Die Corona-Krise – ein Katalysator der Digitalisierung

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Die Corona-Krise – ein Katalysator der Digitalisierung

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DE-CIX feiert in diesem Jahr sein 25. Firmenjubiläum. Was 1995 in einem alten Postgebäude in Frankfurt am Main begann, ist heute der größte Internetknoten der Welt. Das Geburtstagsjahr 2020 verlief aber anders als geplant. Was wir aus der Krise mitnehmen können, erklärt Harald A. Summa von DE-CIX.
Corona-Krise

Die Globalisierung hat in den letzten Jahrzehnten ungeahnte Ausmaße angenommen, sie beeinflusst fast alle Bereiche unseres alltäglichen Lebens. Einerseits fördert sie zum Beispiel den Aufbau von weltweiten Netzwerken, wie das Internet. Andererseits trägt sie aber auch zur Verbreitung globaler Krisen bei, wie die Corona-Krise gezeigt hat. Durch die globale Vernetzung und die damit verbundene hohe Reisebereitschaft hat sich das Virus rasend schnell verbreitet.

Ein bedeutender Anker in dieser außergewöhnlichen Si­tuation ist die globale digitale Infrastruktur: die terrestrischen und mobilen Netzwerke, die Rechenzentren, die Unterwasserkabel und die Satellitenverbindungen. Trotz Lockdown und sozialer Isolation bleiben wir in Kontakt. Wir können uns Zeit­vertreib, Beschäftigung und Unterhaltung „On-Demand“ nach Hause holen. Viele von uns arbeiten von Zuhause aus und sichern somit den Lebensunterhalt.

Corona-Krise: Kritische IT-Infrastruktur aufbauen

Für all diese Anwendungen bedarf es einer digitalen Infrastruktur, die so stabil, widerstandsfähig und sicher wie möglich ist. Eine zentrale Erkenntnis aus der Krise lautet daher: Unsere digitale Infrastruktur muss noch besser werden, denn wirtschaftlich und gesellschaftlich hängt enorm viel von ihr ab. In der Interconnection-Com­munity besteht ein starkes Bewusstsein dafür, kritische Infrastruktur aufzubauen und zu pflegen, die so global, offen (das heißt neu­tral), belastbar, skalierbar und sicher wie möglich sein sollte. Denn nur so lassen sich die zahlreichen Dienste bereitstellen, die von Menschen, Institutionen und Unternehmen benötigt werden.

Dieses Verständnis verbreitet sich auch immer mehr in der Politik, der Wirtschaft und der breiten Bevölkerung. Aktuelle Investitionen in die digitale Infrastruktur, die nach dem Ende der Corona-Krise selbstverständlich bleiben, verändern die Ausgangslage in vielen Bereichen. So beschäftigen sich beispielsweise Arbeitgeber damit, wie Homeoffice die Geschäftskontinuität fördert und ihre Mitarbeiter bei der Bewältigung von Herausforderungen unterstützt. Viele Entscheidungsträger erkennen die langfristigen Vorteile der digitalen Transformation – ein Wandel, der nachhaltig sein wird.

Die Regionen der Welt, die über eine zuverlässige digitale Infrastruktur verfügen, sind gegenüber denjenigen im Vorteil, die nach wie vor unterversorgt sind. Deshalb ist eine zweite zentrale Erkenntnis aus der Krise noch deutlicher geworden als zuvor: Für die nahe Zukunft muss die Zielsetzung lauten, den „Digital Divide“ zu beseitigen und möglichst allen Menschen auf diesem Planeten einen digitalen Zugang zu Informationen und Kommunikationsmitteln zu verschaffen.

Lesen Sie auch: Datensouveränität: DE-CIX ist Gründungsmitglied der EU-Infrastruktur-Initiative Gaia-X

DE-CIX Group Summa
Harald A. Summa ist Vorstandsvorsitzender der DE-CIX Group AG.

Über den Autor: Harald A. SumMa ist seit 1996 Geschäftsführer des weltweit größten Internetknotens DE-CIX in Frankfurt. Er ist außerdem Vorstandsvorsitzender der DE-CIX Group AG, Geschäftsführer der DE-CIX International GmbH, CEO der DE-CIX North America Inc. und Gründer sowie Hauptgeschäftsführer von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

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