22.03.2021 – Kategorie: eCommerce

Direct-to-Consumer: Wie ein Berliner Start-up 100 Millionen Dollar einsammelt

D2C Direct-to-ConsumerQuelle: daily_creativity/shutterstock

The Stryze Group bietet Konsumenten über unterschiedliche Plattformen, an jedem Ort und zu jeder Zeit, qualitativ hochwertige Direct-to-Consumer-Marken (D2C-Marken) zu fairen Preisen. Jetzt investieren Upper90, Alstin Capital und ein deutscher institutioneller Investor bis zu 100 Millionen US-Dollar in das Unternehmen.

Neben organischem Wachstum eigener Marken sollen durch die neuen Investitionen auch Zukäufe finanziert werden. „Wir sind nicht finanzgetrieben, sondern an Marken, deren Entwicklung und den Menschen dahinter interessiert“, beschreibt Sebastian Funke, Mitgründer und CEO von The Stryze Group, die Philosophie, mit der Stryze das weltweit führende Direct-to-Consumer-Markenhaus (D2C) im Online-Handel werden soll.

Direct-to-Consumer boomt

Nicht erst durch Covid-19 boomt das Geschäft der Händler im Internet. Amazon und andere große Plattformen konkurrieren mit erfolgreichen Webshops und zunehmend auch mit Social Media Kanälen um die Aufmerksamkeit der Konsumenten. Dadurch wird der Markt nicht nur größer, sondern auch komplexer. Das Team rund um die Gründer von The Stryze, Sebastian Funke, Sascha Krause und Dr. Taro Niggemann sowie Mark Hartmann als strategischer Berater, sind permanent neuen Produktbedürfnissen und -sehnsüchten auf der Spur, finden neue Lösungen und professionalisieren damit das Geschäft. Mit Herzblut und Unternehmergeist entwickeln und optimieren die Menschen hinter The Stryze so jeden Monat neue Produkte und kaufen authentische Marken hinzu. Wichtig hierbei: Der Mensch und die Leidenschaft dahinter!

Von Menschen für Menschen

„Unser Geschäftsmodell folgt unserer Philosophie, wonach Handel im 21. Jahrhundert zugleich datengetrieben, plattformspezifisch und auf den Menschen ausgerichtet sein sollte. Und genau darum geht es bei unserem Human-to-Human-Ansatz“, sagt Funke. Das Human-to-Human-Geschäftsmodell (H2H) setzt auf dem seit 2012 etablierten und schnell wachsenden E-Commerce Geschäft der Gründer Sebastian Funke und Sascha Krause auf. Beide sind selbst erfolgreiche Gründer und Amazon-Seller, verfügen also über große vertikale Kompetenz auf Handelsplattformen wie Amazon sowie über langjährige Erfahrung im D2C-Markenaufbau.

Erfolgreiche Onlinehändler, die diese Philosophie teilen, können nun Partner von Stryze werden, ihr Geschäft in die Group einbringen und von der Expertise, dem Kapital und dem Wachstum der Stryzers profitieren. Unter derzeit 20 Eigenmarken wie Agreeni, Gourmesso, Amazy, High Pulse oder Bella & Balu verkauft Stryze Yogamatten, Kaffeekapseln, Flossbänder, Teebecher to go oder professionelle Haarschneidescheren. Vor allem über Amazon, aber auch in eigenen Shops und über andere Plattformen bieten die Berliner in mehr als 20 Ländern über Hunderte verschiedene Produkte an.

100 Millionen Dollar sind erst der Anfang

Das Konzept von Stryze überzeugte auch drei Investoren. Upper90, ein schnell wachsender US-amerikanischer Investmentfonds, der sich auf Kreditvergaben und Fremdkapitalinvestments in der Technologiebranche fokussiert hat. Alstin Capital, der Venture Capital Fonds, welcher Carsten Maschmeyer unter seinen Partnern führt, engagiert sich mit einem signifikanten Eigenkapitalbetrag und stellt seine operativen Ressourcen beratend zur Verfügung. Abgerundet wird die Investorengruppe durch einen weiteren deutschen institutionellen Investor. Insgesamt haben die drei Parteien an die 100 Millionen US-Dollar investiert – und das soll nur der Anfang sein! Die Vision: Innerhalb der nächsten fünf Jahre The Stryze Group als eines der weltweit führenden E-Commerce Unternehmen zu etablieren.

Direct-to-Consumer
Die The Stryze Group Gründer: Sebastian Funke, Mark Hartmann, Sascha Krause und Dr. Taro Niggemann (v. l. n. r.). (Bild: Sina Weihrauch)

Noel Zeh, für das Investment verantwortlicher Partner bei Alstin Capital, sagt über Stryze: „Uns hat vor allem das komplementäre und erfahrene Team hinter der Stryze Group überzeugt. Das Geschäftsmodell verlangt einen großen Erfahrungsschatz in der E-Commerce Wertschöpfungskette und zudem einen starken Anspruch an Perfektion, um erfolgreich durch Zukäufe anorganisch schneller wachsen zu können. All das bringen Taro, Sascha, Mark und Sebastian mit.“

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