E-Mail-Marketing: Wie die Corona-Pandemie die Konkurrenz verschärft

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E-Mail-Marketing: Wie die Corona-Pandemie die Konkurrenz verschärft

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Im Pandemie-Jahr 2020 stieg nicht nur die Anzahl der Einzelhändler, die sich erstmals mit E-Mail-Marketing auseinandersetzten. Auch erfahrene Versender wollten noch mehr aus diesem Kanal herauszuholen. Wie personalisierte Inhalte und alternative Versandzeiten mehr Aufmerksamkeit im Posteingang erzeugen.
E-Mail-Marketing

Quelle: stoatphoto/shutterstock

  • Neuer „E-Mail-Marketing Benchmark 2021“ von Episerver: Im Vergleich zum Jahr 2019 verzeichnete Handel und E-Commerce eine Verbesserung der Öffnungs- und Klickraten von E-Mail-Newslettern
  • Der Peak im Versandvolumen wurde im März 2020, ergänzt um eine hohe Relevant der versendeten Informationen.
  • Die Verwendung von Emojis ist beliebt, allerdings steht ein erhöhter Anteil von Symbolen in keinem positiven Zusammenhang zum Öffnungsverhalten der User.

Der Online-Boom und die Corona-Pandemie führten zu einer wachsenden Konkurrenz im E-Mail-Postfach. So lag in der Branche Handel und E-Commerce die Unique-Öffnungsrate mit 30 Prozent etwa drei Prozentpunkte unter dem globalen Durchschnitt. Die Unique-Klickrate lag zwei Prozentpunkte unter dem branchenübergreifenden Mittelwert von sieben Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2019 nahm die Performance von Handel und E-Commerce trotz allem stärker zu und verzeichnete eine allgemeine Verbesserung der Öffnungs- und Klickraten. Das geht aus dem Report „E-Mail-Marketing Benchmark 2021“ von Episerver (demnächst Optimizely), Anbieter von Digital-Experience-Plattformlösungen, hervor.

Handel nutzt verstärkt E-Mail-Marketing

Unternehmen setzten 2020 verstärkt auf ihren Online-Auftritt und die digitale Kommunikation mit ihren Kunden. Demnach stieg 2020 nicht nur die Anzahl der Einzelhändler, die sich erstmals mit dem Thema E-Mail-Marketing auseinandersetzten. Auch erfahrene Versender versuchten, noch mehr aus diesem Kanal herauszuholen. Die Branche verzeichnete im März einen Peak im Versandvolumen. In diesem Monat wurde unter anderem eine erhöhte Menge an informativen Inhalten an die Empfänger versendet – beispielsweise mit Hinweisen zu Ladenschließungen, erweiterten Rückgaberechten und flexiblen Versandoptionen. Im März ist daher nicht nur ein Anstieg der Unique-Öffnungsrate von 29 bis hin zu 31 Prozent sichtbar, der Öffnungsfaktor von 2,2 zeigt außerdem, dass die verschickten Inhalte für die Empfänger von großer Relevanz waren. 

E-Mail-Marketing Episerver
Die Entwicklung der Öffnungsrate 2020 in verschiedenen Branchen. (Grafik: Episerver)

Mehr Personalisierung, weniger Emojis

Bei der Betreffzeile gilt generell: Je kürzer und prägnanter, desto besser. Die Verwendung von Emojis ist dabei zwar generell beliebt. Allerdings steht ein erhöhter Anteil von Symbolen in keinem positiven Zusammenhang zum Öffnungsverhalten der User. So beträgt die Unique-Öffnungsrate bei Mailings mit Emojis im Betreff 23 Prozent, während Mailings ohne Symbole mit etwa 31 Prozent eine deutlich höhere Unique-Öffnungsrate verzeichnen. Stattdessen wirken sich Feldfunktionen in der Betreffzeile positiv auf die Performance aus. Dadurch wirken Newsletter persönlicher gestaltet und erzeugen einen Blickfang in der Inbox.

E-Mail-Marketing: Alternative Versandtage performen besser

In Handel und E-Commerce versenden 17 Prozent der Unternehmen vorzugsweise am Donnerstag. Dicht darauf folgen als Versandtage Mittwoch und Dienstag mit 16 und 15 Prozent. Der Samstag ist zwar mit lediglich neun Prozent unpopulär, allerdings sind an diesem Tag die durchschnittlichen Unique-Öffnungs- und Klickraten am höchsten. Am beliebten Donnerstag liegt die Unique-Öffnungsrate mit 28,6 Prozent allein 1,5 Prozentpunkte unter dem Branchendurchschnitt. Ähnlich verhält es sich mit der Unique-Klickrate.

„Das E-Mail-Marketing ist nach wie vor einer der effektivsten Kanäle im Marketing-Mix. Kaum eine andere Disziplin ermöglicht es, so individuell mit Kunden und Interessenten in Kontakt zu treten. Allerdings war 2020 die Konkurrenz für Retailer im E-Mail-Postfach deutlich höher als gewöhnlich. Und dieser Trend setzt sich fort“, erklärt Joanna Hoheisel, Director Business Consulting bei Episerver (Optimizely).

„E-Mail-Marketer müssen also die geringe Aufmerksamkeitsspanne ihrer Empfänger nutzen, um sie zu einem Kaufabschluss zu animieren. Daher ist es wichtiger denn je, auf maßgeschneiderte Produktempfehlungen und relevante Inhalte zu setzen, die genau auf die Bedürfnisse und Interessen der Kunden abgestimmt sind, um dadurch den Unterschied in der Inbox zu schaffen und ein Maximum an Conversions zu erzielen.“

Zur Methodik der Studie: Für den Report “E-Mail-Marketing Benchmark 2021” hat Episerver (Optimizely) rund 13 Milliarden im Jahr 2020 versandte E-Mails von rund 470 Unternehmen ausgewertet – vornehmlich mit der Zielregion Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dabei handelt es sich primär um die Regel- und Kampagnenkommunikation. Die versendenden Unternehmen gehören den Branchen Handel und E-Commerce, Fertigung, Medienunternehmen, Reise und Mobilität, Software, Finanzen, Versicherung und Immobilien, Kultur, Bildung, Non-Profit-Organisationen, Energie, Ver- und Entsorgungswirtschaft sowie Transport an. Episerver (Optimizely) unterstützt mehr als 9.000 Marken dabei, ihren Customer Lifetime Value zu steigern, Umsätze zu erhöhen und ihre Marken auszubauen.(sg)

Lesen Sie auch: Web-Push: Mehr Aufmerksamkeit durch personalisierte Nachrichten

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