Cyber Week: Ein Fest für Konsumenten wie auch für Betrüger

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Cyber Week: Ein Fest für Konsumenten wie auch für Betrüger

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Black Friday und die Cyber Week gehören zu den umsatzstärksten Tage. Doch was ein Fest für Händler und Konsumenten ist, zieht auch Betrüger an. Um als Händler die Sicherheit des Online-Shops nicht aus den Augen zu verlieren, gilt es, durch präventive Maßnahmen sich und seine Kunden vor Cyberkriminalität zu schützen. Kai Kalchthaler von Arvato Financial Solutions erläutert die Hintergründe.
Cyber WeekQuelle: Photon photo/Shutterstock

Nach dem Black Friday mit Aktionen und Rabatten beginnt mit der Cyber Week die umsatzstärkste Zeit im Online-Handel. So verzeichneten Im Jahr 2018 deutsche Online-Händler rund 3,5 Millionen Zahlungsvorgänge während der Cyber Week. Allein am Black Friday waren es bereits 830.000 Transaktionen. Zu Spitzenzeiten wurden sogar insgesamt fünfzig Transaktionen pro Sekunde gezählt. Das belegen Zahlen von Arvato Financial Solutions, die anlässlich der Rabattwoche zum Kaufverhalten im Online-Handel erhoben wurden. Für das Jahr 2019 werden Kunden laut Schätzungen des Handelsverbands HDE rund 2,4 Milliarden Euro für Online-Käufe rund um den Black Friday ausgeben, also 15 Prozent mehr als im Jahr 2018.

Cyber Week: Sicher trotz Vielzahl an Transaktionen

Doch neben den vielen umsatzsteigernden Transaktionen, stellen die Tage rund um den Black Friday und Cyber Week Onlinehändler vor eine Vielzahl an Herausforderungen. Zum einen müssen sie ihren Kunden eine reibungslose Customer Journey bieten können. Denn bereits kleinste technische Probleme können dazu führen, dass Kunden ihren Kauf abbrechen und ihre Ware stattdessen bei einem anderen Anbieter kaufen. Gleichzeitig tummeln sich neben den vielen kauffreudigen Kunden auch Betrüger, die diesen Tag jedes Jahr nutzen, um mithilfe ausgefeilter und raffinierter Methoden Onlinehändlern sowie Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Doch so komplex die kriminellen Machenschaften auf der einen Seite auch sind, so komplex sind auf der anderen Seite die bereits verfügbaren Lösungen zur Betrugsprävention und -bekämpfung, mit denen sich Händler vor illegalen Angriffen schützen können. Mithilfe verschiedener Tools und Datenanalysen kann das Risiko von Betrugsfällen somit bereits im Voraus erkannt und signifikant minimiert werden. Dabei werden beispielsweise neben einer klassischen Bonitätsprüfung, auch Verhaltensmuster analysiert, mit denen sich der Kunde auf Internetseiten bewegt. Bei den sogenannten Behavioral Biometrics werden unter anderem die Art und Weise registriert, wie der jeweilige Kunde auf seinem Smartphone tippt und wischt. Stellt das System Auffälligkeiten fest oder erkennt Abweichungen zum üblichen Verhalten, kann die Identität des Bestellers über einen anderen Kanal überprüft werden.

Cyber Week: Customer Journey trotz Betrugsprävention gewährleisten

Um das Risiko eines Zahlungsausfalls durch Betrug bestmöglich einschätzen zu können, ist es für Händler außerdem unerlässlich, die durch den Kunden eingegebenen Adressdaten zu überprüfen und zu verifizieren. Mithilfe einer digitalen Adressverifizierung werden dabei Name und Anschrift abgeglichen und überprüft. Stimmt beides nicht überein, können dem Kunden eingeschränkte Zahlarten zur Verfügung gestellt werden, bei denen er in Vorkasse treten muss, um einen Zahlungsausfall zu vermeiden.

Wichtig ist bei sämtlichen Prozessen zur Betrugsprävention jedoch, dass diese während des Kaufvorgangs im Hintergrund ablaufen und somit nicht sichtbar für den Verbraucher sind. So stellen Onlinehändler sicher, dass die Customer Journey der Endkunden nicht beeinflusst wird und gewährleisten eine hohe Conversion Rate. (sg)

Lesen Sie auch: Black Friday 2019: Großes Geschäft für Cyberkriminelle, Gefahr für Einzelhändler

Über den Autor: Kai Kalchthaler ist Executive Vice President Risk Management bei Arvato Financial Solutions. Mit mehr als 2.700 Mitarbeiter an weltweit über 25 Standorten bietet das Unternehmen Branchen-Know-how für die Digitalisierung und legt den Fokus auf die Kundenbedürfnisse.

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In der Logistikbranche gibt es eine digitale Zweiklassengesellschaft: Während große Firmen ihre Prozesse und Transporte mit digitalen Helfern immer effizienter machen, arbeiten die kleinen oft noch mit Fax und Excel und tun sich schwer, einen Einstieg in die digitale Welt zu finden. Dennoch ist ein Bewusstsein für die Notwendigkeit, sich zu digitalisieren, bei den meisten vorhanden. Das geht aus einer von Rio in Auftrag gegebenen Studie hervor, die den Digitalisierungsgrad von kleinen Unternehmen im Logistiksektor untersucht hat.

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