E-Commerce-Trends: Wie Marken und Händler in der Krise Kunden für sich begeistern

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E-Commerce-Trends: Wie Marken und Händler in der Krise Kunden für sich begeistern

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Eine neue E-Commerce-Studie von Episerver hat untersucht, wie Marken und Händler auch in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie Kunden für sich begeistern können. Dabei sollten sie berücksichtigen, dass Couch-Shopping bei den deutschen Konsumenten die beliebteste Art ist, online einzukaufen.
E-Commerce-Trends

Quelle: David-MG - Shutterstock

  • Neuer Benchmark-Report von Episerver hat ergeben, dass 86 Prozent der deutschen Konsumenten am liebsten vom Sofa aus online einkauft.
  • Mit den Möglichkeiten der Personalisierung ist die Mehrheit der Befragten zufrieden.
  • Ein Drittel der Befragten glaubt, dass Marken und Händler die Online-Anonymität besser schützen sollten.

86 Prozent der deutschen Konsumenten stöbern bevorzugt vom heimischen Sofa auch in ihren Lieblingsshops. Und 42 Prozent der deutschen Online-Shopper holen sich im Netz Inspiration zu verschiedenen Produkten oder Dienstleistungen – und das am liebsten bei Amazon. Nur acht Prozent gaben an, dass Marken und Händler 2020 ihre Prioritäten bei der Personalisierung höher setzen sollten. Die sind einige der Ergebnisse des inzwischen zum vierten Mal und jährlich erscheinenden Benchmark-Reports „Reimagining Commerce“ von Episerver zu aktuellen E-Commerce-Trends.

28 Prozent der Befragten würden eine geringere Personalisierung akzeptieren. 33 Prozent der Befragten glauben, dass Marken und Retailer die Online-Anonymität besser schützen sollten – Großbritannien liegt im Vergleich bei 49 Prozent, die Vereinigten Staaten sogar bei 53 Prozent.

Benutzerfreundliche Apps unterstützen Mobile Commerce

Der aktuelle Benchmark-Report von Episerver zeigt, wie Marken und Händler auch in schwierigen Zeiten Kunden für sich begeistern. So nutzen 38 Prozent der Deutschen am liebsten ihr Smartphone zum Online-Shopping. Damit zeichnet sich im Vergleich zu 2019 eine deutliche Steigerung ab, denn knapp 31 Prozent der Befragten gaben an, dank benutzerfreundlicher Shopping-Apps und Funktionen wie dem One-Click-Checkout deutlich häufiger auf ihr Mobiltelefon zurückzugreifen.

E-Commerce-Trends: Mehrheit geht am liebsten vom Sofa aus einkaufen

Der bevorzugte Online-Shopping-Hotspot der Deutschen ist das Sofa: 86 Prozent stöbern bevorzugt dort in ihren Lieblingsshops. Auf Platz zwei folgt mit einigem Abstand der Arbeitsplatz mit nur 8,5 Prozent. Für Online-Händler und Marken bedeutet das, aus Gelegenheits-Nutzern gezielte Käufer zu machen. So kehren 23 Prozent der Befragten meist erst dann auf eine Shopping-Webseite zurück, wenn sie das Produkt, das sie zuvor angesehen oder bereits in den Warenkorb gelegt haben, erneut in einer Anzeige wiedersehen. 35 Prozent der Befragten lassen sich mit Gutscheincodes ködern.

Der Amazon-Effekt: Inspirationen in Web suchen

42 Prozent der deutschen Online-Shopper holen sich im Netz Inspiration zu verschiedenen Produkten oder Dienstleistungen – am liebsten bei Amazon.  Sie schätzen dort vor allem die große Produktauswahl (34 Prozent) sowie die Preisgestaltung (30 Prozent). Kein Wunder, dass 76 Prozent Produkte anderer Shops mit dem Angebot auf Amazon vergleichen.

Amazon ist auch einer der Gründe, warum die Erwartungen der Kunden an Marken und Einzelhändler steigen. Diese erwarten auch in anderen Shops einen kostenlosen Standardversand (66 Prozent), eine Sendungsverfolgung (48 Prozent), kostenlose Rücksendungen (45 Prozent) und eine nutzerfreundliche Produktsuche (36 Prozent).

E-Commerce-Trends

E-Commerce-Trends: Personalisierung und Datenschutz zusammenbringen

Wenn es um personalisierte Werbung geht, zeigen sich die Deutschen im weltweiten Vergleich als sehr zufrieden: Nur acht Prozent gaben an, dass Marken und Retailer 2020 ihre Prioritäten in diesem Bereich höher setzen sollten. Für 28 Prozent der Befragten wäre sogar eine geringere Personalisierung in Ordnung.

Auch wenn es um den Schutz ihrer Online-Anonymität geht, machen sich die Deutschen weniger Sorgen als die Nutzer in anderen Ländern. Lediglich 33 Prozent der Befragten glauben, dass Marken und Retailer diese besser schützen sollten – Großbritannien liegt im Vergleich bei 49 Prozent, die Vereinigten Staaten sogar bei 53 Prozent.

E-Commerce-Trends

Zur Methodik der Studie: Die Studie „Reimagining Commerce“ von Episerver basiert auf einer Befragung von 4.050 Kunden in Deutschland, den USA, dem Vereinigten Königreich, Schweden und Australien, die im vergangenen Jahr online eingekauft haben, und zeigt, welche Verhaltensweisen und Trends die Zukunft des E-Commerce prägen. Episerver ist Anbieter einer Customer-Centric Digital Experience Platform, die durch Content Management, Commerce und Marketing-Automation in Kombination mit datengestützter Personalisierung eine umfassende Digital Experience bietet. (sg)

Lesen Sie auch: Kundenbindung: Wie sie durch Personalisierung gestärkt wird

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