CO2-Kompensation: Onlineshop führt erstmals funktionierendes Modell ein

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Als erster Onlineshop im deutschsprachigen Raum führt Galaxus ein neuartiges CO2-Kompensationsmodell für sein gesamtes Sortiment ein. Damit können Kunden erstmals beim Check-Out Prozess auf freiwilliger Basis den CO2-Fußabdruck ihres Einkaufs kompensieren. Das zugrunde liegende Modell berücksichtigt dabei die gesamte Wertschöpfungskette.
CO2-Kompensation

Quelle: Galaxus

  • Onlineshop Galaxus führt individuelle CO2-Kompensation für sein gesamtes Sortiment ein.
  • CO2-Kompensationsmodell berücksichtigt die Wertschöpfungskette von der Gewinnung der Rohstoffe über die Produktion bis zur Lieferung nach Hause.
  • Alle Fördergelder zur CO2-Kompensation gehen an geprüfte Klimaschutzprojekte.

Der Onlineshop Galaxus, die deutsche Tochtergesellschaft des Schweizer E-Commerce-Anbieters Digitec Galaxus AG, führt eine neuartige CO2-Kompensation für sein gesamtes Sortiment ein. Ab sofort können Kunden beim Check-Out Prozess freiwillig den CO2-Fußabdruck ihres Einkaufs kompensieren. Das zugrunde liegende Modell berücksichtigt die gesamte Wertschöpfungskette von der Gewinnung der Rohstoffe über die Produktion bis zur Lieferung nach Hause. Die exakte Summe für die CO2-Kompensation wird hierbei für jedes Produkt individuell berechnet. Alle Fördergelder der Kunden zur CO2-Kompensation fließen an von South Pole geprüfte Klimaprojekte.

CO2-Kompensationsmodell berücksichtigt zahlreiche Faktoren

In Zusammenarbeit mit dem Klimalösungsanbieter South Pole, einem Spin-Off der ETH Zürich, hat der Schweizer Mutterkonzern Digitec Galaxus das Berechnungsmodell zur CO2-Kompensation entwickelt. Zur Berechnung des freiwilligen Kompensationsbeitrags wendet Galaxus eine besondere Formel an. 

CO2-Kompensation
CO2-Kompensation = Fußabdruck des Produkts in Tonnen CO2 x Preis für die Kompensation einer Tonne CO2. (Bild: Digitec Galaxus AG)

Die Gewinnung der Rohstoffe, die Produktion, der Verkauf und die Heimlieferung werden dabei berücksichtigt. Ausschlaggebend für den CO2-Fußabdruck sind im Modell vor allem die Produktgruppe, das Gewicht, der Preis und der Hersteller. Sofern die Informationen verfügbar sind, fließt auch die Materialzusammensetzung in die Rechnung ein. Das Modell wird laufend verbessert. Nicht berücksichtigt werden die Verwendung sowie die Entsorgung der Produkte.

Die Fördergelder der Kunden zur CO2-Kompensation fließen an von South Pole geprüfte Klimaprojekte – darunter an Waldschutzinitiativen wie Isangi , Rwanda Boreholes, WWF Mamize Cookstoves  und Alto Huayabamba Forest Conservation oder an Projekte für erneuerbare Energien wie Dora II Geothermal Power, Kornburi Wastewater und Musi Hydro.

CO2-Kompensation: Umwelt- und Klimaschutz als wichtiges Thema

Mehr als die Hälfte der Deutschen sieht den Umwelt- und Klimaschutz als wichtiges Thema an, um Zukunftsaufgaben zu meistern und die Lebensqualität zu erhalten. Das ergab 2019 eine repräsentative Studie des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamts. Die Studie zeigt außerdem, dass sich das Bewusstsein auch beim Konsum bemerkbar macht – hier wird besonders beim Kauf von Haushaltsgeräten auf Energieeffizienz geachtet. Außerdem steigt die Bereitschaft, die Emissionen von Flugreisen zu kompensieren.

Durch diese Entwicklung sieht sich das Unternehmen bestärkt, wie Frank Hasselmann, Geschäftsführer von Galaxus, erklärt: „Die Sorge um den Klimawandel steigt unter den Konsumenten, besonders in den jüngeren Generationen. Wir wollen mit der Möglichkeit der CO2-Kompensation Bewusstsein und Handlungsspielräume schaffen, um selbst tätig zu werden. Wir informieren und erklären transparent, wie die Kompensationswerte berechnet werden und wohin die Gelder fließen. Unsere Kunden haben so eine gute Grundlage, um selbst zu entscheiden. Ich hoffe, dass wir möglichst viele Kunden von unserer Initiative überzeugen können.“

CO2-Kompensation
Die Galaxus Deutschland GmbH betreibt ein eigenes Lager in Krefeld. (Bild: Galaxus)

Die Galaxus Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist die deutsche Tochtergesellschaft des Schweizer E-Commerce-Anbieters Digitec Galaxus AG. Der Handelskonzern Migros ist mit 70 Prozent an der Digitec Galaxus AG beteiligt. In Deutschland ist Galaxus 2018 mit der Homepage galaxus.de live gegangen. Das hochwertige Sortiment umfasst derzeit über 300.000 Produkte rund um Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, Computing, Spielzeug, Garten sowie Heimwerken – zu Tiefpreisen. Galaxus ist nicht nur ein Onlineshop, sondern gleichzeitig aktive Community und ein unabhängiges Fachmagazin. (sg)

Lesen Sie auch: Fairtrade und Nachhaltigkeit in Onlineshops: Inwiefern funktioniert Transparenz in der Lieferkette?

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