Edel-Uhren aus dem Netz: Wie der Onlinehandel auch im Luxussegment Erfolg hat

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Edel-Uhren aus dem Netz: Wie der Onlinehandel auch im Luxussegment Erfolg hat

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Fast alle Produkte werden heute bedenkenlos online gekauft. Nur wenige Segmente hat der E-Commerce noch nicht vollständig erobert. Zögerlich ging es bislang bei Luxusgütern voran. Doch auch das ändert sich langsam aber sicher.
Luxussegment

Quelle: Viacheslav Boiko/shutterstock

Der Onlinehandel boomt schon seit einer Weile. Allerdings galten einige Segmente sehr lang als dem stationären Handel vorbehalten. Das betraf unter anderem das Luxussegment mit hochpreisigen Artikeln wie Schmuck oder Uhren. Dass Kunden beispielsweise bereit sein würden, einen hohen vierstelligen oder gar fünfstelligen Betrag für eine luxuriöse Armbanduhr auszugeben, ohne persönliche Beratung oder direkte Ansicht der Ware, erschien vielen Händlern unwahrscheinlich.

Zögerlicher Einstieg ins Luxussegment

Selbst Kunden mit Expertise, die bereits sehr genau wissen, wonach sie suchen, würden angesichts der möglichen Sicherheitsbedenken vermutlich auf einen Onlinekauf verzichten, so zumindest die damaligen Befürchtungen im E-Commerce. Auch die Hersteller, insbesondere von Luxusuhren, hielten sich zurück, denn das Internet schien kein adäquater Verkaufskanal für ihre hochwertigen Produkte zu sein.

Probiert haben es einige Händler dann aber doch. Und die Idee des Onlineshoppings nach der Edel-Uhr erwies sich mit der Zeit als nicht so abwegig wie gedacht. Nun nimmt die Bedeutung des Onlinehandels auch im Luxussegment stetig zu. Es wird erwartet, dass der Anteil der Online-Verkäufe bei Luxusgütern bis zum Jahr 2025 auf 20 Prozent ansteigen wird.

Onlineshopping bietet auch in höheren Preisklassen Vorteile

Was dem Onlinegeschäft auch bei Luxusgütern in die Tasche spielt, ist zum einen natürlich eine ganz andere Generation von Kunden als noch vor wenigen Jahrzehnten. Angefangen bei den „Millennials“ änderte sich das Kaufverhalten und Onlineshopping wurde von Jahrgang zu Jahrgang immer alltäglicher. Und natürlich betraf dieser Effekt nicht nur all jene mit kleinem oder mittelständischem Budget. Die Nachfrage nach bequemem Onlineshopping auch im hochpreisigen Sektor ergab sich also mehr und mehr von selbst. Aber auch in höheren Preisklassen hat man selten etwas zu verschenken. Und daraus ergibt sich ein weiterer Faktor, der Luxuswaren aus dem Internet interessant macht: die Angebotslage.

Das lässt sich insbesondere im Markt für Uhren gut nachvollziehen. Gerade hier sind viele Kunden auf der Jagd nach seltenen Sondermodellen. Sie bei einem Juwelier zu ergattern, wäre in vielen Fällen ein unwahrscheinlicher Glücksgriff. Online gestaltet sich die Suche leichter, Vergleiche sind besser möglich und obendrein bieten Onlineshops oft attraktive Angebote. So sind besondere Stücke wie Rolex Uhren günstiger online zu erstehen und in größerer Auswahl erhältlich als bei den meisten stationären Anbietern.

Luxussegment: Nachteile vom Onlinekauf lassen sich abfangen

Das Onlineshopping im Luxussegment von Edelartikeln wie Uhren wird also beliebter. Aber natürlich gibt es auch hier schwarze Schafe und dessen sind sich die meisten Kunden bewusst. Der Onlinekauf ist deshalb in diesem Segment mehr als ohnehin schon eine Frage des Vertrauens. Seriöse Online-Anbieter von Luxusuhren haben deshalb Strategien entwickelt, um diese Nachteile gegenüber niedergelassenen Juwelieren abzufangen. Die Zahlungsmethoden sind sicher, der Versand versichert und die Rückgaberichtlinien angemessen.

Beratung und Kundenkontakt finden telefonisch oder per Chat statt. Die Differenz zum stationären Angebot schmilz damit immer mehr dahin und auch die Uhrenhersteller sehen sich angesichts der Nachfrage immer mehr gezwungen mit dem E-Commerce-Sektor zu kooperieren. Eine edle Uhr von Breitling, Rolex oder Patek Philippe im Internet zu erstehen, wird also vermutlich bald genauso normal sein wie jeder andere Onlinekauf auch – nur eben etwas exklusiver.

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