ebay-Studie: In europäischen Haushalten schlummern Milliarden

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

ebay-Studie: In europäischen Haushalten schlummern Milliarden

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
geld

Jede Menge Handys, Handtaschen und Kaffeemaschinen stecken europaweit in Schubladen, Schränken oder auf dem Boden, ohne benutzt zu werden. Dabei sind sie intakt! Pro europäischen Haushalt schlummern durchschnittlich 50 ungenutzte Gegenstände und damit ungenutztes Kapital vor sich hin – so das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Studie,  durchgeführt von TNS Infratest im Auftrag von eBay in acht Ländern. Viel Potenzial also, um ausrangierte Elektrogeräte, Möbel oder Kleidungsstücke durch einen Wiederverkauf in Bares zu verwandeln. Doch die meisten wissen gar nicht, welche Schätze sie horten. Die Italiener etwa schätzen den Wert aller ungenutzten Gegenstände in ihrem Haushalt im Schnitt auf 1.693 Euro. Die durchschnittlichen eBay-Wiederverkaufswerte messen ihnen dagegen im Online-Verkauf einen Wert von fast 4.000 Euro bei – weit mehr als das Doppelte.   


Ländervergleich – wer hortet was und wie viel?


In Italien trennt man sich offenbar ungern von Dingen oder bewahrt sie für den Nachwuchs auf: Mit rund 85 ungenutzten Gegenständen pro Haushalt stehen die Italiener an der Spitze des Ländervergleichs. Das Schlusslicht bilden die Briten. Sie sind entweder Meister des Entrümpelns oder achten mehr auf den Penny. In Großbritannien gibt es pro Haushalt im Schnitt nur 28 Dinge, die nicht mehr in Gebrauch sind.


Deutschland und Spanien: Ein Faible für Kaffee


Die Deutschen brauchen ihren Frühstückskaffee, die Spanier ihren Café con leche. Um diesen täglichen Genuss zu zelebrieren, decken sie sich gern mit den neusten technischen Geräten ein. Oder woran liegt es, dass in jedem zweiten deutschen sowie spanischen Haushalt eine ungenutzte, funktionierende Kaffeemaschine steht? Im Online-Verkauf kann man dafür bis zu 46 Euro bekommen.


Die größten Comic-Liebhaber


Belgien ist traditionell eine Comic-Nation – Helden wie Tim und Struppi wurden hier geboren. Kein Wunder also, dass in Belgien pro Haushalt 17,53 ungenutzte Comics existieren. Allerdings dicht gefolgt von Italien mit 15,55 Comics und Österreich mit elf Heften pro Haushalt. In Frankreich sind es gerade mal knapp fünf Comics, die verstauben. Ein Belgier kann für einen Comic im Online-Verkauf bis zu 14,60 Euro erzielen. Macht also bei 4,4 Millionnen Haushalten einen Wert von 1,133 Milliarden Euro für die Zeichnungen von Hergé & Co!


Italien und Irland – vereint im Handtaschenrausch


Dass Italien das Fashion-Mekka ist, ist bekannt. Daher ist wohl auch der Verschleiß an Handtaschen so groß: Im Schnitt besitzt jede Signora 4,23 Exemplare, die sie nicht mehr nutzt. Bei geschätzten 41,83 Euro, die sie für eine Tasche bei eBay bekommen könnte, hätte sie damit schon 177 Euro als Anzahlung auf eine neue. Irlands Ladys stehen mit 4,13 Taschen pro Haushalt an Platz 2 des europäischen Rankings.


Österreicher mögen es gemütlich


In jedem österreichischen Haushalt finden sich knapp drei ungenutzte Möbelstücke, vor allem Sessel (0,87 Sessel pro Haushalt). Bei 3,04 Millionen Haushalten macht das 2,5Millionen Sessel im ganzen Land. Angenommen, jede Sitzfläche ist 50 cm breit, ergäbe das eine Sesselkette, die von Wien bis nach Berlin und wieder zurück reicht.


Großbritannien und die Teatime


Briten trinken gern Tee. Der schmeckt am besten aus  Porzellantassen. Und die werden geschont. Vielleicht weil manche  das Konterfei der Royals tragen? Im Schnitt sind 1,58 Porzellanartikel pro britischen Haushalt „not in use“. Zusammengerechnet bilden sie einen Wert von über 1Milliarde Euro. Auf die Frage, was die Briten mit dem Geld machen würden, das sie beim Verkauf von ungenutzten Gegenständen bei eBay erwirtschaften könnten, antwortet die Hälfte: „Sparen.“ Und darin sind sich alle Europäer einig.  

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die Postbank hat in ihrer neuen Digitalstudie das Nutzungsverhalten der Deutschen vor Beginn der Corona-Krise untersucht. Demnach hat das Smartphone alle anderen Geräte abgehängt und ist ständiger Begleiter der deutschen Konsumenten. So gehen 79 Prozent mit ihrem Handy ins Netz.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Fashion commerce

Wann jetzt handeln gefragt ist

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.