Delphi-Studie „Unternehmenskommunikation 4.0“: Data Analysts die „Rockstars der PR-Branche“

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In einer aktuellen Delphi-Studie hat eine Projektgruppe des Masterstudiengangs Media & Design Management der Hochschule RheinMain in Wiesbaden unter dem Stichwort „Unternehmenskommunikation 4.0“ künftige Herausforderungen in der Unternehmenskommunikation untersucht. Durchgeführt wurde die Studie von Studierenden unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Jäger, Prof. Dr. Bodo Kirf und Dr. Kai-Nils Eicke, DJM Communication GmbH.
Ergebnisse der Studie.

In einer aktuellen Delphi-Studie hat eine Projektgruppe des Masterstudiengangs Media & Design Management der Hochschule RheinMain in Wiesbaden unter dem Stichwort „Unternehmenskommunikation 4.0“ künftige Herausforderungen in der Unternehmenskommunikation untersucht. Durchgeführt wurde die Studie von Studierenden unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Jäger, Prof. Dr. Bodo Kirf und Dr. Kai-Nils Eicke, DJM Communication GmbH.

Unternehmenskommunikation 4.0 ist mehr als ein „Modebegriff“ – und wurde im Rahmen der Studie präzisiert. Durch die rasant fortschreitende Digitalisierung und datenbasierte Vernetzung wird sich die Kommunikationsarbeit von PR-Professionals künftig deutlich verändern. Laut Initiator der Studie, Prof. Dr. Bodo Kirf, befindet sich „die ganze Branche in einem tiefgreifenden Wandel im strategischen Kommunikationsmanagement. Kommunikatoren und Unternehmen müssen sich auch auf veränderte kommunikative Arbeitsbedingungen einstellen – die professionellen Anforderungen steigen.“

 

Digital first“ und „Mobile first“ bis spätestens 2020 Imperative moderner Stakeholder-Kommunikation

So erwarten 60 Prozent der Befragten, dass „Digital first“ und „Mobile first“ bis spätestens 2020 als Imperative moderner Stakeholder-Kommunikation gelten. 91 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Zugang, Analyse und Nutzung von umfassenden Stakeholder-Daten großen Einfluss auf die Planung und Durchführung von PR-Kampagnen haben und diese effektiver und effizienter gestalten.

Befragt wurden hierzu Kommunikationsexperten aus Unternehmen, Agenturen, Journalismus und Wissenschaft. Sie wurden mit Hypothesen aus fünf Themenfeldern konfrontiert, was die Aufgaben, Prozesse und Instrumente sowie den Einfluss von „Big Data“, Digitalisierung und Vernetzung anbelangt.

Wachsende Bedeutung der integrierten, crossmedialen Unternehmenskommunikation

Einigkeit herrscht hinsichtlich der wachsenden Bedeutung der integrierten, crossmedialen Unternehmenskommunikation. Dies sehen 96 Prozent der befragten Experten angesichts der fortschreitenden Fragmentierung der Stakeholder-Gruppen. Dabei werden so genannte „Data Analysts“ in der Unternehmenskommunikation immer wichtiger, um aus großen Datenmengen relevante Informationen extrahieren zu können. Dieser These stimmten 60 Prozent aller befragten Experten völlig zu. „Mancher sieht die Data Analysts sogar als künftige Rockstars unserer Branche“, erklärt Dr. Kai-Nils Eicke, wissenschaftlicher Begleiter der Studie. „Auf Kommunikatoren kommt eine fachlich anspruchsvolle Aufgabe zu.“

Ergebnisse Studie

 

Impuls für die weitere Fachdiskussion und die Kommunikationspraxis

So werden Unternehmenskommunikatoren künftig eine wichtige Rolle bei der Deutung und Vermittlung im Blick auf die Trends „Digitalisierung, Vernetzung, Internet der Dinge und Big Data“ einnehmen. 81 Prozent der befragten Experten sprechen den Unternehmenskommunikatoren eine solche Rolle gegenüber internen und externen Stakeholdern völlig oder eher zu. Der These, dass mehr als 50 Prozent der Pressemitteilungen in Unternehmen von künstlich intelligenten Maschinen verfasst werden, stimmen lediglich 15 Prozent aller Befragten „eher“ zu. Die Mehrheit der Experten zeigt sich hier skeptisch bis ablehnend.

„Die Ergebnisse der Studie sehen wir als Impuls für die weitere Fachdiskussion und die Kommunikationspraxis. Es wird deutlich, dass die aufgezeigten Entwicklungen in der Fachwelt intensiv beobachtet und diskutiert werden“, bewertet Prof. Dr. Wolfgang Jäger zusammenfassend die Studienergebnisse.

Die Ergebnisse der Studie können per Mail bei diesen Kontakten angefordert werden:

  • Prof. Dr. Bodo Kirf. Hochschule RheinMain, Fachbereich Design Informatik Medien, bodo.kirf@hs-rm.de
  • Dr. Kai-Nils Eicke, DJM Communication GmbH, k.eicke@djm-com.de
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