E-Commerce-Entwicklung: Deshalb gehen seit Juni die Online-Einkäufe zurück

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E-Commerce-Entwicklung: Deshalb gehen seit Juni die Online-Einkäufe zurück

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Eine aktuelle Umfrage von AfterPay Insights zeigt, dass die E-Commerce-Entwicklung in Deutschland sowie in den Niederlanden und Norwegen im Mai 2020 ein Plateau erreichte. Liegt der Grund für das abgedämpfte Wachstum in der allmählichen Öffnung der Gesellschaften?
Shopware E-Commerce

Quelle: Billion Photos/shutterstock

Die Ergebnisse der jüngsten Umfrage von AfterPay Insights zeigen, dass die Zunahme in der E-Commerce-Entwicklung in Deutschland sowie in den Niederlanden und Norwegen im Mai 2020 ein Plateau erreichte, mit ähnlich rückläufigen Wachstumsraten, die sich auch in der ersten Junihälfte abzeichnen. Liegt das abgedämpfte Wachstum an der allmählichen Öffnung der Gesellschaften?

E-Commerce-Entwicklung zeigt reduzierte Wachstumsrate

Die Studie von AfterPay Insights über das aktuelle Verhalten von Verbrauchern im E-Commerce-Bereich liefert Antworten von mehr als 19.000 Verbrauchern in den Niederlanden, Deutschland und Norwegen über einen Zeitraum von drei Monaten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anzahl der Käufe im Vergleich zur zweiten Maihälfte um zwölf Prozent gesunken ist. 

Dennoch ist im Vergleich zu den Käufen vor dem Corona-Ausbruch nach wie vor eine Zunahme um 21 Prozent zu verzeichnen. Die reduzierte Wachstumsrate ist zu einem großen Teil auf den Rückgang der Käufe von Lebensmitteln und Haushaltswaren (minus 25 Prozent) und Take-Away-Mahlzeiten (minus 27 Prozent) in der ersten Junihälfte zurückzuführen. Diese beiden Kategorien machen 36 Prozent des gesamten Rückgangs bei Online-Einkäufen in der ersten Junihälfte aus.  

E-Commerce Entwicklung
Die Studienergebnisse von Afterpay insights.

Steigende E-Commerce-Entwicklung seit Beginn der Corona-Krise in den Niederlanden

Von der zweiten Maihälfte bis zur ersten Junihälfte ging die Gesamtzahl der E-Commerce-Käufe um zwölf Prozent zurück, was insgesamt einem Anstieg der Käufe seit dem Ausbruch von Corona um 31 Prozent entsprach. Der Rückgang in der ersten Junihälfte war hauptsächlich auf die geringeren Einkäufe von Lebensmitteln und Haushaltswaren (minus 19 Prozent im Vergleich zur zweiten Maihälfte) sowie Take-Away-Mahlzeiten (minus 21 Prozent) zurückzuführen.

Die Anzahl der Online-Käufe innerhalb der Modebranche wurde in der ersten Junihälfte nicht beeinflusst, und die einzigen Kategorien, bei denen die Käufe zunahmen, waren Gartengeräte (plus 64 Prozent) sowie Reise und Transport (plus 22 Prozent). Dies hatte jedoch nur minimale Auswirkungen auf die Gesamtzahlen, da jede dieser Kategorien nur ein Prozent aller E-Commerce-Einkäufe in den Niederlanden ausmacht.

E-Commerce-Entwicklung ist in Deutschland seit Mai rückläufig

Von der zweiten Maihälfte bis zur ersten Junihälfte ging die Gesamtzahl der E-Commerce-Käufe um elf Prozent zurück, was insgesamt einem Anstieg der Käufe seit dem Ausbruch von Corona von 21 Prozent entsprach. Der Rückgang in der ersten Junihälfte war hauptsächlich auf die geringeren Käufe von Take-Away-Mahlzeiten (minus 44 Prozent im Vergleich zur zweiten Maihälfte) und an zweiter Stelle von Lebensmitteln und Haushaltswaren (minus 19 Prozent) zurückzuführen.

Geringere Käufe im Bereich von Medien/Unterhaltung (minus 17 Prozent) trugen ebenfalls zum allgemeinen Rückgang bei E-Commerce-Käufen bei. Im Gegensatz zur Gesamtentwicklung stiegen die Einkaufszahlen im Modebereich deutlich an (plus 16 Prozent). Andere bedeutende Kategorien, die eine Zunahme zeigten und zu einer Verringerung des allgemeinen Rückgangs führten, waren bei Spielzeug (plus 26 Prozent) und Hobbywaren (plus zehn Prozent) zu verzeichnen.

Norwegen verzeichnet weniger Lebensmittel-Käufe

Von der zweiten Maihälfte bis zur ersten Junihälfte ging die Gesamtzahl der E-Commerce-Käufe um acht Prozent zurück, was insgesamt einem Anstieg der Käufe seit dem Ausbruch von Corona von 13 Prozent entsprach. Der Rückgang in der ersten Junihälfte war hauptsächlich auf die geringeren Käufe von Lebensmitteln und Haushaltswaren (minus 48 Prozent im Vergleich zur zweiten Maihälfte) und an zweiter Stelle von Mode- (minus 8 Prozent) und Hobbywaren (minus 23 Prozent) zurückzuführen.

Die wichtigsten Kategorien, die eine Zunahme verzeichneten und zur Reduzierung des gesamten Rückgangs beitrugen, waren Tickets (64 Prozent) sowie Reise und Transport (46 Prozent) , was die starken Reduzierungen, die diese Bereiche während des Corona-Ausbruchs verzeichnet haben, ein wenig aufwog. Diese Kategorien verzeichnen jedoch immer noch weniger als ein Drittel der Online-Käufe als vor dem Corona-Ausbruch.

Lesen Sie auch: Kaufverhalten nach Corona: Deutsche entdecken vermehrt kleinere Online-Händler

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