Collaboration-Software: EGroupware erweitert Lösung um Homeoffice-Funktionen

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EGroupware hat jetzt die neue Version seiner gleichnamigen Collaboration-Software präsentiert. Das Release enthält Erweiterungen für Video-Konferenzen und die Fernnutzung von Firmen-PCs. Zwei technische Neuheiten wirken sich positiv auf die benötigten Ressourcen und Sicherheit aus.
Collaboration-Software

Quelle: EGroupware

Aufgrund der Corona-Krise und dem daraus resultierenden, verstärkten Arbeiten im Homeoffice hatte das Softwarehaus in Kaiserslautern die ursprünglich für die Version 20.1 geplanten, neuen Funktionen der Collaboration-Software  bereits im  April 2020 in der Version 19.1 bereitgestellt. Neben der Integration von Videokonferenzsystemen auf Basis von „Jitsi“ enthält das Release 20.1 auch  das Modul „Guacamole“, das nachinstalliert werden kann.

Durch Einbindung der Open-Source-Anwendung Jitsi werden die Funktionen der Videokonferenz-Lösung (Video, Audio, Chat, Desktop-Sharing) um Business-Funktionen von EGroupware wie terminierte Videokonferenzen, Einladung der Teilnehmer per E-Mail oder Ad-hoc-Anrufe erweitert. Das Modul Guacamole soll die absehbar stärkere Nutzung von Firmenanwendungen im Homeoffice unterstützen. Es unterstützt, aus dem Webbrowser privater Anwender-PCs leistungshungrige Anwendungen auf Firmen-Desktops und -Servern zu nutzen, ohne eine weitere Lizenz zu benötigen. Der Zugriff erfolgt per VNC/RDP/SSH und ist mit SSL-Verschlüsselung, 2-Faktor- Authentifizierung, Rechteverwaltung und Brute-Force-Schutz abgesichert. Die Daten bleiben demnach im Unternehmen.

Collaboration-Software
Der Zugriff auf Firmenanwendungen erfolgt in EGroupware per VNC/RDP/SSH. (Bild: EGroupware)

Collaboration-Software: Neues Tool unterstützt Fernunterricht

Ein neues Modul der Collaboration-Software EGroupware ist „smallPART“. (selfdirected media assisted learning lectures & Process Analysis Reflection Tool). Das Tool unterstützt zum einen Lehrende dabei, Kurse anzulegen, Videos einzufügen und Aufgaben zu beschreiben. Zum anderen können Lernende diese Videos an beliebigen Stellen kommentieren oder mit Fragen versehen. Diese Anmerkungen sehen die Lehrenden und bei Freigabe auch andere Lernende.

Das Tool smallPART ist im Rahmen einer Kooperation von Arbeitsgruppen der Universität Tübingen und der TU Kaiserslautern entstanden. Die Weiterentwicklung und Integration des Tools in EGroupware erfolgt in Zusammenarbeit zwischen Prof. Dr. Christoph Thyssen und Arash Tolou von der der TU Kaiserslautern und EGroupware. Das Modul smallPART steht unter der GNU Affero General Public License 3.0 und steht somit in allen Varianten von EGroupware kostenfrei zur Verfügung.

Collaboration-Software
Das Modul smallPART steht in allen Varianten von EGroupware kostenfrei zur Verfügung. (Bild: EGroupware)

Clients liefern verzögerungsfrei Informationen

Die Version 20.1 von EGroupware bringt eine technische Neuerung, die künftig schrittweise in alle Module der Collaboration-Software Einzug halten wird, nämlich den auf PHP Swoole basierenden Push-Server, eine NodeJS-ähnliche Technik für PHP-Umgebungen. Dieser sorgt für eine verzögerungsfreie Information der Clients über sie betreffende Neuigkeiten. So wird mit der Integration von PHP Swoole in EGroupware 20.1 die Kalenderansicht einschließlich Stundenzettel und Infolog sofort aktualisiert, sobald jemand eine Änderung vornimmt, eine Terminanfrage schickt oder einen Termin einträgt.

EGroupware
Das Release 20.1 von EGroupware) enthält einen auf PHP Swoole basierenden Push-Server. (Bild: EGroupware)

Wenn ein Anwender den E-Mail-Service von EGroupware verwendet oder seinen eigenen Dovecot entsprechend konfiguriert hat, erhält er dank dieser Push-Technik verzögerungsfrei eine Anzeige der neu eingegangenen Mails mit Absender, Empfängerkonto und Betreffzeile. Diese Technik wird die EGroupware GmbH für künftige Versionen ausweiten und für möglichst viele weitere Mailserver verfügbar machen. Von einer Neuerung in EGroupware bekommt der Anwender hingegen nichts mit: Die Entwickler haben den Client- beziehungsweise Browser-seitigen Code von JavaScript auf TypeScript umgestellt. TypeScript bietet nach Ansicht vieler Programmierer gerade für komplexere Anwendungen eine bessere Entwicklungsumgebung, was sie produktiver macht und Fehlerquellen reduziert. (sg)

Lesen Sie auch: Business-Continuity-Plan: So bereiten sich Unternehmen auf den Krisenfall vor

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