E-Commerce boomt in den Alpenländern

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

E-Commerce boomt in den Alpenländern

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Die Wachstumsraten der E-Commerce Märkte in Österreich und der Schweiz sind beeindruckend groß. Dies ergab die aktuelle Studie „E-Commerce-Markt Österreich/Schweiz 2012“ von EHI und Statista, in der zum zweiten Mal die jeweils 250 umsatzstärksten Onlineshops für physische und digitale Güter analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die beiden Alpenländer bei Trendthemen wie Mobile gut aufgestellt sind. „Trotz ähnlich hoher Wachstumsraten von über 25 Prozent und mehr unterscheiden sich die Märkte Österreich und Schweiz stark voneinander“, erklärt Lars Hofacker, Projektleiter E-Commerce beim EHI.


Umsatz wächst


Bei Wachstumsraten von 28 Prozent generierten die jeweils 250 umsatzstärksten Onlineshops in Österreich im Jahr 2011 Umsätze von 2,1 Mrd. Euro (Vorjahr 1,6 Mrd.). Die untersuchten Shops in der Schweiz erwirtschafteten einen Umsatz von 3,4 Mrd. Euro (Vorjahr 2,7 Mrd.), dies entspricht einer Steigerung von 25 Prozent. Bei der Entwicklung der Marktkonzentration unterscheiden sich die beiden Länder: Während in Österreich die Konzentration nahezu konstant blieb und wie im Vorjahr die 10 umsatzstärksten Händler etwa ein Drittel der Online-Umsätze generierten, ist der Marktanteil der Top-10-Onlineshops in der Schweiz mit 36,1 Prozent (Vorjahr 26,1) vom Gesamtumsatz deutlich gestiegen.


Multichannel


58 Prozent aller befragten Onlineshop-Betreiber in Österreich positionieren sich zusätzlich mit einem stationären Ladengeschäft am Markt. Weitere Vertriebskanäle sind vor allem die Marktplätze von Amazon mit 34 Prozent sowie Ebay mit 16,4 Prozent und Kataloge mit 28 Prozent. Erstmalig wurden in der Studie auch die mobilen Aktivitäten untersucht. Bereits 30,8 Prozent der Onlineshops bieten eine für Smartphones optimierte Website oder App mit integrierter Shopfunktion an.


In der Schweiz betreibt jeder zweite Onlinehändler (50 Prozent) auch ein stationäres Geschäft. Als weitere Kanäle werden Kataloge (28 Prozent) und die Marktplätze von Amazon (12,4 Prozent) sowie Ebay (6,4 Prozent) genutzt. Bei den mobilen Aktivitäten liegt die Schweiz ähnlich weit vorn wie Österreich – bereits 27,2 Prozent der Onlineshops bieten eine für Smartphones optimierte Website oder App mit integrierter Shopfunktion an. 


Facebook führt


Soziale Medien sind unterdessen bei den meisten Onlinehändlern ein selbstverständlicher Bestandteil der Kundenkommunikation. Am beliebtesten ist nach wie vor Facebook, das seine Führungsrolle mit 78,8 Prozent (Vorjahr 63,2 Prozent) in Österreich und 70,4 Prozent (Vorjahr 41,6 Prozent) in der Schweiz weiter ausbauen konnte. Eine deutliche Steigerung ist auch bei anderen Kanälen zu erkennen: Fast die Hälfte (47,6 Prozent) der österreichischen Onlineshops verfügt über einen Twitter-Account (Vorjahr 33,2 Prozent), in der Schweiz sind es 40,8 Prozent (Vorjahr 25,6 Prozent). 48,8 Prozent der Shops in Österreich (Vorjahr 13,2 Prozent) und 44 Prozent in der Schweiz (Vorjahr 11,6 Prozent) nutzen einen eigenen Kanal bei YouTube.


Google Analytics beliebt


Web-Analytics-Lösungen helfen dem Händler zum Beispiel Besucherströme zu messen, Benutzerfreundlichkeit zu optimieren oder Konversionsraten zu steigern. Die Studie untersuchte erstmals, welche im Markt relevanten Lösungen für die Homepages der Onlineshops eingesetzt werden. Der Dienst Google Analytics ist bei 58,4 Prozent der Shops in Österreich und bei 67,2 Prozent in der Schweiz im Einsatz und liegt dabei weit vor anderen Anbietern.


Post liegt vorn


Der Versand mit der Österreichischen (29,6 Prozent) bzw. Schweizerischen Post (44,8 Prozent) ist weiterhin die am häufigsten angebotene Versandart. Die Transparenz des Versandangebots insgesamt hat noch Verbesserungspotential: Nach wie vor kommunizieren viele Onlineshops (29,6 Prozent in Österreich und 41,6 Prozent in der Schweiz) ihre Versandarten gar nicht oder nicht deutlich genug.


Die vorliegende Untersuchung basiert auf den E-Commerce Umsätzen des Jahres 2011. Die Studie ist erhältlich unter: http://www.handelsdaten.de/statistik/studie/id/10834/dokument/e-commerce-markt-oesterreich-schweiz-2012/

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Der diesjährige Black Friday ist vorbei und hat den Einzelhändlern einen starken Einkaufstag beschert. So ist das Besucheraufkommen im deutschen Einzelhandel im Vergleich zum letzten Jahr um 11,7 Prozent gestiegen, was dem stärksten Zulauf im Vergleich zu UK, Frankreich, Italien und Spanien entspricht, wie der neue ShopperTrak Index von Sensormatic belegt.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Fashion commerce

Wann jetzt handeln gefragt ist

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.