DSGVO bringt Bewegung in den deutschen Stellenmarkt

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Data Protection Officers sind gesucht, vor allem, weil die DSGVO für viele Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten vorschreibt. Das hat messbare Auswirkungen auf den Stellenmarkt.

DSGVO-konformes Marketing

Quelle: StanislauV - Shutterstock

Data Protection Officers sind gesucht, vor allem, weil die DSGVO für viele Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten vorschreibt. Das hat messbare Auswirkungen auf den Stellenmarkt.

Die drohenden Sanktionen der europaweiten Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die am 25. Mai 2018 in Kraft tritt, hatten in den letzten zwei Jahren einen messbaren Einfluss auf den deutschen Stellenmarkt. Das fand die Jobplattform Joblift in einer Analyse aller 14 Millionen Online-Stellenanzeigen dieses Zeitraums heraus. Besondere Bedeutung wird dabei der Position des Data Protection Officers zugemessen, die ab dem Inkrafttreten der Verordnung in vielen Unternehmen verpflichtend zu benennen ist. Doch gerade diese Schlüsselposition scheint erst kurz vor der nahenden Frist besetzt zu werden: Ein Drittel aller Stellenanzeigen der letzten 24 Monate für Data Protection Officer wurde erst seit Beginn des Jahres 2018 ausgeschrieben.

Jobmotor DSGVO: Über 20.000 Fachkräfte mit Kenntnis der neuen Datenschutzregelung gesucht

In den letzten 24 Monaten entstanden insgesamt 21.827 neue Stellen mit direktem Bezug zur DSGVO. Dabei wurden in Vorbereitung auf die rechtlichen Änderungen vor allem IT-Fachkräfte (in 20 Prozent der Stellenanzeigen), Berater und Beraterinnen (19 Prozent) sowie Security Engineers (7 Prozent) gesucht. Generell scheinen Unternehmen diese Vorbereitungen aber erst kurz vor der nahenden Frist im Mai 2018 begonnen zu haben – bereits im Januar dieses Jahres wurden mehr als eineinhalbmal so viele Stellen mit Bezug zur DSGVO ausgeschrieben wie im gesamten Jahr 2017.

Jede dritte Stelle für interne Data Protection Officers wird in Großkonzernen geschaffen

Besonders gefragt waren kurz vor der Einführung der DSVGO außerdem Data Protection Officer: In den letzten zwölf Monaten haben sich die Jobangebote für die Datenschutzfachleute im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 102 Prozent Wachstum mehr als verdoppelt. Insgesamt entstanden in den letzten 24 Monaten 6.024 neue Stellen für Data Protection Officer in deutschen Unternehmen, rund ein Drittel davon jedoch erst im laufenden Jahr. Dabei suchten besonders Großkonzerne nach interner Unterstützung beim Thema Datenschutz – 29 Prozent aller Stellen entstanden in Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten. Im Vergleich dazu stammen 11 Prozent der Inserate von kleinen Firmen mit unter 50 Angestellten, die vermutlich öfter auf kurzfristigere Beratung sowie externen Rechtsbeistand ausweichen.

Studienabschluss ist Pflicht: Jura, Informatik und Wirtschaftswissenschaften gefragt

Wirft man einen Blick auf die Profile, die Unternehmen als Data Protection Officer suchen, so fällt besonders die starke Akademisierung ins Auge: In 85 Prozent der Fälle ist ein Hochschulabschluss Teil des Anforderungsprofils. Aber nach welchem fachlichen Hintergrund suchen die Unternehmen? Wenig überraschend wird fast in jeder zweiten Stellenanzeige ein Studium der Rechtswissenschaften verlangt, aber auch ein Hochschulabschluss in Informatik oder Wirtschaftswissenschaften finden sich in 27 beziehungsweise 20 Prozent der Anforderungsprofile. Vor allem Bachelorabsolventen und -absolventinnen wurden im letzten Jahr siebenmal häufiger nachgefragt als zuvor – vermutlich als Reaktion auf den steigenden Bedarf, der allein durch Fachkräfte mit Masterabschluss nicht gedeckt werden konnte.

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