Datenmonetarisierung wird immer wichtiger

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Eine aktuelle Studie von BARC hat aktuelle Ansätze der Datenmonetarisierung in europäischen Unternehmen untersucht. Demnach haben bereits 17 Prozent der Unternehmen Initiativen zur Monetarisierung von Daten etabliert, zwölf Prozent entwickeln derzeit Prototypen und zehn Prozent befinden sich in der Konzeptionsphase. Am häufigsten werden hierbei Analyseergebnisse bereitgestellt.
big_data_gerd_altmann_pixabayQuelle: Gerd Altman @Pixabay

Eine aktuelle Studie von BARC hat aktuelle Ansätze der Datenmonetarisierung in europäischen Unternehmen untersucht. Demnach haben bereits 17 Prozent der Unternehmen Initiativen zur Monetarisierung von Daten etabliert, zwölf Prozent entwickeln derzeit Prototypen und zehn Prozent befinden sich in der Konzeptionsphase. Am häufigsten werden hierbei Analyseergebnisse bereitgestellt.

Große Unternehmen aus den Bereichen Einzelhandel, Dienstleistungen, Finanzen und Banken sind bei der Umsetzung der Datenmonetarisierung richtungsweisend, wie die vom Business Application Research Center (BARC) durchgeführte Studie Data Monetization – Use Cases, Umsetzung, Mehrwerte zeigt. 25 Prozent der Großunternehmen und 23 Prozent der größeren mittelständischen Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, haben bereits Produkte zur Monetarisierung eingeführt. Im Gegensatz dazu haben nur neun Prozent der kleineren sowie 13 Prozent der kleinen bis mittleren Unternehmen bereits Datenprodukte implementiert.

“Unternehmen haben nach wie vor die Möglichkeit, sich durch Datenmonetarisierung einen Wettbewerbsvorteil zu sichern”, erklärt Dr. Sebastian Derwisch, BARC-Analyst und Autor der Studie. “Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass die Datenmonetarisierung einen klaren Mehrwert hat, den Initiativen von Managementseite her jedoch Priorität eingeräumt werden muss. Daher müssen Projekte mit den Unternehmenszielen und der Strategie verknüpft sein.”

Bereitstellung von Analyseergebnissen am wichtigsten

Die Bereitstellung von Analyseergebnissen ist die häufigste Form der Monetarisierung von Daten, wie 40 Prozent der Teilnehmer bestätigt haben. Die Bereitstellung von Daten über Reporting und Benchmarking ist fast ebenso wichtig, wie 37 Prozent erklärten. Weniger verbreitete Methoden sind der Aufbau digitaler Plattformen (22 Prozent), die Erweiterung bestehender Produkte (17 Prozent), die Bereitstellung neuer Dienstleistungen (16 Prozent) und der Aufbau neuer datenbasierter Geschäftsmodelle (sechs Prozent). Der Schwerpunkt liegt auf der internen Bereitstellung von Analysen, da die externe Datenmonetarisierung komplexer ist und die Unternehmen gezwungen sind, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken”, so Derwisch. “Darüber hinaus können die höheren Anforderungen an Datenqualität und -sicherheit, die für die externe Datenmonetarisierung nötig sind, als Hindernis angesehen werden.”

Datenmonetarisierung schafft Mehrwerte

Datenprodukte können eine Vielzahl von Mehrwerten mit sich bringen. Für 69 Prozent liegt der wichtigste Nutzen von Datenprodukten in neuen Einnahmequellen. Die Bereitstellung neuer Dienstleistungen stellt für 66 Prozent einen Vorteil dar. Eine verbesserte Kundenbindung konnten 63 Prozent der Teilnehmer erzielen. Für mehr 59 Prozent ist die interne Bereitstellung von Ergebnissen der Datenanalyse eine Motivation zur Datenmonetarisierung, für 53 Prozent die interne Bereitstellung von Daten und Benchmarks. Eine Verbesserung des Kundenverständnisses und des Kundenerlebnisses – zum Beispiel durch Personalisierung – erreichten rund 50 Prozent der befragten Unternehmen. Weitaus weniger Teilnehmer konnten durch Datenmonetarisierung neue Daten generieren (38 Prozent) oder die Bindung von Partnern und Lieferanten verbessern (31 Prozent). 

Über die Studie

Für die Studie “Data Monetization – Use Cases, Umsetzung, Mehrwerte” wurden von Oktober bis November 2018 wurden 200 Teilnehmer von unterschiedlichen Unternehmensgrößen und Branchen befragt. Durch das Sponsoring von Tableau ist die vollständige Studie nach einer Registrierung kostenlos auf der Tableau-Homepage als Download erhältlich.   

Das Business Application Research Center (BARC) ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut für Unternehmenssoftware mit Fokus auf den Bereichen Business Intelligence/Analytics, Datenmanagement, Enterprise Content Management (ECM) und Customer-Relationship-Management (CRM). BARC gehört gemeinsam mit den Analystenhäusern Ardour, le CXP und PAC zur teknowlogy Group. (sg)

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