Die Schlacht um den Zugangspunkt

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Die Schlacht um den Zugangspunkt

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Axel Freyberg, Partner bei A.T. Kearney und Leiter der zentraleuropäischen Communications and High Tech Practice, kommentiert Entwicklungen rund um Apps.

„Das mobile Datenvolumen wird sich in den nächsten fünf Jahren verzehnfachen. Dabei werden sich die mobilen Zugangswege zu Internetanwendungen diversifizieren und verschieben. Insbesondere App-fähige Zugangspunkte ins Internet werden sich vermehrt auch in Appliances wie etwa Navigationssystemen, in-Car-Entertainment-Systemen, eReader, Uhren oder sogar in Skibrillen wie der Recon-Zeal Transcend finden. Während heute Dreiviertel aller Nutzer mit ihrem eReader ins Netz gehen, wird Branchenprognosen zufolge in fünf Jahren fast jedes Gerät als Internetzugang genutzt. Gleichzeitig wird dann fast jeder zweite tragbare Mediaplayer Netzzuggang bieten. Dabei geht der relative Anteil der traditionellen Zugangspunkte ins Internet – wie etwa über den Laptop – klar zugunsten alternativer Zugänge zurück. Diese werden ihren relativen Anteil verdoppeln und als Ergebnis zu einer stark heterogenen Landschaft von Zugangspunkten für Internetanwendungen führen.

Dass die Grenzen zwischen Laptop/PC, Smartphone und Appliances immer mehr verschwimmen, zeigen Beispiele wie die Partnerschaft zwischen Microsoft und Nokia, die u.a. eine Etablierung von Bing, Zune und Xbox Live auf dem Smartphone als Ziel haben, im Automobilumfeld die Apps Lösung von BMW zur Übertragung von Apple iPhone Applikationen oder die Android-basierte Lösung von Continental für den Nutzfahrzeugemarkt.

Nicht nur der Zugang zur Internetanwendung ist im Wandel – die Anwendung selbst ist es auch. Während die Downloads von Mobile Apps aus ‚App-stores‘ bis 2012/2013 weiter steigen werden, werden sie danach langsam zurückgehen und sukzessive u.a. von html5 basierten Widgets abgelöst werden. Im Gegensatz zu konventionellen Apps stellen Widgets ein Internet Browser basiertes Interface zur Verfügung, über das auf Cloud Services zugegriffen wird.

‚Bezahl-Apps‘ werden in Zukunft vielfältiger und komplexer und setzen zusehends auf Livedaten/-inhalte aus dem Internet. In diesem Umfeld werden jene Anbieter erfolgreich sein, die auf große Inhalteangebote zugreifen können, wie z.B. die etablierten Anbieter wie Google, Viacom oder Microsoft.

Nutzer werden in diesem Umfeld verlangen, nicht nur überall und jederzeit, sondern auch über alle unterschiedlichen Appliances hinweg auf abonnierte Inhalte oder Apps zugreifen zu können.

Damit geraten geschlossene Ökosysteme à la Apple iTunes durch die Limitierung auf ausgewählte Appliances von einem Hersteller (iPad, iPhone, iPod) in einen wachstumshemmenden Nachteil. Wenn sie nicht hinter anderen offenen Ökosystemen wie Android zurückfallen wollen, werden sie sich für andere Hardwareanbieter öffnen müssen.“

 

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