Datenklau: In den 2020er Jahren kommt der digitale Bankraub im großen Stil

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Datenklau: In den 2020er Jahren kommt der digitale Bankraub im großen Stil

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Störungen beim Online-Banking der DKB, Serverprobleme im Rechenzentrum des Bankdienstleisters Fiducia, Datenklau von über 90.000 Kreditkartenkunden bei MasterCard allein in Deutschland. Die Hackerangriffe auf Finanzdienstleister 2019 waren erst der Anfang. Ein Kommentar von Detlef Schmuck, Geschäftsführer von TeamDrive.
Online-Betrug

Quelle: Wright Studio - Shutterstock

Der Präzedenzfall bei der Oldenburgischen Landesbank war kein Ausrutscher, sondern Vorbote eines Jahrzehnts digitaler Angriffe auf Finanzinstitute im großen Stil. Wir werden in den 2020er Jahren den digitalen Bankraub im großen Umfang erleben. Für Kunden ist ein solcher Datenklau eine Horrorvision: Beim Blick auf den digitalen Kontoauszug steht Null, das Geld wurde von Cyberdieben direkt bei der Bank gestohlen.

Datenklau: Diebstahl von Kundengeldern

Ein solcher Datenklau ist leider keine Horrorvision der Zukunft, sondern war im Sommer 2019 schon für etwa 2.000 Kunden der Oldenburgischen Landesbank Realität. Entwendet werden konnten maximal 2.500 Euro pro Kunde, insgesamt kamen die Diebe an rund 1,5 Millionen Euro Kundengelder, musste die Landesbank eingestehen. Die bis heute unbekannten digitalen Bankräuber kamen mutmaßlich aus Brasilien – weitere Details sind nicht bekannt.

Es war ein Einzelfall, aber man muss schon sehr blauäugig sein, um den digitalen Überfall auf Banken im großen Stil in den nächsten Jahren als unmöglich einzustufen. Bleibt zu hoffen, dass die Banken in diesen Fällen von Datenklau ebenso wie die Landesbank Oldenburg reagieren und ihren Kunden den Schaden anstandslos ersetzen. Denn dagegen, dass seine Bank geplündert wird, kann sich schließlich kein Kunde schützen.

Über den Autor: Der Sicherheitsexperte Detlef Schmuck ist Geschäftsführer des Sicherheitsserviceanbieters TeamDrive in Hamburg. Mit den Services des Anbieters kann man sich zwar nicht davor schützen, dass seine Bank bestohlen wird, aber seine eigenen Daten und Dokumente so sicher in der Cloud aufbewahren und verschlüsseln, dass sie selbst im Fall eines Diebstahls von keinem Fremden gelesen werden können.

DatenklauQuelle: TeamDrive
Anwender erhalten mit Teamdrive einen sicheren Safe für Daten und Dokumente in der Cloud.

TeamDrive verschlüsselt die Daten so, dass sie ausschließlich vom Kunden selbst entschlüsselt werden können, also weder vom Anbieter noch von irgendeiner Behörde. Das unterscheidet das Angebot unter anderem von den US-amerikanischen Datendienstleistern, die stets einen Schlüssel behalten und bei begründeter Aufforderung durch die US-Behörden auch herausgeben müssen. Gleichzeitig bietet das Unternehmen auch einen Schutz vor Datenverlust durch Ransomware-Angriffe. TeamDrive gilt als „sichere Sync&Share-Software made in Germany“ für das Speichern, Synchronisieren und Sharing von Daten und Dokumenten, weil sie den Anforderungen der Hochsicherheit gemäß Paragraph 203 Strafgesetzbuch für Berufsgeheimnisträger entspricht. (sg)

Lesen Sie auch: Webseitenbetreiber: Wie sie sich vor Cyberangriffen und Malware schützen

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