e-Cash und Co.: Wie Händler auf das veränderte Kundenverhalten reagieren sollten

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e-Cash und Co.: Wie Händler auf das veränderte Kundenverhalten reagieren sollten

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Kunden passen sich an die aktuelle Situation an und ändern ihr Verhalten bei Einkaufen und Bezahlen entsprechend. Seit Beginn der Corona-Krise scheint kontaktloses Payment weit verbreitet zu sein, aber Bargeld bleibt weiterhin verbreitet. Von der Entwicklung können auch Händler profitieren.
e-Cash

Quelle: Aleksandr_a/Shutterstock.com

Covid-19 hat viele tiefgreifende Veränderungen mit sich gebracht – und manche davon werden uns langfristig begleiten. Dazu gehört auch ein neues Einkaufs- und Bezahlverhalten. Viele Geschäfte haben ihre Kunden etwa zu e-Cash, also dem kontaktlosen Bezahlen aufgefordert, und manch einer hat – nicht zum ersten Mal – das Ende des Bargeldes vorhergesagt.

e-Cash statt Bargeld: Deutsche sind noch nicht ganz überzeugt

Aber läutet Corona wirklich die schon oft prognostizierte bargeldlose Gesellschaft ein? Deutschland ist schließlich traditionell das Land der Bargeldliebhaber. Eine aktuelle, internationale Studie von Paysafe zeigt, dass Corona nicht das Ende des Bargelds bringen wird: Auch wenn momentan viele Kunden kontaktlos zahlen, sehen doch 52 Prozent der Deutschen Bargeld als das verlässlichste Zahlungsmittel in einer Krisensituation an.

Immerhin ein Drittel der Deutschen haben auch in der jetzigen Corona-Krise keine Bedenken, weiterhin Bargeld zu verwenden. Bargeld steht bei deutschen Kunden also weiterhin hoch im Kurs, gleichzeitig ist aber das Bedürfnis an alternativen Bezahlmethoden gewachsen. Ebenso wie das Interesse am Online-Shopping: Laut der Studie shoppen 31 Prozent der Deutschen zu Zeiten von Corona wesentlich mehr online.

Neue Kundengruppen erschließen

Neben Umsatzeinbußen und den neuen Hygienekonzepten birgt die aktuelle Situation, also auch Chancen. Diese müssen allerdings von Händlern richtig erkannt und umgesetzt werden. Online-Händler sollten deshalb jetzt die Möglichkeit nutzen, diese zum Teil neue Kundengruppe für sich zu erschließen und sich auf ihre Bedürfnisse einzustellen. Allerdings wird die neuentdeckte Lust am Online-Kaufen durch einige Faktoren gebremst: Neben der Sorge, dass Bestellungen nicht rechtzeitig ankommen, ist dies vor allem die Angst vor Betrug bei Online-Bezahlungen. Genau diese Punkte sollten Händler bevorzugt beachten und entsprechend damit umgehen.

Eine Möglichkeit ist die Integration von e-Cash-Lösungen, die eine wichtige Lücke im Bezahlangebot abdecken: Ein großer Vorteil solcher Lösungen ist, dass Nutzer weder ihre Kontodaten noch ihre Kreditkartendetails angeben müssen und somit geschützter vor Betrug sind. Auch für Kunden, die keinen Zugang zu einem Bankkonto haben, sind e-Cash-Lösungen geeignet. Und vielleicht das Wichtigste: e-Cash-Bezahllösungen sind eine Option für alle, die gern bar bezahlen, aber dennoch Online-Angebote nutzen wollen.

Deshalb interessieren sich Kunden zunehmend für diese Bezahlmöglichkeit: Laut der Studie von Paysafe wollen 40 Prozent der Deutschen bei Online-Einkäufen mit einer Prepaid-Karte bezahlen, bei der ihre finanziellen Daten nicht mit dem Händler geteilt werden. Neuentdecktes Interesse an alternativen Bezahloptionen, trotz bleibender Bargeldaffinität – so lässt sich das Bezahlverhalten der Käufer auf den Punkt bringen. Hinzu kommt eine größere Lust am Online-Shopping, gebremst von Betrugsbedenken. Die aktuelle Corona-Situation bringt neue, sehr ausdifferenzierte Kundenerwartungen zum Vorschein. Deshalb sollten Händler auch mit spezifischen Angeboten darauf reagieren – ein Aspekt davon ist, möglichst viele verschiedene Bezahlvarianten anzubieten.

e-Cash: Digital bar bezahlen

In Österreich und vielen anderen Ländern können Kunden für das Online-Shopping die e-Cash-Lösung Paysafecash einsetzen. In Deutschland steht ihnen die Prepaid-Lösung paysafecard für digitale Unterhaltungsangebote wie Gaming, Medien, Musik, Film und Entertainment zur Verfügung. Aktuell ist die Bezahllösung in 50 Ländern erhältlich, und kann weltweit an über 650.000 Verkaufsstellen erworben werden. Sie funktioniert dabei wie eine Prepaid-Lösung. Das heißt, der Kunde kauft sich eine sogenannte PIN, einen 16-stelligen Nummerncode in Höhe von zehn, 15, 20, 25, 30, 50 oder 100 Euro. Im Internet bezahlt er, indem er den Code eingibt.

Lesen Sie auch: Omnichannel-Strategie: Schnell zum eigenen Online-Shop

e-Cash

Über den Autor: Udo Müller ist Mitgründer von paysafecard im Jahr 2000 und seit 2014 Chief Executive Officer des Unternehmens. Für ihn stehen besonders die Produktentwicklung in Richtung Mobile, die internationale Verfügbarkeit von Paysafecard, die Expansion des Unternehmens und seiner Produkte und Dienstleistungen in bestehenden Märkten im Fokus. (Bild: paysafecard)

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