Die dunklen Seiten des sozialen Webs: Malware und Betrug

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hacker

Wie andere Kriminelle, so sind auch Cyberkriminelle immer auf der Höhe ihrer Zeit, erkennen seismographisch den Wandel der Gepflogenheiten ihrer potenziellen Opfer und passen ihre Mittel und Methoden daran an – und das sehr schnell.


Spam ist out


Waren Unternehmen in der Dekade der 2000er Jahre vor allem mit der Abwehr infizierter Spam-Mails beschäftigt, stehen heute Schadprogramme im Vordergrund, die über die sozialen Medien und via Webseiten in die Firmen Einzug halten. 2010 sank binnen eines halben Jahres das weltweite Spam-Aufkommen um 50 Prozent. Noch im Juni wurden rund 52 Milliarden Spam-Mails registriert, im Dezember waren es gerade noch 26 Milliarden. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Mit anderen Mitteln und Methoden kommen die Kriminellen schneller und effektiver an ihr Ziel. Sie teilen dieses mit ihren “Kollegen” auf anderen Feldern des Verbrechens: Ihre Triebfeder lautet einfach und simpel: “Wie bekomme ich das Geld aus der Tasche anderer Leute in meine eigene?”


Das Internet ist dynamisch


Das Internet hat die Kommunikation gerade von Unternehmen umgekrempelt: von einer Einbahnstraße der Ankündigungen hin zu einem offenen Marktplatz des Gedankenaustauschs. Die Zeiten, in denen das Web vor allem dazu da war, dass Unternehmen ihre Hochglanz-Broschüren quasi nebenbei noch digitalisiert auf die Website gestellt haben, sind vorbei. Die zentrale Funktion ist heute die Kommunikation in jeder Form: weltweiter, interpersoneller Austausch mit Dateienaustausch und user-generierter Content auf Blogs, in Wikis oder auf Portalen. So sehr Privatkonsumenten und Unternehmen gleichermaßen davon profitieren, so sehr macht das beide Seiten auch verwundbar.


Die wichtigsten Anwendungen im Internet sind soziale Netzwerke. User verbringen heute damit doppelt so viel Zeit als beispielsweise mit ihren E-Mails. Nur zwei Beispiele: Von 100 Posts im Microblogging-Dienst Twitter ist schätzungsweise einer Spam und/oder bösartig; unter 60 veröffentlichten Nachrichten in Facebook findet sich einmal Spam und/oder ein infektiöses Schadprogramm. Jeden Monat sind rund 22.000 Malware-Dateien im Umlauf, von denen weniger als die Hälfte von Sicherheitsprogrammen entdeckt wird. Zur Attraktivität von sozialen Netzen für Cyberkriminelle trägt auch die rasante Dynamik des World Wide Web bei: Etwa jede Sekunde kommt eine Domain dazu, jede Sekunde werden fünf neue Facebook-Accounts eingerichtet, täglich kommen eine Million neuer iPhones und Android-basierte Endgeräte dazu, die allein durch ihre schiere Masse das ideale Einfallstor für Malware sind.


Der “soziale User” ist Mitarbeiter


Marktforscher schätzen, dass rund 70 Prozent aller Zugriffe auf pornografische Seiten während der normalen Arbeitszeiten stattfinden. Zudem sind 30 bis 40 Prozent sämtlicher Internetaktivitäten am Arbeitsplatz nicht geschäftsbezogen. Die privat genutzten Seiten fungieren oftmals als Host für Spyware, Viren und andere Bedrohungen aus dem Internet. Daher bedeutet das unautorisierte Surfen nicht nur eine eingeschränkte Produktivität, sondern auch eine Gefahr für die Sicherheit des gesamten Netzwerks. Unternehmen und Organisationen weltweit haben erkannt, dass es zwar unerlässlich ist, Regeln für die Nutzung des Internets am Arbeitsplatz zu erstellen, doch vor allem bedarf es einer sehr guten technischen Infrastruktur, um das Unternehmen zu schützen.


Dazu zählen IT-Lösungen wie der Barracuda Web Filter, denn sie stellen eine umfassende Lösung für Content-Filterung und das Blockieren von verdächtigen Anwendungen zur Verfügung. Die Lösung ist darauf ausgerichtet, Richtlinien für eine akzeptable Internetnutzung durchzusetzen, wie zum Beispiel das Blocken unerwünschter Inhalte sowie nicht-autorisierter Internetanwendungen. Zugleich bietet der Barracuda Web Filter einen mehrfach ausgezeichneten Schutz vor Bedrohungen aus dem Internet.


Rechtskonforme Archivierung der geschäftlichen Kommunikation in sozialen Netzwerken


Der zweite wichtige Aspekt ist die rechtskonforme Archivierung geschäftlicher Korrespondenz über soziale Plattformen wie LinkedIn, Xing, Facebook und Twitter. Barracuda Networks unterstützt die Einhaltung von Compliance-Richtlinien dadurch, dass das Barracuda Networks Web-Filtering Hand in Hand mit dem Archivierungssystem, dem Barracuda Networks Message Archiver, arbeitet. Dies sorgt dafür, dass auch Nachrichten über soziale Medien Compliance-konform und sicher gespeichert werden.


Autor: Dr. Paul Judge, Chief Research Officer Barracuda Networks  


 


 


 

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