem Begriff auch genauer darstellen zu können, 51 Prozent immerhin noch grob. Doch was erwartet man von KI für die Zukunft? Eine Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. 

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„Künstliche Intelligenz“ ist den Deutschen ein Begriff: 93,7 Prozent haben ihn schon einmal gehört. Davon glauben 23 Prozent, den Inhalt hinter dem Begriff auch genauer darstellen zu können, 51 Prozent immerhin noch grob. Doch was erwartet man von KI für die Zukunft? Eine Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. 

Das Thema künstliche Intelligenz bewegt die Deutschen: Einerseits stimmt knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) der Aussage zu, dass der Mensch die Kontrolle verlieren wird, andererseits sagen 84 Prozent, dass lästige Routineaufgaben von Robotern erledigt werden könnten. Die Mehrheit befürchtet, dass massenhaft Arbeitsplätze durch KI ersetzt werden (69 Prozent) – obwohl einige Studien vom Gegenteil ausgehen.

Die Mehrheit (54 Prozent) glaubt, dass Krankheiten besser diagnostiziert werden und die Heilungschance dadurch steigen wird. Insgesamt denkt jeder Zweite (53 Prozent), dass negative und positive Effekte sich die Waage halten werden, 18 Prozent geben an, dass unser Leben schlechter, 21 Prozent, dass es besser wird.

Ein kompexes Thema

„Das liegt auch daran, dass das tatsächliche Verständnis, wie künstliche Intelligenz funktioniert, insgesamt sehr gering ist. KI ist ein sehr komplexes Thema, bei dem erstmal Vertrauen aufgebaut werden muss, sowohl in die Maschinen als auch in die Entwickler von KI. Positive Beispiele von KI im Alltag, die es ja bereits gibt, helfen beim Aufbau von Vertrauen“, sagt Ingo Notthoff (T-Systems Multimedia Solutions), Vorsitzender des Forums Digitale Transformation & Internet of Things im BVDW.

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Dr. Wolfgang Faisst (SAP), Stellvertretender Vorsitzender, ergänzt: „Die Menschen haben noch gemischte Gefühle. Die Politik muss daher, gemeinsam mit uns als Branche, aufklären, und die Potenziale aufzeigen. Das Nationale Forschungskonsortium künstliche Intelligenz, das im Koalitionsvertrag angekündigt wird, ist ein guter Start. Nötig ist aber auch ein nationaler Aktionsplan, der finanziell gut ausgestattet ist.“ Frankreich hat in diesem Zusammenhang mit einer entsprechenden Strategie im Bereich KI bereits vorgelegt und Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro bis 2022 angekündigt.

Datenbank und Blog zu KI

Zu Themen wie „Wenn Maschinen Menschen bewerten“, „automatisiertes und vernetztes Fahren“ und weiteren rund um künstliche Intelligenz und digitale Ethik hat der BVDW eine Datenbank (bit.ly/2JZ0QcJ) sowie einen Blog mit Expertenmeinungen (bit.ly/2HBQLE4) erstellt. Interessante Projekte aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz werden beim Deutschen Digital Award vorgestellt und ausgezeichnet. Tickets für die von Jan Böhmermann moderierte Gala am 26. April in Berlin gibt es hier: bit.ly/2F9IPof.

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Der BVDW auf der Hannover Messe 2018

Der BVDW ist unter anderem in Person von Vizepräsident Stephan Noller (Ubirch) auf der Hannover Messe 2018 vertreten. In seiner Keynote „Vertrauenswürdige Daten für vernetzte Industrial-IoT-Anwendungen – die Blockchain macht es möglich“ (25.4., 11.30 Uhr; Halle 6, Stand D02) erläutert der Digitalunternehmer, weshalb vernetzte Industrial-Internet-of-Things-Anwendungen in Zukunft extrem verlässliche Daten benötigen werden und inwiefern die Blockchain dabei eine entscheidende Rolle spielen kann. Die Keynote ist Bestandteil des Industrial Security Forums.

Über die Umfrage: Die Befragung erfolgte durch Kantar TNS im Auftrag des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. im Vorfeld der Hannover Messe (23. bis 27. April).

 

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