E-Commerce-Plattform: 10 wichtige To-dos nach dem Start

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E-Commerce-Plattform: 10 wichtige To-dos nach dem Start

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Sie haben eine neue E-Commerce-Plattform gestartet? Die ersten Bestellungen trudeln ein und alles scheint durch die angebundenen Systeme zu laufen? Herzlichen Glückwunsch! Zeit, erst einmal durchzuatmen und einige Wochen alles so laufen zu lassen? Warum die Arbeit jetzt erst richtig losgeht, erklärt André Roitzsch von Shopmacher.
Produktbeschreibungen Onlinehandel

Quelle: Rawpixel.com/Shutterstock

Wir nehmen einmal an, Sie waren so vorausschauend, Google Analytics oder ein anderes Tracking-Tool auf Ihrer neuen E-Commerce-Plattform zu implementieren. Falls nicht, ist das Ihre erste Aufgabe. Sonst sind Sie im Blindflug unterwegs. Damit haben Sie die Chance, Ihre Plattform anhand des Verhaltens der Nutzer kontinuierlich zu verbessern. Aber es ist nicht nur Ihre Chance, es ist auch Ihre Verpflichtung, wenn Sie Umsätze wirklich steigern und nicht in zwei Jahren wieder neu bauen möchten.

E-Commerce-Plattform: Entwicklungsressourcen rechtzeitig sichern

Wenn Sie erfolgreich in den Online-Handel einsteigen wollen, müssen Sie Ihre E-Commerce-Plattform kontinuierlich weiterentwickeln. Dafür benötigen Sie Entwicklungsressourcen. Und diese sind knapp, weil heiß begehrt. Sichern Sie sich daher rechtzeitig ausreichende Ressourcen für Ihren Entwicklungsbedarf. Im Idealfall sollten Sie sich Kapazitäten für die nächsten sechs bis zwölf Monate sichern – sei es bei einem Dienstleister, oder, indem Sie selbst Entwickler einstellen. Beides ist nicht leicht, aber unerlässlich. Sonst ist die Bauruine vorprogrammiert.

E-Commerce-Plattform: Definition der KPIs

Wenn Sie Ihr Portal weiterentwickeln, brauchen Sie Kriterien, anhand derer Sie Ihre Weiterentwicklungen priorisieren – und vor allem den Erfolg der Maßnahmen messen. Denn gutes Design ist im E-Commerce keine Frage des Geschmacks. Umsatz und Conversion Rate sind exakt zu messende KPIs. Aber es gibt viele kleine Stellschrauben auf dem Weg dorthin. Diese müssen Sie für Ihr Business und Ihre Kunden identifizieren, einzeln weiterentwickeln und deren Erfolg separat auswerten.

Bringen Sie Traffic auf Ihre E-Commerce-Plattform

Wenn Sie Ihre KPIs identifiziert haben, brauchen Sie Traffic auf der E-Commerce-Plattform. Denn das Verhalten nur weniger Besucher liefert keine allgemeingültigen Erkenntnisse. Je mehr Besucher Sie haben, desto zuverlässiger sind Ihre Erkenntnisse. Aber schießen Sie nicht mit Schrot. Nehmen Sie sich zum Beispiel ein Teilsortiment, erstellen Sie eine Landingpage dazu, bringen mit überschaubarem Budget Traffic darauf und beobachten dann das Verhalten der Besucher.    

Verhalten der Besucher täglich beobachten

Wie viele Besucher bringt Ihr Webshop? Wie viele die Landingpages Ihrer Online-Marketing-Kampagnen? Wo im Check-out-Prozess springen Ihre Besucher vermehrt ab? Schon in der Suche? Wird die Suche überhaupt genutzt? Verlieren Sie die meisten Nutzer auf der Produktliste? Oder erst im Warenkorb, wenn es um die Zahlarten geht?

Wenn Sie wöchentlich oder monatlich das Verhalten Ihrer Besucher auswerten, wissen Sie irgendwann, wo die Schwachstellen liegen und können den Erfolg Ihrer Optimierungsmaßnahmen messen, wenn Sie vorher KPIs definiert haben. Bis dahin haben Sie allerdings eine Menge Umsatz verschenkt. Wenn Sie das täglich beobachten – und hierfür reichen zehn  Minuten, erkennen Sie Probleme frühzeitig und können sogar auf tagesaktuelle Ereignisse eingehen, um Ihre Verkäufe anzukurbeln. 

E-Commerce-Plattform: Visualisierung der Erkenntnisse

Sollten Sie nicht selbst der oberste Entscheidungsträger im Unternehmen sein, sind Sie darauf angewiesen, dass Ihr Vorstand oder Ihre Geschäftsführung Ihnen die erforderlichen Mittel für kontinuierliche Weiterentwicklung zur Verfügung stellt. Zu diesem Zweck hilft es enorm, kurz und knackig zu präsentieren, welche Erfolge und Fortschritte im Tagesgeschäft erzielt werden. Nutzen Sie hierzu Tools wie Google Data Studio. Ein Dashboard mit fünf Balken und einer eindeutigen Botschaft ist meist besser als Excel-Tabellen mit gigantischen Zahlenfriedhöfen, die kaum jemand versteht und kaum jemand beeindrucken.

Zuerst vorhandene Funktionen optimieren

Konzentrieren Sie sich zunächst darauf, die auf Ihrer Plattform vorhandenen Funktionen optimal zu gestalten. Spätere Innovationen können ihr Potenzial auf einer maroden Basis nicht entfalten. Eine starke Basis mit nachprüfbar gemessener Effizienz hilft dann auch bei der verlässlichen Erfolgsmessung von später implementierten Funktionen.

Nur wenn Sie wissen, welche Ergebnisse Ihre Basisfunktionen bringen, können Sie sich bei später umgesetzten neuen Funktionen sicher sein, dass die bei diesen gemessenen Ergebnisse nicht in einer schwachen Basis, sondern tatsächlich in diesen neuen Funktionen begründet sind.

E-Commerce-Plattform: einzelne Bereiche optimieren

Bei der Weiterentwicklung einer E-Commerce-Plattform gilt: Ein Schritt nach dem anderen. Fokussieren Sie sich bei Verbesserungen jeweils auf einen Bereich. Das hält die Teilprojekte übersichtlich, führt zu schnellen Ergebnissen und ermöglicht wiederum eine isolierte und verlässliche Erfolgsmessung der durchgeführten Maßnahmen. Auch kleinere Commerce-Plattformen sind komplex. Bei mehreren parallel durchgeführten Weiterentwicklungen besteht die Gefahr, zum Beispiel in Folge von Wechselwirkungen den Überblick über Ursache und Wirkung zu verlieren.

Ergebnis vor weiteren Maßnahmen testen

Überprüfen Sie das Ergebnis einer Maßnahme, bevor Sie sich der nächsten zuwenden. Erst dann, wenn Sie auf Basis von Messergebnissen sicher sind, mit einer Maßnahme eine tatsächliche Verbesserung erzielt zu haben, ist es sinnvoll, ein nächstes Teilprojekt anzugehen. Sonst laufen Sie Gefahr, ein neues Stockwerk auf ein bröckelndes Fundament zu setzen. Das kostet Geld und bringt Ihre Plattform keinen Schritt weiter.

Entwicklungsplan für die nächsten Monate aufstellen

Ziele sind eine tolle Sache. Das Problem ist, dass wir in einer – Achtung Phrasenschwein! – erschütternd schnellen Branche unterwegs sind. Es ist nach wie vor empfehlenswert, eine Jahresplanung zu machen. Noch wichtiger ist es aber, zum Beispiel quartalsweise Etappenziele für den Shop zu definieren, diese fokussiert anzugehen, ihre Erreichung zu überprüfen und auf Basis des Fortschritts gegebenenfalls weiter in der Zukunft liegende Ziele nachzuschärfen. Was ich bis März umgesetzt haben möchte, sollte ich im November wissen; was nächsten November auf dem Plan steht, kann ich ahnen, sollte ich mir aber im August noch mal genauer ansehen.   

Über den Autor: André Roitzsch ist CEO von Shopmacher. Die Agentur ist spezialisiert auf die KPI-getriebene Weiterentwicklung von Enterprise-Commerce-Lösungen.

Lesen Sie auch: Headless Commerce: So nutzen Einzelhändler Online-Marktplätze

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