Die sieben Gesichter des Content-Managers

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Die sieben Gesichter des Content-Managers

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Nie waren die Möglichkeiten größer, mit Kunden in direkten Kontakt zu treten. Ob Smartphone, PC oder Tablet – Content-Manager müssen die jeweiligen Surf-Situationen  der Web-Besucher sukzessive berücksichtigen und Inhalte zielgruppenspezifisch anpassen. Um den individuellen Anforderungen gerecht zu werden und für jeden einzelnen Kunden ein optimales Web-Erlebnis zu schaffen, müssen sie sich in verschiedene Perspektiven versetzen. Der Web Content Management-Anbieter CoreMedia fasst im Folgenden zusammen, in welche Rollen ein Content-Manager schlüpfen muss, um seinen Job bestmöglich zu erfüllen:


1. Kontext-Recycler – Um spannende Web-Auftritte zu entwerfen, braucht es zunächst einmal gute Inhalte. Der erste und wichtigste Schritt bei der Content-Entwicklung ist es, diese aufzuspüren und dann – unabhängig von Autor, Ausgabeformat oder Speicherort – zielgruppengerecht aufzubereiten. Natürlich ist dies leichter gesagt als getan: Nicht nur sind die meisten Unternehmensstrukturen extrem komplex, auch sind die wirklich spannenden Informationen oftmals in Ordnern oder Repositories versteckt, die der Content-Manager in detektivischer Kleinarbeit ausgraben, sichten und dann je nach Zielgruppe recyceln muss. 


2. Kontext-Kontrolleur – Dargestellte Inhalte sind für Web-Besucher nur nützlich, wenn sie den individuellen Kontext des Einzelnen berücksichtigen. Unternehmen, die ihren Anwendern Informationen zum richtigen Zeitpunkt über den richtigen Kanal bereitstellen, können den Dialog zwischen Kunden und Marke viel leichter stärken. Der Kontext-Kontrolleur ist dafür da, den Wert von Nutzer-Metadaten akribisch zu entschlüsseln – beispielsweise die Nutzerhistorie, die Präferenzen, den derzeitigen Standort, die aktuelle Tageszeit sowie etwaige Aktivitäten auf anderen Kanälen – und diese bei der Inhaltbereitstellung kompromisslos zu berücksichtigen.


3. User Generated Content-Polizist – Soziale Plattformen und Diskussionsforen geben jedem Kunden und Nicht-Kunden unweigerlich eine Stimme. Content-Manager müssen strengstens im Blick behalten, wie über ihr Unternehmen und ihre Marke online diskutiert wird. Ferner müssen sie sich in die richtigen Diskussionen einklinken und versuchen, diese so gut es geht zu steuern. Wie ein Polizist müssen sie hier den Gesprächsfluss aufrechterhalten und auf potentiell schädigende Aussagen schnell und taktvoll reagieren. Nutzergenerierte Inhalte sind ein spannender Bestandteil von Content Management, bringen gleichzeitig jedoch ein neues Level an Komplexität mit sich.


4. Erlebnis-Jäger – Unternehmen können während des Content Delivery-Prozesses eine Menge Informationen mit ihren Anwendern teilen – was aber können sie tun, um ein optimales Online-Erlebnis bereitzustellen? Der Content-Entwickler muss wie ein Jäger auf der Lauer liegen und die Höhepunkte und Fallstricke der bisherigen Online-Nutzererlebnisse für jeden Benutzer beobachten, identifizieren und analysieren: Welche Prozesse sind fehlerhaft, wie lassen sie sich optimieren, sobald der Anwender die Seite wieder besucht? Dieses Feedback sowie das Austesten des Nutzererlebnisses in sämtlichen Szenarien führen mittelfristig zu einem optimalen Nutzererlebnis und einer höheren Rückkehrquote seitens der Web-Besucher.  


5. Kampagnen-Modellierer – Während die Erstellung von Web-Inhalten früher in erster Linie der IT-Abteilung unterlag, sind heutzutage auch immer mehr Fachanwender in den Entwicklungsprozess involviert. Das Ergebnis: Inhalte, die den Nutzerkontext mithilfe von Geschäftsregeln ermitteln. Content-Manager können aktuelle Kontextinformationen so bestmöglich ausschöpfen und gezielt so modellieren, dass sie die einzelnen Nutzerpräferenzen voraussagen und den Besucherdialog dadurch ankurbeln können.


6. Analyse-Profi – Unternehmen sind mit ihren Informations- und Datenbergen wahre Schätze für Content-Entwickler. So lässt sich die Verwaltung von Online-Präsenzen schon dadurch extrem verbessern, dass man die Daten nutzt, die ohnehin durch eine steigende Anzahl an Analyse-Tools bereitgestellt werden. Diese Daten geben beispielsweise Aufschluss darüber, von welchem Gerät der Web-Besucher normalerweise mit dem Unternehmen in Dialog tritt: nutzt er vordergründig den PC und mobile Endgeräte oder ist er am ehesten über Twitter oder Facebook zu erreichen? Fachanwender können mithilfe dieser Informationen nicht nur nutzerspezifischere Web-Präsenzen erstellen, sondern gleichzeitig auch Vertriebs- und Marketingziele unterstützen.


7. Sicherheitsbeauftragter – Während die bereits aufgeführten Daten aus sozialen Netzwerken und Nutzerprofilen Unternehmen dabei helfen, bessere Online-Erlebnisse zu gestalten, hat 2011 gezeigt, dass je mehr ein Unternehmen über Daten verfügt, es diese auch umso stärker schützen muss. Es ist also nicht überraschend, dass das Thema Sicherheit auch für Content-Entwickler eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Diese müssen sich besser ausrüsten, um Protokollierungen, E-Mail-Verifizierungen, verschiedene Authentifizierungsprotokolle, Log-In-Historien, das Session-Management oder SSL-Kompatibilitäten zu überwachen und so für die Sicherheit der Nutzerdaten zu sorgen. 

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