Die letzte Meile: So schaffen Händler ein nachhaltiges Kundenerlebnis

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Die letzte Meile: So schaffen Händler ein nachhaltiges Kundenerlebnis

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Die Urbanisierung macht die Paketlogistik auf der letzten Meile immer komplexer und wird so zum Erfolgsfaktor für Unternehmen. Daher müssen Online-Händler und ihre Logistikpartner neue Ansätze verfolgen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine Maßnahme besteht darin, dass Bestandsmanagement zu automatisieren.
Letzte Meile Paketzustellung

Quelle: Seven Senders

Hohe Wohndichte und verstopfte Straßen: Durch die zunehmende Urbanisierung wird die Logistik auf der letzten Meile immer komplexer und wichtiger für den Erfolg von Unternehmen. Vor diesem Hintergrund müssen Online-Händler und ihre Logistikpartner völlig neue Ansätze verfolgen. Nur so können sie am Markt bestehen und wettbewerbsfähig bleiben. Beispielsweise können E-Commerce-Unternehmen das Bestandsmanagement durch eine stärkere Automatisierung, ein besseres Datenmanagement und mehr Flexibilität im Netzwerk verbessern und die letzte Meile Logistik effizienter gestalten. Hier einige Tipps, wie Online-Händler und Paketdienstleister ihre Performance im letzten Lieferschritt bis zur Übergabe der Ware an den Endkunden optimieren können.

Letzte Meile: Starker Anstieg der innerstädtischen Lieferungen

Laut einer Studie von DHL werden bis 2030 voraussichtlich rund 600 Millionen mehr Menschen in Ballungsräumen leben als heute. Zugleich ermöglichen es neue Technologien, das Service-Angebot im Versandgeschäft zu verbessern. Wie der 2020 veröffentlichte Report „The Future of the Last-Mile Ecosystem“ des World Economic Forum zeigt, soll die Anzahl der innerstädtischen Lieferungen auf der letzten Meile weltweit um 78 Prozent steigen. Somit werden 36 Prozent mehr Lieferfahrzeuge auf den Straßen der weltweit 100 größten Städte unterwegs sein als 2019. Die Folge wäre eine Zunahme der CO2-Emissionen um sechs Millionen Tonnen auf 25 Millionen Tonnen im Jahr 2030.

Die Umstellung der Lieferflotten auf schadstoffarme oder emissionsfreie Fahrzeuge könnte den erwarteten Anstieg der CO2-Emissionen um bis zu 60 Prozent reduzieren. Um auch zukünftig optimale Ergebnisse im E-Commerce und im Versandgeschäft zu erzielen, lohnt es sich, die Erwartungen und Handlungsoptionen aller Beteiligten aufeinander abzustimmen.

Wie sollen Händler und Paketdienstleister reagieren?

Neben dem Wunsch, eine bestellte Ware schnell zu erhalten, dominiert bei den Verbrauchern im Onlinehandel das Bedürfnis nach nachhaltigen Prozessen. 57 Prozent der Kunden wären laut einer Studie von Seven Senders bereit, mehr Geld für eine nachhaltige Lieferung zu bezahlen. Mehr als 60 Prozent der Verbraucher legen Wert darauf, dass bei Produktion und Transport möglichst wenig CO2 ausgestoßen wird. 50 Prozent der Konsumenten glauben einer Hermes Studie zufolge, dass eine CO2-neutrale Zustellung für Versanddienstleister zunehmend wichtig wird. Hier sind die Logistikdienstleister gefragt.

Um den Erwartungen der Konsumenten gerecht zu werden und einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu leisten, sind Paketlieferunternehmen gut beraten, CO2-neutrale Transportmittel einzusetzen. Großes Potenzial besteht nach wie vor im Bereich alternativer Antriebstechnologien – allen voran die Elektromobilität. Mancherorts gehört sie bereits zum Alltag in der Paketzustellung. Gleichwohl empfiehlt es sich, die Entwicklung von nachhaltigen Lösungen für die Paket- und Citylogistik weiterhin konsequent voranzutreiben und in die Praxis zu integrieren. Rein organisatorisch lassen sich Treibhausgasemissionen verringern, indem Paketdienstleister Lieferungen der Händler effizient bündeln und dadurch Fahrten reduzieren.

Letzte Meile: Durch digitale Technologien den Ressourceneinsatz optimieren

Neben dem Einsatz von klimafreundlichem Verpackungsmaterial und einer konsequenten Unterstützung der Kreislaufwirtschaft können Händler digitale Technologien nutzen. So können sie den Ressourceneinsatz optimieren. Weitere Faktoren für eine effiziente letzte Meile beim Onlinehandel sind die Vermeidung von Retouren und die Zusammenarbeit mit nachhaltigen Carriern. Die Kompensation von CO2-Ausstoß wird durch entsprechende Maßnahmen und Programme wie die Aufforstung von Baum- und Waldbeständen ermöglicht.

Letzte Meile Seven Senders
Thomas Hagemann ist Co-CEO von Seven Senders. (Bild: Seven Senders)

„Als erfahrene Delivery-Plattform für den Paketversand bieten wir Händlern die passenden Lösungen und Technologien, um die Nachhaltigkeit auf der letzten Meile zu optimieren“, erklärt Thomas Hagemann, Gründer und Co-CEO von Seven Senders. „Insbesondere mit unserem neuen Service 7SGreen werden transportbedingte CO2-Emissionen der Sendungen ausgeglichen und zertifizierte Klimaschutzprojekte aktiv unterstützt.“ Händler erhalten somit die Option, sich in wenigen Schritten und für lediglich drei Cent pro Sendung aktiv für den Umweltschutz zu engagieren. Nach der Auswahl der bevorzugten Regionen erfolgt die einfache und schnelle Berechnung des Preises für den Shop-Betreiber. Durch präzise Berechnung der entstehenden CO2-Emissionen pro Paket lassen sich diese exakt ausgleichen. „Für einen transparenten Überblick über die eingesparten Emissionen sorgen jährliche Zertifikate. Ein Musterbeispiel für den Mehrwert von Kooperationen, die auf klimaneutralen Services basieren“, betont Hagemann.

Seven Senders ist Anbieter einer Delivery-Plattform für den Paketversand. Das im Jahr 2015 von Johannes Plehn und Thomas Hagemann gegründete Unternehmen verbindet Versender mit seinem Carrier-Netzwerk. Dieses besteht über 100 Paketzustellern in ganz Europa. Der dadurch ermöglichte lokale Versand wird für Händler zum Wettbewerbsvorteil. Mit zusätzlichen Versandservices, wie Claims Center, Versicherung, Retourenportal und Labels, vereinfacht Seven Senders den internationalen Versand. (sg)

Lesen Sie auch: Lieferkosten und Nachhaltigkeit: Was Online-Kunden beim Versand wichtig ist

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