eBay-Studie: Click & Collect auch in Zukunft en vogue

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eBay-Studie: Click & Collect auch in Zukunft en vogue

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Mehr als jeder vierte Verbraucher (27 Prozent) hat schon mindestens einmal ein Produkt online bestellt und anschließend im Ladengeschäft abgeholt, bei den 14- bis 49-Jährigen sogar knapp jeder Dritte (32 Prozent). Neun Prozent der Konsumenten nutzen das so genannte Click & Collect bereits häufiger. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Rahmen des eBay-Projekts „Die Zukunft des Handels“, mit dem der Online-Marktplatz in Zusammenarbeit mit Experten und der Öffentlichkeit Einblick in die Entwicklung des Handels gibt. Unter den teilnehmenden Experten sind Jens Krüger, Managing Director bei TNS Infratest, Prof. Dr. Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein, sowie Thomas Bendig vom Fraunhofer Verbund für Informations- und Kommunikationstechnologie.

In Zukunft wird Click & Collect nach Ansicht von 88 Prozent der Verbraucher weiter an Bedeutung gewinnen. Davon würde der stationäre Handel profitieren: Bei der Abholung einer Bestellung im Ladengeschäft haben gut die Hälfte der Verbraucher (53 Prozent) bereits mindestens einmal zusätzliche Produkte gekauft, davon rund jeder Fünfte (21 Prozent) schon häufiger. Bei diesen Zusatzkäufen handelt es sich mehrheitlich um Spielzeug, Werkzeug, Bücher, sowie Kosmetik und Arzneimittel.

Multichannel-Angebote wie Click & Collect werden für Händler zunehmend zum Wettbewerbsvorteil, so Martin Barthel, Senior Director Buyer Experience & Verticals bei eBay in Deutschland: „Die Verbraucher möchten heute über alle Kanäle einkaufen und die verschiedenen Kanäle dabei auch ergänzend nutzen können. Click & Collect kann dabei vor allem den stationären Handel stärken, weil viele Konsumenten im Ladengeschäft weitere Produkte kaufen. Wir arbeiten als Partner des stationären Handels auch für eBay an der Umsetzung von Click & Collect-Konzepten. Unsere Kunden sollen die Möglichkeit haben, Waren auf unserem Marktplatz zu bestellen, diese dann aber direkt im Ladengeschäft abzuholen.“

Eine besonders hohe Bedeutung beim Online-Handel haben für die Verbraucher die Versandkosten. So würden mehr als zwei Drittel der Verbraucher (69 Prozent) öfter online oder mobil bestellen, wenn sie statt angemessener Versandkosten keine Versandkosten zu zahlen hätten. Dagegen würde eine Lieferung noch am selben Tag anstatt innerhalb weniger Tage nur knapp die Hälfte der Verbraucher (47 Prozent) dazu anregen, häufiger online oder mobil zu bestellen. Den Verbrauchern ist also ein kostenloser Versand wichtiger als eine schnelle Lieferung.

Insgesamt wird die Logistik für den Handel besonders aufgrund der steigenden Bedeutung von Multi-Channel Ansätzen immer wichtiger, so Jens Krüger, Managing Director bei TNS Infratest: „Über mobile und Online-Kanäle können Verbraucher jederzeit und überall einkaufen. Dabei erwarten sie, dass die Logistikleistung sich auf ihre wachsende Mobilität einstellt. Besonders auf der ‚letzten Meile‘ der Lieferung, also dem Transport bis zur Haustür, gibt es noch beträchtliches Optimierungspotenzial: Nur wenige Pakete kommen beim ersten Zustellversuch an. Dadurch entstehen für die Zusteller hohe Kosten und für die Kunden Unbequemlichkeiten, wenn sie etwa ihr Paket in der Postfiliale abholen müssen. Click & Collect Modelle und Packstationen sind erste Lösungsansätze, in Zukunft wird es jedoch noch viel ausgefeiltere Modelle geben. So ist etwa eine Einflussnahme des Kunden auf Zeitpunkt und Ort der Zustellung über eine Online-Tracking-Tool denkbar, oder auch persönliche Paketboxen direkt am Wohnhaus.“

Über das Projekt „Zukunft des Handels“

Mit dem Projekt „Zukunft des Handels“ gibt der weltweite Online-Marktplatz eBay seit Anfang 2012 in Zusammenarbeit mit Experten und der Öffentlichkeit Einblicke in die zukünftige Entwicklung des Handels und die langfristigen Trends beim Ein- und Verkaufen. Dabei beleuchten Umfragen, Expertenhearings und Workshops verschiedene Aspekte des Handels. Zuletzt wurden in einer repräsentativen Konsumentenbefragung im März 2013 1.005 Personen ab 14 Jahren von dem Marktforschungsinstitut Innofact befragt.

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