Deutschen Möbelhändlern fehlt Digitalstrategie

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Wurden 2013 nur fünf Prozent der Waren aus diesem Bereich übers Internet verkauft, werden es 2020 voraussichtlich schon 20 Prozent sein. Der Möbelmarkt in Deutschland ist zwar 30 Milliarden Euro Jahresumsatz schwer, die deutschen Anbieter bleiben digital jedoch weit hinter internationalen Wettbewerbern zurück.
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Wie kann der stationäre Möbelhandel deshalb seine großen Stärken – das physische Möbelhaus und die persönliche Beratung – heute und in Zukunft über alle Kanäle ausspielen? Wie gut gelingt das welchen Händlern? Mit diesen Fragen hat sich die UDG United Digital Group in ihrer Studie „Wie digital ist der deutsche Möbelhandel heute?“ befasst.

Dafür hat Agentur für digitale Markenführung 22 der umsatzstärksten stationären Möbelhändler in Deutschland untersucht. Bewertet wurden alle drei Phasen des Kaufprozesses: die Webseite als Informationsmedium vor dem Kauf, die Erfahrungen beim Besuch im Möbelhaus und die After-Sales-Services.

 Das Ergebnis ist eindeutig: Deutsche Möbelhändler haben kaum gute Omnichannel-Lösungen. Das vorrangige Ziel ist die schnelle Transaktion in der Filiale. Die meisten Möbelhändler haben keine klare Digitalstrategie und damit auch keine funktionierende Customer Journey über die vielfältigen Kanäle hinweg.

Im UDG Omnichannel-Excellence Index erreichen deutsche Anbieter maximal 35 von hundert Punkten und liegen damit abgeschlagen hinter skandinavischen Anbietern wie IKEA, BoConcept oder Bolia. Diesen gelingt es am besten, mit innovativen Technologien, digitalen Katalogen und kreativen Apps Online und Offline zu verknüpfen – und so ihre Kunden zu begeistern.

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