e-Dialog Studie 2010: E-Mail vernetzt Marketing-Kanäle

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

e-Dialog Studie 2010: E-Mail vernetzt Marketing-Kanäle

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Repräsentative Studie zur Verbraucherakzeptanz von E-Mail-Marketing in 13 Ländern weltweit – Wirkung von E-Mails reicht weit über die Inbox hinaus – Über 50 Prozent der Deutschen recherchieren nach Erhalt einer E-Mail weiter.

E-Mails eignen sich in Deutschland besonders gut als Marketing-Instrument zur Förderung des Abverkaufs in Ladengeschäften. Zugleich sind sie bestens dazu geeignet, Fürsprecher einer Marke zu Anschlussaktivitäten in Social Networks anzuregen. Dies sind zwei der wichtigsten Erkenntnisse einer in 13 Ländern weltweit durchgeführten repräsentativen Studie von e-Dialog, einer Marketing-Tochter von GSI Commerce.

Der Untersuchung zufolge ist E-Mail der wichtigste Treiber für so genannte „Multi-Channel-Kaufentscheidungen“. Das sind Kaufakte, die in einem Kanal, zum Beispiel im Internet, angebahnt werden, die jedoch in einem anderen Kanal, etwa im Ladengeschäft zum Abschluss kommen. So gaben zum Beispiel 45 Prozent der deutschen Verbraucher an, dass sie aufgrund einer Marketing-E-Mail bereits zu einem Kauf im Geschäft oder per Telefon angeregt wurden.

Offline-Einfluss von E-Mail zeigt Bedarf für vernetztes Marketing

Die Ergebnisse der e-Dialog-Studie lassen den Schluss zu, dass deutsche Marketingverantwortliche durch die Abstimmung von Kampagnen in Online- und Offline-Kanälen beträchtliche Abverkaufszuwächse erzielen können. So gaben weitere 26 Prozent der Befragten an, sie sich würden auch in Zukunft durch E-Mails zu Offline-Käufen anregen lassen.

Simone Barratt, Managing Director bei e-Dialog International sieht in diesen Erkenntnissen einen Aufruf zum vernetzten Marketing: „Markenunternehmen, die E-Mail einfach nur als Direktvertriebsinstrument nutzen, verpassen eine große Gelegenheit. Sicher, es ist ein tolles Instrument, um Online-Verkäufe zu stimulieren, aber die Studienergebnisse zeigen auch, dass der Einfluss von E-Mail weit über die Inbox hinaus reicht. Um den Return-on-Investment des E-Mail-Kanals richtig zu beurteilen, sollten Marketer auch Offline-Kanäle einbeziehen.“

E-Mail unterstützt die Markentreue und treibt Interaktionen in Sozialen Netzwerken

Selbst wenn eine Marketing-E-Mail nicht direkt zum Kauf führt hat sie doch sehr häufig den Effekt, dass sich der Empfänger näher mit einer Marke auseinandersetzt. Die Studie beziffert den Anteil derjenigen, die das tun auf 53 Prozent. Das ist zwar ein gutes Stück weniger als im Durchschnitt aller Länder in der Untersuchung (63 Prozent), aber zugleich mehr als im europäischen Durchschnitt von 50 Prozent. Zudem gab die Hälfte der Befragten aus Deutschland an, sie hätten sich auch ohne anschließenden Kauf zumindest zur weiteren Information zu einem Online-Angebot des betreffenden Produkts durchgeklickt.

„Wir wissen aus unserer Beratungstätigkeit, dass E-Mail-Marketing ein Gutteil zu den Online-Umsätzen unserer Kunden beiträgt. Die Wirkung von E-Mail allein darauf zu beschränken, wäre aber eine verengte Sicht der Dinge“, sagt Simone Barratt. „Vielmehr können Unternehmen mit entsprechenden Mechanismen E-Mail auch nutzen, um Gespräche über ihre Marken in Social Networks anzuregen und Fürsprecher zu unterstützen, die eine Kampagnenbotschaft weit über ihre persönliche E-Mail-Inbox hinaus zu tragen vermögen.“

Diese Einschätzung wird von den Ergebnissen der e-Dialog Studie unterstützt: So gaben immerhin 19 Prozent der deutschen Verbraucher an, dass sie sich angeregt durch eine Marketing-E-Mail bei einem Sozialen Netzwerk angemeldet haben. Dieser Wert ist nur leicht geringer als der Anteil der Befragten, der sich aus eigenem Antrieb bei Social Networks angemeldet hat (23 Prozent).

„E-Mail ist der Fingerabdruck der Verbraucher im Web,“

sagt e-Dialog International Chefin Simone Barratt. „Man braucht seine E-Mail-Adressen schließlich für alle Online-Aktvitäten, vom Online-Banking bis zur Mitgliedschaft in Social Networks. Entsprechend umsichtig sollten Marketingleute damit umgehen. Denn jedes Mal, wenn man eine E-Mail-Kampagne startet, schlägt sie im persönlichen Netzwerk der Empfänger Wellen. Produktbewertungen, Blogs und Social Networks sind ein fester Teil der digitalen Landschaft und richtig eingesetzt, kann E-Mail der Schlüssel zu höherem Abverkauf und für die Mobilisierung möglicher Markenbotschafter sein.“

Die komplette Studie mit dem Titel „Global Perspectives: A Study of Global Consumer Attitudes to Digital Marketing“, steht zum Download bereit und enthält detaillierte Auswertungen der Umfrage sowie Empfehlungen und Taktiken für global agierende Marketer: http://www.e-dialog.com/globalresearch

 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die Entgeltabrechnung ist für Verbände und andere öffentliche Organisationen besonders komplex. Das liegt nicht nur an der meist großen Anzahl von Unterorganisationen, sondern auch an unterschiedlichen Tarifgruppen der Mitarbeiter. Entlastung versprechen digitale Prozesse.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Das sind die Trends im e-commerce

Trends 2021

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.