Der Augenblick zählt: Relevante Inhalte helfen angesichts kürzerer Aufmerksamkeitsspannen

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Der Augenblick zählt: Relevante Inhalte helfen angesichts kürzerer Aufmerksamkeitsspannen

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38 Prozent der Deutschen, die online sind, agieren häufig gleichzeitig mit zwei oder mehr Bildschirmen, surfen also etwa mit ihrem Smartphone oder Tablet während sie fernsehen. Das ist ein Ergebnis einer YouGov-Online-Studie im Auftrag von Responsys, einem Anbieter für Cloud-Marketing-Software und –Services. Diese Umfrage zeigt, dass Marketing-Experten sich immer mehr anstrengen müssen, um bei diesen sinkenden Aufmerksamkeitsspannen in den Dialog mit Verbrauchern zu treten.

„Diese Umfrage zeigt, dass Unternehmen auf jedem Kanal ein immer kleiner werdendes Zeitfenster zur Verfügung steht, um den Verbraucher zu erreichen“, sagt Tobias M. Zielke, Geschäftsführer Responsys. „Sinkende Aufmerksamkeit und wachsende Konkurrenz erfordern gezielt zugeschnittene Botschaften über den richtigen Kanal zur richtigen Zeit. Nur so können Unternehmen heute überhaupt noch in Kontakt mit Kunden und potenziellen Kunden treten und idealerweise einen Dialog etablieren. Deshalb sollten Marketing-Verantwortliche weg vom Kampagnen-gesteuerten und hin zum Nutzer-gesteuerten Marketing wechseln: Eine personalisierte und individualisierte Aussteuerung über alle Kanäle sind die Taktiken, mit denen Marketing-Fachleute aktuell zu den von vielen Seiten abgelenkten Verbrauchern durchdringen. Dazu müssen Unternehmen ihre Kunden natürlich kennen – denn diese bestimmen durch ihre Aktivitäten selbst, welche Inhalte sie über welche Kanäle empfangen möchten.“

Nicht jeder screent gleich

Dual Screening ist allerdings nicht in allen Bevölkerungsgruppen gleich weit verbreitet. So lässt dieser Trend mit zunehmendem Alter nach: Während mindestens die Hälfte der Altersgruppen unter 45 Jahren mehrmals die Woche oder öfter Dual Screening machen, sind es bei Personen zwischen 45 und 54 Jahren nur noch 33 Prozent und ab 55 Jahren sogar nur noch 25 Prozent in der gleichen Häufigkeit. Das oft zitierte Klischee der Multitasking-Fähigkeit von Frauen trifft dagegen nicht zu, denn während 42 Prozent der Männer regelmäßig auf zwei Monitoren oder mehr einige Male pro Woche aktiv sind, sind es bei den Frauen nur 34 Prozent.

Marketing-Druck steigt

Die Studie ergab außerdem, dass die Anzahl der digitalen Marketing-Botschaften in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist – so gaben insgesamt 69 Prozent der Befragten, die einer solchen Kommunikation zugestimmt haben, an, dass sie heutzutage mehr dieser Marketing-Botschaften bekommen als noch vor drei Jahren. Wichtig ist es demnach in Zeiten steigender Botschaften und nachlassender Aufmerksamkeitsspannen, aus der Masse herauszustechen und die eigenen Marketing-Maßnahmen für jeden Kanal und jede Zielgruppe optimal anzupassen.

Botschaften, die wirken

Die befragten Verbraucher, die ihr Opt-In für die Kommunikation via E-Mail, SMS und Social Media gegeben haben, fühlen sich zudem wertgeschätzt, wenn Inhalte informativ (48 Prozent) relevant sowie zeitlich abgestimmt (45 Prozent) sind. Als verstörend werden dagegen Informationen empfunden, deren Erhalt der Empfänger nicht zugestimmt hat (60 Prozent) und die zu häufig gesendet werden (63 Prozent).

Die richtigen Kanäle wählen

Doch nicht nur die Inhalte müssen auf die Kunden zugeschnitten werden – auch die genutzten Kanäle spielen eine große Rolle: Das gilt aktuell in Deutschland insbesondere für Social Media, denn hier schenkt ein Viertel der Verbraucher Unternehmensbotschaften überhaupt keine Beachtung. Hier ist vor allem das Alter entscheidend. So beachten mehr als die Hälfte der Nutzer der beiden Altersgruppen unter 35 Jahren Botschaften via Social Media immerhin bis zu einer Minute. E-Mails dagegen werden nur von acht Prozent der Verbraucher komplett ignoriert und sogar 29 Prozent der Befragten verbringen eine Minute oder mehr mit gesendeten Werbemails.

Diese repräsentative Online-Umfrage wurde von YouGov Plc. im Auftrag von Responsys durchgeführt. Befragt wurden 1.075 deutsche Erwachsene zwischen dem 19. und 21. Dezember 2012. 

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