Dialogplattform Einzelhandel: „Digitale Infrastruktur ist Grundvoraussetzung“

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Die Workshop-Reihe „Digitalisierung“ der Dialogplattform Einzelhandel hat sich detailliert mit den verschiedenen Facetten und Rahmenbedingungen des Handels im digitalen Zeitalter befasst. Ein Ergebnis ist: Strukturelle Rahmenbedingungen müssen geschaffen und rechtliche Restriktionen aufgehoben werden. Der Ergebnisbericht des vierten Workshops der Reihe ist nun auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie abrufbar.

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Die Workshop-Reihe „Digitalisierung“ der Dialogplattform Einzelhandel hat sich detailliert mit den verschiedenen Facetten und Rahmenbedingungen des Handels im digitalen Zeitalter befasst. Ein Ergebnis ist: Strukturelle Rahmenbedingungen müssen geschaffen und rechtliche Restriktionen aufgehoben werden. Der Ergebnisbericht des vierten Workshops der Reihe ist nun auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie abrufbar.

Die Dialogplattform Einzelhandel bringt die Stakeholder des Handels zu insgesamt fünf unterschiedlichen Themen an einen Tisch. Der vierte Workshop mit dem Schwerpunkt Digitalisierung hat sich ausführlich mit den Rahmenbedingungen für den Einsatz von Multi-Channel- bzw. Cross-Channel-Konzepten sowie den damit verbundenen Herausforderungen auseinandergesetzt. Daraus wurden Handlungsempfehlungen für einen erfolgreichen Handel in der (digitalen) Zukunft abgeleitet.

(Bildquelle: IFH)

 

„Silo-Denken“ aufbrechen

Die Workshop-Teilnehmer waren sich darin einig, dass Digitalisierungsstrategien konsistent und konsequent durchgesetzt, die Organisations-, Personal- und IT-Entwicklung berücksichtigt und alle Maßnahmen regelmäßig überprüft werden müssen. Dafür sei es erforderlich, dass das sog. „Silo-Denken“ im Unternehmen aufgebrochen werde und das Erreichen von „Kanalexzellenz“, also die bestmögliche Ausgestaltung eines Vertriebskanals, an erster Stelle stehe, so die Teilnehmer im Ergebnisbericht.

Globale Digitalgesellschaft: Rahmenbedingungen endlich anpassen

Aktuell erschweren nicht mehr zeitgemäße Rahmenbedingungen, die beispielsweise die Cloud-Nutzung, Preisangaben, das Kartellrecht oder den Fernabsatz betreffen, die konsequente Implementierung von Cross-Channel-Systemen. Regelungen in diesen Bereichen sind teilweise überholt und müssen entsprechend der neu entstandenen, globalen Digitalgesellschaft angepasst werden. Entsprechend fordern die Workshop-Teilnehmer eine verbesserte flächendeckende digitale Infrastruktur. Der deutschlandweite Ausbau des Mobilnetzes sowie des Breitband-Glasfasernetzes habe Priorität, damit ein reibungsloser Informations- und Kommunikationsfluss gewährleistet werden könne. Die Workshop-Teilnehmer sehen hierfür vor allem den Staat als zentralen „Treiber der Digitalisierung“ in der Pflicht.

Ergebnisbericht des vierten Workshops der Reihe Digitalisierung nun online abrufbar

Weitere Ergebnisse, Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen finden sich im Ergebnisbericht des vierten Workshops der Reihe Digitalisierung der Dialogplattform Einzelhandel. Der Bericht mit dem Titel „Zukunftssicher mit Cross-Channel-Handel“ steht ab sofort auf der Website der Dialogplattform Einzelhandel zur Verfügung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat eine Dialogplattform Einzelhandel eingerichtet. Ziel ist, angesichts des Strukturwandels im Einzelhandel in Workshops zu verschiedenen Themen Lösungsansätze in Form von Schlüsselstrategien und Handlungsempfehlungen gemeinsam mit Interessierten zu entwickeln. Das IFH Köln dient dabei als Ansprechpartner im Workshop-Prozess und koordiniert das Projekt auf prozessualer sowie analytischer Ebene.

(jm)

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