Dieselkrise: Neue Wege auf der letzten Meile müssen her

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Die Dieselkrise stellt die urbane Logistik vor neue Herausforderungen. Angesichts drohender Fahrverbote in Innenstädten ist die Zustellung auf der letzten Meile in Gefahr. Neue Konzepte stellen laut Kratzer Automation die Tourenoptimierung, Elektromobilität und Universal-Zusteller in Verbindung mit Mikro-Depots in den Mittelpunkt der Diskussion. Ergänzt werden diese durch neue Zustelloptionen, etwa mithilfe von Lastenrädern sowie punktuell durch Drohnen und Roboter.

Die Dieselkrise stellt die urbane Logistik vor neue Herausforderungen. Angesichts drohender Fahrverbote in Innenstädten ist die Zustellung auf der letzten Meile in Gefahr. Neue Konzepte stellen laut Kratzer Automation die Tourenoptimierung, Elektromobilität und Universal-Zusteller in Verbindung mit Mikro-Depots in den Mittelpunkt der Diskussion. Ergänzt werden diese durch neue Zustelloptionen, etwa mithilfe von Lastenrädern sowie punktuell durch Drohnen und Roboter.

„Der alleinige Einsatz dieselbetriebener Zustellfahrzeuge ist ein Auslaufmodell. Die Logistik braucht zukunftsfähige Konzepte im Bereich der urbanen Logistik, um die Zustellung in Innenstädten langfristig sicher zu gestalten. Gerade angesichts der mit dem Online-Handel verbundenen Zunahme an Fahrten sehen wir die Notwendigkeit, neue Ansätze zu denken“, sagt Jens Isenbeck, Pressesprecher von Kratzer Automation.

Aus Sicht von Kratzer Automation stehen dabei vier Bereiche im Vordergrund:

  • Tourenoptimierung: Mit der Zunahme der verkehrsbedingten Luftbelastung sind Logistiker gezwungen, ihre Fahrten weiter zu optimieren. Die Bedeutung intelligenter Software, die zur ökonomischen Nutzung von Ressourcen beiträgt,  wird weiter zunehmen. Damit kann die stadtnahe Logistik weiter verfeinert werden. Nachteil: Tourenoptimierung kann Kosten senken und die Luftbelastung reduzieren, dies allein wird jedoch bei steigendem Sendungsaufkommen zur nachhaltigen Senkung von Schadstoffimmissionen nicht ausreichen.
  • Fahrzeugtechnologie und Elektromobilität: Gerade im urbanen Raum dürfte Elektrofahrzeugen zur Vermeidung lokaler Emissionen die Zukunft gehören. Bereits heute steigt die Nachfrage rapide an. So sind beispielsweise die Kapazitäten zur Produktion von Elektrofahrzeugen der Deutschen Post DHL Group bis Ende 2017 auf bis zu 20.000 Stück verdoppelt worden. Kratzer Automation erwartet, dass weitere Transportdienstleister emissionsfrei fahrende Flotten etablieren. Nachteil: Das Angebot geeigneter Zustellfahrzeuge ist aktuell noch sehr gering.
  • Zentrallager am Stadtrand oder innerhalb der Stadtgrenzen: Der Einzelhandel wird zunehmend von Umschlagflächen am Stadtrand oder aus Mikro-Depots innerhalb der Stadtgrenzen  beliefert. Damit verbundener Vorteil: Die Zahl der Fahrten auf der letzten Meile wird verringert oder kann über alternative Transportmittel abgewickelt werden. Speziell auf die City-Logistik zugeschnittene IT-Lösungen bilden die Basis, um solche Prozesse effizient abzubilden und optimierte Touren zu unterstützen. Nachteil: Der Aufbau von Stadtrand- und Mikro-Depots ist mit Investitionskosten verbunden.
  • Bündelung von Ressourcen durch Universal-Zusteller: Heute fährt jeder Paketdienst seine Lieferungen individuell und häufig nur teilausgelastet in die Stadt. Dieser Prozess ist ineffizient, kostenintensiv und mit negativen Folgen hinsichtlich der Verkehrs- und Luftbelastung verbunden. Künftig werden Transportdienstleister möglicherweise seitens der Kommunen gezwungen sein, ihre Ressourcen zu bündeln. Die Idee ist, dass ein Universal-Dienstleister Sendungen von Zentrallagern am Stadtrand über die letzte Meile zustellt. Denkbar sind aus öffentlicher Hand betriebene Flotten entsprechend dem öffentlichen Personennahverkehr oder Public Private Partnerships, die lokal emmissionsfreie Flotten bereitstellen. Nachteil: Die Konzepte machen die Überwindung bürokratischer Hürden und Investitionen notwendig.
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