Checkliste: Google Shopping Campaigns richtig aufsetzen

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Checkliste: Google Shopping Campaigns richtig aufsetzen

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Google Shopping ist nach der klassischen Google-Suche einer der wichtigsten Traffic- und Umsatzkanäle für Online-Shops. Gut ein Drittel des Search-Umsatzes wird bei den meisten Retailern über Google Shopping verdient. Der Schlüssel zum Erfolg sind detaillierte und gut strukturierte Produktdaten, die der Online-Shop an die Suchmaschine übermitteln muss. Mit den Shopping Campaigns hat Google bereits im Februar das Handling der produktbezogenen Suchmaschinenwerbung für Werbungtreibende deutlich vereinfacht. Ab 2. September schränkt Google nun die Funktionalitäten der PLA (Product-Listing-Ads)-Kampagnen stark ein. In einer zweiten Phase werden dann sukzessive alle Kampagnen mit Produktinformationen in Google Shopping Campaigns migriert.

Wer bei der Übernahme der Einstellungen nicht selbst im Merchant Center und auch im AdWords-Konto aktiv wird, riskiert Fehler bei der Migration und verschenkt zudem Umsatzpotenzial. Denn er schöpft die neuen Möglichkeiten nicht aus, die Shopping Campaigns bieten. Damit nichts schiefgeht, hat die Hamburger Performance-Marketing-Agentur eprofessional eine Checkliste für die neuen Shopping Campaigns zusammengestellt.

1. Datenfeed-Anpassung

Nutzen Sie bereits die custom_label-Spalten? Wenn nicht, sollten Sie das unbedingt ändern. Nur so können Sie Ihr Produktportfolio in den Shopping Campaigns optimal abbilden. Denn mit Hilfe der custom_label-Spalten können Sie die Produktgruppen der Shopping Campaigns feingliedriger unterteilen.

2. Kampagnen-Einstellungen

Haben Sie die Priorität Ihrer Kampagne auf „hoch“ eingestellt? Bei Aufsetzen einer Shopping Campaign ist die Priorität der Kampagne automatisch auf „niedrig“ gesetzt. Wird dies nicht geändert, werden unter Umständen andere, weniger relevante Shopping Campaigns ausgespielt.

3. Inventarfilter

Spielen Sie alle Produkte aus dem Merchant Center aus? Unter dem Einstellungspunkt „Inventarfilter“ können Sie die Bewerbung von Produkten durch Filter reduzieren. Überprüfen Sie hier, ob all Ihre Produkte in Ihrer Shopping Campaign ausgespielt werden. Sollten Sie bestimmte Artikel nicht ausspielen wollen, empfiehlt es sich, dies über die Produktgruppen abzubilden. Damit haben Sie die Möglichkeit, auch für diese Artikel die von Google bereitgestellten Informationen zu nutzen und weitere Erkenntnisse daraus abzuleiten.

4. Adgroup-Struktur

Wie viele Adgroups (Anzeigengruppen) verwenden Sie? Als Google die Shopping Campaigns einführte, konnte man nur eine einzige Adgroup erstellen. In dieser waren dann sämtliche Produktgruppen enthalten.

Bei den Shopping Campaigns werden aber Anzeigentexte und ausschließende Keywords nicht auf Produktgruppen-Ebene, sondern immer noch auf Adgroup-Ebene hinterlegt. Haben Sie also nur eine Adgroup, wird zum Beispiel für alle Produkte derselbe Anzeigentext hinterlegt. Mit der Umstellung ist es möglich, für eine Shopping Campaign mehrere Adgroups zu erstellen. Strukturieren Sie Ihre Shopping Campaign also so, dass für verschiedene Produktsegmente auch verschiedene Anzeigengruppen angelegt werden. Nur dann können Sie einen passenden Werbetext hinterlegen und ausschließende Keywords differenzierter einbuchen.

„Google pusht den Shopping-Kanal. Wir gehen davon aus, dass das nicht das letzte Update gewesen ist. Ich rate allen Online-Händlern, die Updates für die Google Shopping Campaigns jederzeit im Blick zu behalten. Je feiner der Produktdaten-Feed aufgesetzt ist, desto besser sind die Ergebnisse. Es lohnt sich wirklich, in die Fleißarbeit zu investieren“, rät Benjamin Prause, COO/CSO von eprofessional.

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