04.12.2023 – Kategorie: eCommerce

E-Commerce-Start: 5 Tipps, wie der Weg in die Onlinewelt gelingt

Online-Shopping boomt, nicht nur bei der „Generation Smartphone“. Wer zukünftig Kundinnen und Kunden mit seinen Produkten erreichen möchte, muss wissen, auf welchen Kanälen das am besten gelingt. Fünf Tipps, welcher Weg für wen geeignet ist und wie auch Anfängern der Einstieg mit wenig Aufwand gelingt.

Fast drei Viertel (74 Prozent) der Internetnut­zerinnen und -nutzer zwischen 16 und 74 Jahren kaufen mittlerweile online ein. Je digitaler Konsumenten werden, desto mehr erwarten sie das auch von Unternehmen, Geschäften und Dienstleistern. Wer online nicht vertreten ist, hat kaum noch eine Chance. Doch wie gelingt der E-Commerce-Start? Und wo?

Schritt 1: Check der Ausgangssituation für den E-Commerce-Start

Eine gute Vorbereitung und ehrliche Selbsteinschätzung sind essentiell, denn meistens scheitert es an drei Dingen: Fachwissen, Interesse und – vor allem bei kleineren Unternehmen – Zeit. Hinzu kommt, dass sich der E-Commerce-Bereich permanent weiterentwickelt. Diese Vielfalt kann schnell überwältigend sein. Deshalb: Die eigene Situation realistisch betrachten, lieber klein anfangen und genügend Ressourcen einplanen.

Schritt 2: Strategische Planung

Ganz wichtig ist die Entscheidung, was verkauft werden soll und an wen. Wer bereits ein Ladengeschäft betreibt, kennt die Zielgruppe und die Produkte. Neueinsteigern helfen folgende Fragen: Gibt es einen Markt für mein Angebot? Werden diese Produkte gerne online gekauft? Wie sieht es mit Wettbewerbern aus? Außerdem gilt es zu prüfen, welche Kanäle die Zielgruppe nutzt und wo sie letztlich kauft. Das bestimmt auch die Strategie, ob und auf welchen sozialen Medien ein direkter Verkauf sinnvoll ist.

Schritt 3: Plattform und technische Lösung

Kanäle wie Facebook oder Instagram bieten sich an, um aus vorhandenen Followern Käufern zu machen. Ein Online-Shop ist ideal für ein größeres Portfolio oder wenn Marktplätze wie Amazon und eBay mit bedient werden sollen. Wichtig ist eine einfache technische Lösung, die gängige Zahlungs- und Versandme­thoden anbietet und eine zentrale Verwaltung von mehreren Verkaufskanälen gleichzeitig ermöglicht. So lassen sich weitere Kanäle integrieren, wenn das Geschäft wächst.

Schritt 4: Shop-Design und Marketing

Gute Bilder, präzise Beschreibungen und eine klare Struktur erhöhen die Kaufwahrscheinlichkeit. Freunde oder Bekannte, die Teil der Zielgruppe sind, können den Shop bei einem „Friendly User Test“ kritisch unter die Lupe nehmen. Mit dem Marketing empfiehlt es sich, dort anzusetzen, wo der Shop eröffnet hat – nämlich online. Social Media Werbung zum Beispiel auf Facebook ist empfehlenswert, weil sich dort sehr viele Zielgruppen aufhalten und gezieltes Targeting möglich ist. Ähnlich verhält es sich mit Werbung auf Google. Diese beiden Möglichkeiten reichen zum Start aus.

Schritt 5 für den E-Commerce-Start: Learning by Doing

Wenn es nicht direkt läuft wie erhofft, denken viele schnell „das funktioniert nicht“. Vielleicht funktioniert es aber nur nicht so, wie man es gerade angeht. Social Commerce bedeutet auch, verschiedene Wege auszuprobieren und sich langsam vorzutasten. Analysen und Kennzahlen helfen dabei, den Erfolg zu messen. Es ist daher essentiell, über den Tellerrand zu blicken, die Konkurrenz und neue Trends zu beobachten und an den Stellschrauben zu drehen. Learning by Doing und nicht gleich die Flinte ins Korn werfen – denn online verkaufen skaliert am Ende des Tages sehr gut.

E-Commerce-Start
Bild: Ionos

Der Autor Patrick Schaudel ist Head of Products bei Ionos.

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