Die neue Version Shopware 4 ist ab sofort erhältlich

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Der westfälische Hersteller für Onlineshop-Systeme Shopware hat die neue Version Shopware 4 veröffentlicht. Shopware 4 sei aufgrund umfassender Änderungen und zusätzlichen Funktionen eigentlich ein komplett neues Shopsystem, wie der Hersteller versichert. Eine generalüberholte Technik, ein neues Design und viele neue Funktionen lassen daran keinen Zweifel aufkommen. 


„Wir wollten ein System kreieren, das in jeglicher Hinsicht auf dem neuesten Stand ist, darüber hinaus richtig gut aussieht und in puncto Geschwindigkeit seinesgleichen sucht“, sagt Vorstand Stefan Heyne. Das Ergebnis ist Shopware 4, eines der fortschrittlichsten Shopsysteme seiner Zeit. Shopware präsentiert sich mit einem technisch und grafisch komplett überarbeiteten Frontend und Backend. Der Administrationsbereich ist zudem zum ersten Mal in englischer Sprache erhältlich. Das hat den Hintergrund, dass die Westfalen noch in diesem Jahr den Sprung ins Ausland wagen, der aus Sicht des Vorstands nach einer ausführlichen Vorbereitungsphase nun der nächste logische Schritt ist.


Um die Funktionsvielfalt der Software zu steigern, haben die Shopware-Entwickler zwei vorher kostenpflichtige Module, den Artikelkonfigurator und die Produktexporte, in den Standard-Funktionsumfang eingebaut. „Diese Funktionen werten unser Produkt im Auslieferungszustand extrem auf, weshalb wir uns zu diesem Schritt entschieden haben“, begründet Stefan Heyne. Eine weitere Neuheit in der Professional Edition ist auch ein sogenanntes Staging-System, mit dessen Hilfe man am Shop losgelöst vom Livebetrieb Einstellungen und Erweiterungen vornehmen kann, die nach Fertigstellung ins System portiert werden können.


„Erweiterbarkeit“ ist ein gutes Stichwort. Denn die Ausstattung von Shopware mit zusätzlichen und nützlichen Plugins über den Shopware Community Store, Shopwares „Handelsplatz“ für Erweiterungen,  wird mit der Version 4 noch einfacher. Der Plugin-Manager in der Verwaltungsoberfläche von Shopware hat jetzt eine direkte Anbindung. Plugins können sich Shopbetreiber nun mit einem Klick direkt herunterladen.


Die einfache Verwaltung von Mediadateien wie Bilder oder Videos hatte sich Shopware bei der Konzeption von Shopware 4 ebenfalls auf die Fahnen geschrieben. So gibt es ab jetzt einen neuen Media Manager, einen zentralen Datei- und Medienpool, u.a. zur Verwaltung von Artikelbildern, Bannern, Videos, etc.. An allen relevanten Stellen im Shop stehen diese Medien zentral zur Verfügung, und es gibt zudem hilfreiche Drag & Drop Funktionen, um Dateien in den Media Manager zu integrieren. Auch an Strukturmöglichkeiten über vorgegebene und selbst definierte Alben und/oder Unteralben hat Shopware gedacht. „Die Verwaltung von Bildern oder Videos ist vielen Shopbetreibern sehr wichtig. Wir haben entsprechende Wünsche aus unserer Community, übrigens auch aus anderen Bereichen, in der Software umgesetzt“, sagt Vorstand Sebastian Hamann.  


Shopware setzt nun mal in jeglichen Bereichen auf das Thema Kundenfreundlichkeit und hat stets ein Ohr am Markt. Das beginnt bereits beim ersten Blick eines Kunden, der in einem mit Shopware 4 umgesetzten Shop einkaufen möchte, auf die neuen „Einkaufswelten“, eine Art virtuelles Schaufenster. Auf der Startseite und in den Kategorieseiten kann mithilfe eines einfachen Tools eine HTML-Seite bestehend aus Bildern und Texten erstellt und mit Produkten verlinkt werden. Die Produkte sind auf dieser „Bühne“ nach einem Gestaltungsraster frei positionierbar. Auch neue Landingpages können auf diese Weise angelegt werden. Das erfordert keine Programmierkenntnisse und erlaubt Shop-Betreibern, auf einfache Weise eine solche Übersicht zu erzeugen. Das Prinzip der neuen Einkaufswelten mag dem ein oder anderen vielleicht aus dem Tchibo-Onlinshop bekannt vorkommen.


Die Designer von Shopware sind bei der 4er-Version also absolut mit der Zeit gegangen. Weitere Anzeichen dafür: Sie haben das Programm für den Zugriff über Tablet-PCs perfekt ausgelegt – eine unerlässliche Maßnahme im immer größer werdenden Mobilen Shopping. Wichtige Elemente wie die Call-to-Action-Buttons, die Navigation, Suche oder auch die Eingabefelder, bspw. beim Checkout-Prozess, wurden optimiert und vergrößert. Das erleichtert die Bedienung über ein Tablet ungemein. Auch die bei Tablets typischen Swipe-Gesten („Fingerblättern“) werden im Frontend bei den Produkt- und Herstellerslidern unterstützt.


Optisch macht Shopware 4 also ganz schön was her. Bemerkenswert sind aber auch die Neuerungen, die sich unter der Haube abspielen, bzw. dort optimiert wurden. „Unsere Techniker haben durch verschiedene Maßnahmen die Geschwindigkeit von Shopware trotz vieler zusätzlicher Funktionen in der Standardversion um bis zu 40 % und in der hochperformanten Cluster-Version sogar um den Faktor 6 bis 8 gesteigert“, sagt Vorstand und Entwicklungsleiter Stefan Hamann. Des Weiteren seien alle bestehenden Module technisch komplett auf den Prüftstand gestellt und sowohl von der Usability, als auch von den Funktionen her erweitert worden.


Last but not least steht Shopware 4 ab sofort unter der Open Source Lizenz AGPL, einer der am weitesten verbreiteten Lizenzen für quelloffene Software. Das hat viele Vorteile, die Open-Source Lizenz schreibt nämlich vor, dass alle Änderungen am Quellcode, die ihren Ursprung in der Community haben, nachvollziehbar sind und zentral in einem Versionsverwaltungssystem hinterlegt werden. Die shopware AG gibt dann ggf. die Änderungen frei und setzt sie in der Software um. So behält der Hersteller jederzeit die Kontrolle über den Quellcode und gewährleistet eine stets hohe Code-Qualität.    


Auch nach dem Release möchte Shopware in den kommenden Wochen weiterhin überraschen. Der Shopsystem-Hersteller möchte sukzessiv weitere neue Module und Funktionen veröffentlichen. Dazu zählen das neue „Shopware Liveshopping“ (enthält die bisherigen Module Liveshopping und Coupon Funktion sowie die Möglichkeit, zeitgesteuerte Rabatte auf Produkte zu definieren), das „Rich CMS Plugin“ (Subshops oder Teile des regulären Shops als Webseite verwenden, erweiterte CMS-Funktionen), „Abo Commerce“ (Erstellen von Bestelllisten / Auto-Bestellung von Produkten in Intervallen / Wunschlisten / Social Media Anbindung), „Shopware Reservations“ (Buchungs-/Reservierungssystem z.B. für Leih-Services, Ticket-Verkäufe, Reservierungen) sowie Group-Shopping Shopware ist also definitiv ein System, von dem man getrost in Zukunft noch viel erwarten darf.


 

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