E-Payment heute und morgen

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E-Payment heute und morgen

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Martin Ott, CEO bei Moneybookers, einem Online-Bezahlsysteme, das vor allem bei virtuellen Gütern bei Marken wie king.com und Social Game Providern wie Playfish punktet, spekuliert über die Zukunft im Payment-Bereich.

In fünf Jahren werden weniger als 50 Prozent der Transaktionen noch mit Bargeld abgewickelt. Schon heute ist es oftmals für große Supermarktketten günstiger, EC- und Kreditkarten statt Bargeld zu akzeptieren. Und seit dem Einbau von RFID Chips in Handys zeichnet sich ab, dass wir bald nicht mehr in unserem Geldbeutel nach Münzen suchen müssen, sondern komfortabel unser Mobiltelefon auf die Kasse legen können. Unsere Kreditkarten oder Bankkonten sind dann in eWallet-Systemen wie Moneybookers gespeichert und Zahlungen können mit einem einfachen Tastendruck vorgenommen werden. Die Bezahlabwicklung verlagert sich also zunehmend ins Internet bzw. wird über web-basierte Systeme gesteuert.

Auf einen einheitlichen Standard für die Abwicklung der Transaktion hat man sich allerdings noch nicht geeignet. Die großen Kreditkartenbetreiber wie Visa legen in England beispielsweise großen Wert darauf neu ausgegebene Karten standardmäßig mit NFC-Chips auszurüsten – deren Nutzung ist allerdings unter Verbrauchern trotz großem Marketingbudget noch sehr verhalten. Währenddessen versuchen sich Start-Ups wie Bling Nation daran, die Point-of-Sale Welten zu verändern und investieren viel Geld, um Ihre eigenen Standards direkt in die Läden zu bringen. Generell ein schwieriges, kostenintensives und langwieriges Unterfangen, insbesondere da sich derzeit das Modell nur für Kleinbeträge bis circa zehn EUR umsetzen lässt.

Ein weiteres Problem liegt in den Befürchtungen der Datenschützer, dass NFC als „Spionage-System“ eingesetzt werden kann um die Aufenthaltsorte und Wege von Verbrauchern herauszufinden – sicherlich derzeit noch übertriebene Panikmache, aber ein weiterer Grund der für baldige einheitliche Standards bei dieser Technologie spricht. Gesetzt werden können diese wahrscheinlich eher von den einflussreichen Card-Schemes wie Visa und MasterCard. Das Moneybookers eWallet ermöglicht es heute schon all seine Bezahloptionen in einem sicheren Account zu speichern. In Zukunft kann man es dann auch über sein Mobiltelefon an der Supermarktkasse nutzen.

 

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55 Prozent nutzen ihr Smartphone zu Hause beim Essen, 30 Prozent beim Autofahren, 29 Prozent beim Überqueren von Kreuzungen. Die Studie „Im Smartphone-Rausch: deutsche Mobilfunknutzer im Profil“ von Deloitte belegt mit Zahlen, wie Smartphone-versessen die Gesellschaft mittlerweile ist, zeigt aber auch, wie viele Nutzer es gibt, die ein Problem darin sehen.

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