EHI-Studie: Beste Onlineshops mit Computern, Handys & Co

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
reifegrad_jul_2014

Der Onlinehandel feiert bald sein 20-jähriges Jubiläum. Als Amazon.com 1995 in den USA an den Start ging, war das der Beginn einer rasanten Entwicklung. Inzwischen hat der digitale Handel dem stationären in Deutschland einen Marktanteil von 15 Prozent abgenommen. Bereits 85 Prozent aller deutschen Internetnutzer haben schon einmal online eingekauft. Investitionen in Sicherheit, Funktionalität und Benutzerführung haben das Onlineshopping zu einem ausgereiften Kundenerlebnis werden lassen – und das funktioniert bei Shops mit Unterhaltungselektronik offensichtlich am besten.

Exzellente Suche und Präsentation

Das EHI hat in seiner aktuellen Studie Reifegrad-Analyse Onlineshops 2014 untersucht, welche Funktionalitäten heute in den Shops als Standard anzusehen sind und welche Branchenunterschiede es gibt. Im OMI-Ranking (OMI=Onlineshop-Maturity-Index) geben die Unterhaltungselektronik und die Generalisten den Takt vor. Diese Spitzenpositionen ergeben sich zum einen aus der langjährigen Erfahrung mit dem Onlinehandel. Schließlich zählten Computer und Handys zu den ersten Bestsellern im Internet. Zum anderen ist es die intensive Auseinandersetzung mit den speziellen Anforderungen, besonders breite oder anspruchsvolle Sortimente anzubieten, die eine exzellente Suche oder inhaltsstarke Produktpräsentation hervorgebracht haben.

Shopping-Highlights

Zu den ausgereiftesten Shops der einzelnen Branchen zählen Startups wie Aponeo.de, bergzeit.de oder Cyberport.de, etablierte Versandhändler aus Katalogzeiten wie Bonprix.de oder Babybutt.de, aber auch Einzelhändler wie Hornbach.de oder Thalia.de. Diese Shops liegen ausnahmelos mit mehr als 100 OMI-Punkten in der höchsten Entwicklungsstufe und sind als Shopping-Highlights zu bezeichnen. „Durch alle Branchen hinweg sehen wir ausgezeichnete Onlineshops. Unterhaltungselektronik und Generalisten besitzen dabei eine höhere Dichte an Shopping-Highlights und können als reife Branche betrachtet werden“, kommentiert Marco Atzberger, Mitglied der Geschäftsleitung des EHI, die Ergebnisse. Besonders im Lebensmittelmarkt sei diese Dichte an sehr guten Onlineshop-Angeboten bisher nicht gegeben, so dass kompetente Wettbewerber hier schnell Marktanteile gewinnen dürften.

Bewertungsschema und Methodik

Bewertet wurde nach einem Punktesystem, dem Onlineshop-Maturity-Index (OMI). Maximal konnten 150 Punkte erreicht werden. Während der Durchschnitt aller untersuchten Shops 66 Punkte beträgt, hat der beste Shop – aponeo.de – einen Punktwert von 120 erreicht. Der Durchschnitt der 10 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland beträgt 89 Punkte. Die Studie „Reifegrad-Analyse Onlineshops 2014“ verschafft einen detaillierten Überblick über den Status quo der Onlineshops in Deutschland. Auf Basis der 1.000 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland wurden die 741 Shops, die ein Gütesiegel haben und/oder den Rechnungskauf anbieten, von März bis Mai 2014 nach 81 Kriterien in 9 Kategorien bewertet. Von 150 möglichen Punkten erreichten die besten Shops 120 Punkte, während die schwächsten unter 20 Punkten blieben. Neben der Einzelbewertung der Onlineshops wurden die Ergebnisse zu Branchenwerten verdichtet.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

2012 setzten B2B-Unternehmen laut Institut für Handelsforschung Köln über Online-Shops nur 15,6 Prozent des Gesamtumsatzes von 870 Milliarden Euro um. Die Zahl der Internetnutzer steigt – und mit ihr auch die Zahl der potenziellen Online-Shopper. Aus diesem Grund lassen sich auch höhere Umsätze für B2B-Unternehmen im E-Commerce prognostizieren. Auf dem Weg ins E-Business stehen B2B-Unternehmen vor großen Herausforderungen – die E-Commerce Brand-Agentur Votum hat im Auftrag des e-commerce Magazins mit Prof. Dr. Ove Jensen, Lehrstuhlinhaber für B2B-Marketing und Vertrieb an der Otto Beisheim School of Management, gesprochen.

Erstmals seit 2011 haben Onlinehändler ihre Auswahl an Zahlungsverfahren wieder erkennbar vergrößert. So zeigt die neue „ECC-Payment-Studie Vol. 21 – Der Online-Payment-Markt aus Sicht der Händler und Konsumenten“, dass Konsumenten in Online-Shops im Schnitt zwischen 6,1 Zahlungsverfahren wählen können. Zwischen 2011 und 2015 boten Onlinehändler durchschnittlich zwischen 5,1 und 5,5 Payment-Optionen an. Für die Studie hat das ECC Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte Krüger sowohl Online-Shopper als auch Shop-Betreiber befragt.

Werbung
Nichts mehr verpassen!

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.