Darum kann der Fokus auf ausgewählte Features einen Online-Shop verbessern

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Darum kann der Fokus auf ausgewählte Features einen Online-Shop verbessern

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Qualität statt Quantität gilt nicht nur in Bezug auf Features auch für Onlineshops. Das zeigt eine Auswertung von Websale. Der Hersteller und Betreiber der gleichnamigen Shop-Plattform hat in einer internen Studie herausgefunden, dass Shops mit zu vielen funktionalen Erweiterungen und zu vielen Analyse- und Marketingschnittstellen zu Drittanbietern unter Umständen Verkaufszahlen einbüßen. Das ist vor allem zurückzuführen auf langsamere Ladezeiten, da diese Kunden frustrieren und gleichzeitig eine niedrigere Position im Google-Ranking zur Folge haben.

Zwei Arten von Features

„Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Features. Die einen unterstützen den Verkaufsprozess, die anderen liefern vor allem Informationen für das Marketing“, sagt Johannes W. Klinger, Vorstandsvorsitzender von Websale (im Bild). Erstere werden von der Shopsoftware bereitgestellt, um beispielsweise Warenkorbwerte zu erhöhen oder die Konversion zu steigern. Sie beeinflussen damit den Erfolg positiv, sofern sie benutzerfreundlich in den Angebots- und Verkaufsprozess integriert sind. Letztere können dagegen durchaus auch ein Hemmnis sein. In der Regel handelt es sich dabei um externe Tracking Features oder Codes, die zusätzlich in die Shop-Seiten eingebaut werden, um externe Marketing-Dienstleistungen zu ermöglichen.

 

 

Designer integrieren, meist auf Wunsch des Marketings, mehrere Retargeting- oder Analysesoftwares in die Shop-Seiten. Sie haben jedoch selten genaue Kenntnis oder gar Einfluss, welche Ressourcen und Laufzeiten benötigt werden. Mit teils unerwünschten Konsequenzen: Abhängig von Anzahl, Qualität und Zusammenstellung der Codes und Features laden Online-Shops bis zu fünf Sekunden langsamer, in Extremfällen wurden sogar über zehn Sekunden gemessen. Besonders die Schnelligkeit der Seitenanzeige eines Online-Shops hat jedoch eine hohe Geschäftsrelevanz. Langsame Shops frustrieren zum einen Kunden und senken daher die Konversionsrate. Wertvolle Kundenpotentiale gehen verloren. Zum anderen werden langsame Shops von Google mit einem niedrigeren Ranking versehen und dadurch in den Suchergebnissen schlechter platziert.
 
Klinger: „Die längere Ladezeit, die der Versender oder der Designer auf seinem Desktop selbst erkennen und messen kann, bedeutet Umsatzverlust. Bei mobilen Geräten umso mehr, denn dort ist die Ladezeit dann häufig doppelt oder drei Mal so lange.“ Er rät deshalb dazu, die Wahl der Features und Drittanbieterschnittstellen genau auf deren Mehrverkaufserfolg zu analysieren. „Shop-Betreiber sollten abwägen, wie viel Performance sie für welche Features im Shop aufwenden wollen. Eine Shop-Plattform, bei der effiziente Shopsoftware und schneller Betrieb optimal aufeinander abgestimmt sind, bietet von Haus aus eine sehr gute Performance. Dieses Verkaufs- und Rankingpotential sollte nicht durch ein Zuviel an Features und vor allem Dienstleisterschnittstellen Zunichte gemacht werden.“
 
Bei der Wahl des Shopsystems entscheiden heute weniger die verfügbaren Features, sondern die zielgruppengerechte und performanceorientierte Auswahl. Es gilt das Augenmerk auf ein ausgewogenes und aufeinander abgestimmtes Gesamtpaket von leistungsstarker Software, zuverlässigem Betrieb inklusive Updating, Shopschnittstellen, kompetenter Dienstleistung und Support zu legen.
(jm)

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