E-Commerce 2016: Diese drei Entwicklungen werden den Handel bewegen

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Auch 2016 wird der globale Handel sich weiter transformieren. Dabei werden verbrauchergenerierte Inhalte stärker als bisher an Einfluss gewinnen. Bazaarvoice stellt den neuen Social Trends Report vor.
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Verbraucher verbringen immer mehr Zeit mit ihren mobilen Geräten, und bis zum Jahr 2020 dürfte die Zahl der Gerätenutzer weltweit die Marke von sechs Milliarden Nutzern überschreiten. Wenn sich Unternehmen nicht schnell an diese neuen und sich stetig weiterentwickelnden Realitäten anpassen, laufen sie Gefahr, zwangsläufig von der Konkurrenz abgehängt zu werden.

Marken und Händler müssen daher für die Herausforderungen und Chancen gerüstet sein, um die Aufmerksamkeit der immer stärker vernetzten Kunden zu gewinnen. Bazaarvoice stellt folgend die drei wichtigsten Entwicklungen vor, die jedes Unternehmen für die eigene Businessstrategie 2016 beachten sollte:

1.  Social Commerce ist ein wichtiger Bestandteil

Die starke Einbindung von Smartphones in unser alltägliches Leben hat die Art und Weise verändert, wie Verbraucher Online-Inhalte konsumieren, erstellen und mit anderen teilen. Das zeigt sich besonders bei der Entscheidungsfindung vor einem Kauf: Bevor Konsumenten sich entscheiden, werden heute immer mehr verbrauchergenerierte Inhalte (engl.: Consumer-generated Content, CGC) vorab genutzt wie beispielsweise Bewertungen, Fotos, Videos und Nachrichten in sozialen Netzwerken. Und nach dem Kauf werden Inhalte selbst erstellt und anderen zur Verfügung gestellt.

Marken und Händler sollten CGC in ihre Marketinginitiativen einbeziehen, um eine stärkere emotionale Bindung mit ihren Kunden herzustellen. Von Konsumenten erstellte Produktfotos in den Social Media-Kanälen sind dabei ein besonders wichtiges Werkzeug, denn sie können ohne großen Aufwand auf der eigenen Website zusammen mit den Kundenbewertungen dargestellt werden, um so ein nachhaltig integriertes Social Commerce-Erlebnis zu schaffen.

2. Kunden fordern ein nahtloses Einkaufserlebnis

Unternehmen haben sich lange auf den Dialog mit Kunden über mobile Apps und Webseiten konzentriert. Doch das hat sich gewandelt: Verbraucher nutzen ihre mobilen Geräte auch direkt beim Besuch im Laden. Das zwingt Marken und Händler dazu, kreativer über die geräteübergreifende Interaktion mit den Kunden nachzudenken. Zur Veranschaulichung eine besonders markante Zahl: 58 Prozent der mobilen Shopper suchen lieber auf ihrem Smartphone oder Tablet nach Informationen, als sich mit einem Mitarbeiter im Laden zu unterhalten.

 

 

Da Konsumenten heute selbst bestimmen, wie sie sich ihre Produktinformationen beschaffen wollen, müssen Händler ein integriertes mobiles Erlebnis und damit Mehrwert bieten. Mehrwert können dabei Informationen sein, wo im Laden ein bestimmtes Produkt zu finden ist, ob es auch tatsächlich im Lager verfügbar ist und was es kostet. Hier kann zusätzlich die Einbindung von verbrauchergenerierten Inhalten auf Produkt-Displays im Laden das Vertrauen der Kunden und schließlich den Absatz erhöhen.

3.  Neue Suchfunktionen im Web erfordern Anpassung

Da Google seine Suchalgorithmen ständig aktualisiert, ist es extrem wichtig, dass Marken und Händler dort investieren, wo auch Google investiert. Nur so kann sichergestellt werden, dass ihre Webseiten und Produkte oben in den Suchergebnissen auftauchen. Mit dem letzten Update des Google-Algorithmus im Oktober 2015 werden nun Webseiten mit „frischen“ Inhalten bevorzugt. Das macht die stetige Einbindung von verbrauchergenerierten Inhalten für die Kategorie- und Produktseiten noch wichtiger.

(jm)

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Ziehl, Ruediger

Welche Kunden fordern das?
Welche Kunden fordern das? Welche Zielgruppen sind hierfür affin? Ich bin der Meinung, dass das Thema “mobile commerce” weitgehend überschätzt wird und dem menschlichen Suchverhalten und persönlicher Belohnung und Freude an dem Gesuchten und Gefundenen (Serendipity) überhaupt nicht entspricht.
Nach meiner Meinung ist dies eine gigantische “Blase”, die den Handel auf völlig falsche Wege führt.
Der Kunde möglichst nur Kunde bleiben und ernst genommen werden mit seinen Bedürfnissen und auch besonderen Wünschen.
Aber das steht wohl in jedem BWL_lehrbuch.

Beste Grüße aus Bad Wörishofen

Rüdiger Ziehl

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