20.02.2013 – Kategorie: eCommerce

E-Payment-Barometer: Elektronischer Zahlungsverkehr und Mobile Payments auf dem Vormarsch

Elektronischer Zahlungsverkehr und Mobile Payment sind nach Meinung des Handels die Trend-Themen für 2013. Mit der weiteren Verbreitung kontaktloser und Mobiltelefon-basierter Zahlverfahren wird der Grundstein gelegt, um bis 2020 das derzeit noch dominierende Bargeld zu überflügeln, so die Ergebnisse des aktuellen E-Payment-Barometers, einer gemeinsamen Befragung von ibi research, dem Wirtschaftsmagazin Der Handel und MasterCard.

Kontaktlose Zahlungen absehbar umsatzstärker als Bargeld

Die aktuelle Befragung unter Online-Händlern mit einem Fokus auf „Mobile Payment“ hat die Einstellung von Online-Shops und stationärem Handel gegenüber neuen elektronischen Zahlverfahren wie kontaktlosen Zahlungen über NFC-fähige Karten oder Mobiltelefone untersucht.

Ein zentraler Faktor für Händler stellt die Geschwindigkeit der Bezahl-Transaktion dar. So ist für 84 Prozent der Befragten eine „schnelle Abwicklung bei der Zahlung“ der wichtigste Vorteil des Bezahlens mittels NFC-fähiger Zahlmittel. Rund 41 Prozent halten den Wegfall einer PIN-Eingabe bei kleineren Beträgen (z.B. unterhalb 25 Euro) für vorteilhaft und 1/4 der Händler sehen in der schnellen internationalen Verbreitung eines Verfahrens den Schlüssel zum Erfolg für ein zukunftsfähiges Zahlverfahren. Der Handel vertraut dabei Finanzinstituten wie Banken und Sparkassen bzw. Kreditkartenunternehmen am ehesten, wenn es um die Einführung neuartiger Bezahlsysteme geht. Von den bestehenden Anbietern des kontaktlosen Bezahlens nehmen Kreditkartenfirmen eine herausgehobene Stellung ein: 67 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Unternehmen wie MasterCard das Bezahlen mittels NFC-Karte oder Mobiltelefon in den kommenden 3-5 Jahren etablieren werden.

Dr. Georg Wittmann, Senior Consultant bei ibi research: „Grundsätzlich beobachten wir bei unserer Befragung seit langem den Wunsch der Händler nach einfachen Verfahren, Sicherheit und einer Zahlungsgarantie. Neue Zahlverfahren wie kontaktlose Zahlungen, die die Geschwindigkeit des Checkouts erhöhen und gleichzeitig die Sicherheit beispielsweise von Kreditkartenzahlungen vereinen, sind für den Handel zusätzlich attraktiv. Voraussetzung ist eine klare und kostengünstige Preisstruktur für Händler.“ 

Anforderungen an Zahlverfahren

In der langfristigen Untersuchung sind die zentralen Anforderungen an ein Zahlverfahren im E-Commerce weitgehend stabil. Zu den drei wichtigsten Punkten zählen für Händler nach wie vor die Akzeptanz bzw. Verbreitung des Verfahrens (61 Prozent), der Schutz vor Zahlungsausfällen (59 Prozent) sowie die Kosten des Verfahrens (55 Prozent). Aus Kundensicht sind besonders die Faktoren Sicherheit, einfache Handhabung, Bekanntheit und Vertrauenswürdigkeit relevant für die Auswahl des Zahlverfahrens im Internet, so die Erfahrung des Handels.

„Das aktuelle E-Payment-Barometer macht deutlich, dass der Handel offen ist für innovative Zahllösungen, wenn sie einen Mehrwert für Händler und Kunde bieten. Unsere Untersuchung legt nahe, dass die positiven Erwartungen an Mobile Payment sich nicht über Nacht, wohl aber als stetiges Wachstum realisieren werden“, so Wittmann weiter.

Mehr Infos: www.ibi.de/E-Payment-Barometer

 


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