E-Commerce-Markt: Onlineshopping-Umsätze überflügeln Wachstum des stationären Einzelhandels

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Zum sechsten Mal haben die Forscher von ibi research an der Universität Regensburg eine Prognose zur Entwicklung des Online-Handels in den nächsten Jahren vorgelegt. Demnach könnte der Anteil der Online-Umsätze im Einzelhandel gemäß dem „progressiven Szenario“ bis 2025 auf 18,0 Prozent ansteigen. Im Jahr 2018 lag der Anteil noch bei 10,4 Prozent.
Onlinehandel

Quelle: Indypendenz/Shutterstock

  • Der Online-Handel ist zwischen 2010 und 2018 jährlich um durchschnittlich 17,2 Prozent gewachsen.
  • Im gleichen Zeitraum sind die Umsätze des gesamten Einzelhandels, also inklusive des stationären Handels, nur um 2,7 Prozent pro Jahr gestiegen.
  • Nach dem progressiven Szenario von ibi research soll der E-Commerce-Anteil im Jahr 2025 auf bis auf 18,0 Prozent ansteigen.

Im „Basisszenario“ – also dem wahrscheinlicheren Fall – wird der E-Commerce-Anteil 2025 bei 15,5 Prozent liegen. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Anstieg von 7,1 Prozent. Im Vergleich zur Vorjahresprognose rechnen die Experten mit einem stabilen weiteren Wachstum der E-Commerce-Umsätze.

Die Dynamik im E-Commerce-Markt ist unverändert hoch. Die Umsätze im Online-Handel wuchsen zwischen 2010 und 2018 jährlich um durchschnittlich 17,2 Prozent – und das, obwohl die Umsätze des gesamten Einzelhandels, also inklusive des stationären Handels, im selben Zeitraum nur um 2,7 Prozent pro Jahr (preisbereinigt gar nur um 1,3 Prozent p. a.) zulegten. Diese relativ magere Entwicklung des (stationären) Handels geht vor allem zulasten der mittelständischen Fachhändler. Deren Marktanteil hat sich – wie Zahlen des Handelsverbands Deutschland zeigen – von 2000 bis 2018 nahezu halbiert.

E-Commerce-Markt: Anteil am gesamten Einzelhandel nimmt zu

Der Anteil des E-Commerce-Markt an den Einzelhandelsumsätzen betrug 2017 noch 9,6 Prozent. Bis zum Jahr 2025 soll er bis auf 15,5 Prozent ansteigen (Basisszenario), wobei im progressiven Szenario sogar ein Anstieg bis auf 18,0 Prozent erwartet wird. „Berücksichtigt man, dass im Lebensmitteleinzelhandel der Online-Verkauf in der Breite immer noch keine große Rolle spielt, ergibt sich für den restlichen Einzelhandel (ohne Lebensmittel) bereits heute ein Online-Anteil am Umsatz von rund 16 Prozent“, erklärt Holger Seidenschwarz, Handelsexperte bei ibi research und für die Studie verantwortlich.

E-Commerce-MarktQuelle: ibi research
Die Prognosen von ibi research zum E-Commerce-Anteil im Einzelhandel bis 2025.

Im Vergleich zu den Prognosen der Vorjahre wird damit ein weiter stabiles Wachstum der Online-Anteile erwartet. 2019 hatte ibi research ein leicht abgeschwächtes Wachstum prognostiziert. „Dennoch ist aus unserer Sicht noch kein Ende des Online-Booms absehbar“, so Seidenschwarz weiter.

Optionen für Digitalisierung im Handel

Mit der Studie „E-Commerce-Strategien für den mittelständischen Einzelhandel“ zeigte das Regensburger Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg im Herbst 2014 im Auftrag des bayerischen Wirtschaftsministeriums mittelständischen Einzelhändlern erstmals strategische Optionen im Umgang mit der Digitalisierung im Handel auf und gab Handlungsempfehlungen. Im Rahmen der Studie wurde auch eine Prognose der Entwicklung des E-Commerce über fünf Jahre erstellt und seither jährlich aktualisiert.

Das 1993 gegründete Institut ibi research an der Universität Regensburg GmbH betreibt anwendungsorientierte Forschung und Beratung, arbeitet also mit den Methoden der Wissenschaft an den Themen der Praxis. ibi research konzentriert sich dabei auf die Themenfelder Digitalisierung der Finanzdienstleistungen und des Handels, im E-Business, Multikanal sowie B2C-Geschäft und B2B-Geschäft. Das Forschungsspektrum reicht von der Marktanalyse und Geschäftsmodell-Entwicklung über Prozessgestaltung und Data Analytics bis hin zu Fragen der Governance und Compliance. (sg)

Lesen Sie zu B2B-E-Commerce auch: Warum Multikanal-Strategie bis 2025 unverzichtbar wird

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