Das Deutsche Internet-Institut entsteht in Berlin

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Bundesforschungsministerin Johanna Wanka gibt die Gewinner des Wettbewerbs zur Gründung des Internet-Instituts bekannt, das die Digitalisierung umfassend erforschen soll.
 

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka mit Jeanette Hofmann vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka gibt die Gewinner des Wettbewerbs zur Gründung des Internet-Instituts bekannt, das die Digitalisierung umfassend erforschen soll.

Das Deutsche Internet-Institut wird in Berlin von einem Konsortium aus fünf Hochschulen und zwei außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg gegründet. Dies hat Bundesforschungsministerin Johanna Wanka bekannt gegeben. Das Konsortium aus Freier Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technischer Universität Berlin, Universität der Künste Berlin, Universität Potsdam, Fraunhofer-FOKUS und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung als Koordinator hat sich in einem zweistufigen wettbewerblichen Verfahren durchgesetzt.

In der letzten Runde hatten fünf Bewerber Konzepte erarbeitet, die von einer international besetzten Expertenjury unter Vorsitz von Prof. Dr. Viktor Mayer-Schönberger vom Oxford Internet-Institut begutachtet worden sind. Das neue Institut soll die ethischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte von Internet und Digitalisierung erforschen. Dafür stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Fördermittel in Höhe von bis zu 50 Millionen Euro in den ersten fünf Jahren bereit.

Unabhängig und interdisziplinär

„Die Digitalisierung und das Internet prägen immer stärker unseren Alltag, unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft. Das Deutsche Internet-Institut wird unabhängig und interdisziplinär die Digitalisierung und ihre Auswirkungen für uns Menschen in den Blick nehmen und in ihrer ganzen Komplexität erforschen. Mit seiner Gründung schaffen wir nicht nur einen neuen Leuchtturm in der deutschen Forschungslandschaft, sondern schaffen zugleich eine Einrichtung, die ihre Erkenntnisse an Gesellschaft, Wirtschaft und Politik weitergibt“, sagte Bundesforschungsministerin Wanka. „Ich gratuliere dem Konsortium aus Berlin und Brandenburg, das sich mit seinem überzeugenden Konzept gegen ein starkes Bewerberfeld durchgesetzt hat.“

Transformationsprozesse im digitalen Wandel und die Veränderungen der Gesellschaft analysieren

Mit dem künftigen „Internet-Institut für die vernetzte Gesellschaft“ will das Gewinnerkonsortium die tiefgreifenden Transformationsprozesse im digitalen Wandel und die Veränderungen der Gesellschaft analysieren und künftige Handlungsoptionen skizzieren. Dabei sollen innovative und interdisziplinäre Formen des Forschens und der Vermittlung von Wissen entwickelt und eingesetzt werden.

Digitalisierung erforschen: Bundesforschungsministerin Johanna Wanka mit Jeanette Hofmann vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.  © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Das Deutsche Internet-Institut ist als „lernendes Zentrum“ angelegt und soll Impulse in der nationalen und internationalen Forschung geben sowie neue Themen aufnehmen. Als zentraler Akteur in der Forschungslandschaft soll das Institut selber aktuelle Schwerpunkte setzen. Mit einem interdisziplinären Ansatz verfolgt es das Ziel, die Gesellschaft und ihre Institutionen, Unternehmen und Politik mit praxisnahen Anwendungsmodellen zu unterstützen. Darüber hinaus vernetzt das Deutsche Internet-Institut die einschlägige Forschungslandschaft und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs, beispielsweise mit Forschungsaufenthalten exzellenter Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Die Direktorenstellen des Instituts sollen international ausgeschrieben werden.

Ein zentrales Ziel der Digitalen Agenda 2014-2017 umgesetzt

Mit seiner Gründung setzt die Bundesregierung ein zentrales Ziel ihrer Digitalen Agenda 2014-2017 um. Das Deutsche Internet-Institut nimmt noch in diesem Jahr die Arbeit auf. In regelmäßigen Abständen soll das Institut zur Qualitätssicherung evaluiert werden. Nach einer erfolgreichen Anlaufphase könnten die neuen Handlungsspielräume zum Tragen kommen, die der geänderte Artikel 91b im Grundgesetz zur langfristigen strategischen Zusammenarbeit von Bund und Ländern im Bereich der Wissenschaft geschaffen hat.

Weitere Informationen können bei Vernetzung und Gesellschaft und beim BMBF abgerufen werden.

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