CRM-System: Mit leistungsfähigen IT-Systemen die Kundenbindung verbessern

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

CRM-System: Mit leistungsfähigen IT-Systemen die Kundenbindung verbessern

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Die Corona-Pandemie zwingt Händler zum Umdenken und wird so zum Treiber für Veränderungsprozesse beim Beziehungsmanagement mit den Kunden. Diese verändern ihr Einkaufsverhalten und der Handel muss seine CRM-Strategien anpassen. Hierfür investieren Unternehmen in leistungsfähige IT-Systeme, um Kundenbindung aufzubauen und die Komplexität der Daten zu bewältigen.
CRM-System

Quelle: KuWright Studio/shutterstock

„Der entscheidende Faktor dabei ist das Zusammenwirken von Technologie und Mensch, denn das Datenmanagement braucht neben passenden IT-Systemen zwingend menschliche Expertise“, kommentiert Marlene Lohmann, Marketingexpertin beim EHI Retail Institute, die Ergebnisse der Studie „Customer Relationship Management 2020“, die anlässlich der EHI-Technologie-Tage 2020 veröffentlicht wurde. Für ein leistungsstarkes CRM-System spielt die situative Personalisierung eine zentrale Rolle. Damit ist der bedarfsgerechte, zur Situation passende, individuelle Inhalt einer Botschaft auf dem jeweils präferierten Kanal gemeint.

97 Prozent der für die Studie Befragten geben Relevanz bei der Kundschaft (Content und Kanäle) als strategischen Schlüssel zum Erfolg an. Dieser nicht neue, aber bereits lang andauernde Trend wird durch die gegenwärtige Situation, in der sich Menschen gezwungenermaßen mehr isolieren, deutlich beschleunigt. Rund 70 Prozent der Handelsunternehmen nutzen bereits Data-Driven-Marketing und Personalisierung, weitere 13 Prozent sollen hinzukommen.

CRM-System

CRM-System: POS und Website sind wichtigste Berührungspunkte

Der wichtigste Touchpoint ist der POS mit seinen Mitarbeitern/innen. Alle weiteren Touchpoints funktionieren digital und genau hier gilt es Potentiale zu heben. Die Website ist der zweit wichtigste Kontakt. Die Relevanz des Newsletters bleibt konstant bei rund vier Punkten auf einer Skala von 1 (sehr unwichtig) – 6 (sehr wichtig), dennoch gehen die Meinungen auseinander.

Während einige seine Bedeutung schätzen, gehen andere davon aus, dass er in den nächsten drei Jahren verlieren wird, weil soziale Medien übernehmen oder die Informationsflut dazu führt, dass E-Mails unbeachtet bleiben. Noch sind soziale Kanäle und Apps mit rund drei Punkten deutlich dahinter. Deren Bedeutung soll in naher Zukunft aber erheblich steigen. Die App erhält in der Zukunftsfrage fast fünf Punkte und Social Media 4,5.

Akuter Handlungsbedarf bei der Modernisierung der CRM-Systeme

82 Prozent planen in den nächsten zwölf Monaten, in ihr CRM-System zu investieren. Bei Struktur, Mitarbeitern, Technologie und Automatisierung liegt gleichermaßen das Potential, das Management der Kundenbeziehungen zu optimieren. Dem Thema Daten kommt bei allen Befragten eine hohe Bedeutung zu; 5,5 auf einer Skala von 1 (sehr unwichtig) – 6 (sehr wichtig). In der Umsetzung, das heißt wie Daten in der Praxis genutzt werden, besteht allerdings Optimierungsbedarf. Es gäbe eine „notorische Unzufriedenheit“ und für die „unfassbar vielen Daten fehle es oftmals an einheitlichen Datenstrategien und Datenkonsistenz“, so einige Meinungen der Befragten.

CRM-System

Für die Zukunft entwerfen die Marketers unterschiedliche Szenarien. „In drei Jahren ist die Bedeutung von CRM im Unternehmen gestiegen, das Beziehungsmanagement ist weniger reine Marketinggeschichte als die Basis für die gesamten Geschäftsprozesse. Kundensegmententwicklung und Kundenwertentwicklung anstatt Kategorie-Entwicklung“, fasst ein Interviewter die Perspektive des CRM zusammen.

Zur Methodik der Studie: Die vorliegende Studie basiert auf 31 persönlichen Interviews mit Marketingverantwortlichen von führenden Handelsunternehmen in Deutschland im Zeitraum von Juni bis August 2020. Sie vertreten Unternehmen mit einem Netto-Jahresumsatz von 164 Milliarden Euro (2019), was knapp einem Drittel des gesamten Einzelhandelsumsatzes entspricht. Sie repräsentieren 26.788 Filialen und stammen aus sechs Branchen. Die Studie wurde unterstützt von Defacto, Payback, Salesforce und Zenloop. (sg)

Lesen Sie auch: CRM-Einführung: System trotz enger Taktung erfolgreich einführen

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Wie die neue „2020 Shopper Study“ von Zebra zeigt, gilt Omnichannel heute als der neue E-Commerce-Standard. Käufer erwarten hierbei mehrere Optionen bei der E-Commerce-Logistik. Darauf müssen sich kleinere Händler ebenso einstellen wie Fachhandelsketten, die einen Großteil ihres Umsatzes im stationären Ladengeschäft erwirtschaften.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Fashion commerce

Wann jetzt handeln gefragt ist

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.