Ein Leitfaden zum sicheren Online-Shopping

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e-commerce

Online bestellte und bereits bezahlte Produkte, die jedoch nie ankommen, gefälschte, zum Originalpreis erworbene Ware oder gekaufte Produkte, die nicht den Beschreibungen des Verkäufers entsprechen – wer ist beim Shoppen im Netz nicht schon einmal schwarzen Schafen auf den Leim gegangen? Die auf Markenschutz spezialisierte Firma OpSec Security und Gründer der Initiative „Das Schwarze Schaf“ gibt daher Tipps, die Verbraucher beim bevorstehenden Weihnachts-Online-Shopping beachten sollten, um keine bösen Überraschungen zu erleben.


Wie eine stichpunktartige Untersuchung der in Boston ansässigen Firma OpSec Security, zu der die OpSec Security mit Sitz in München gehört, zeigt, werden auf bekannten B2B-Plattformen, wie z.B. Alibaba und TradeKey, große Mengen verschiedener Konsumgüter, wie z.B. Uhren, Kaffeemaschinen und Spielzeug, zu auffallend niedrigen Preisen angeboten. Aufgrund der langjährigen Erfahrung von OpSec bei der Analyse der Aktivitäten auf diesen Plattformen ist davon auszugehen, dass es sich bei einem Großteil der auf den Handelsplattformen angebotenen Markenartikel um Fälschungen handelt.


Um Verbraucher für das Thema Fälschungen zu sensibilisieren und sie vor minderwertigen und möglicherweise gefährlichen Produkten zu schützen, haben die Markenschutzexperten von OpSec zum Start des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts folgenden Leitfaden zusammengestellt.


Überprüfung des Händlers und seiner Website


Um festzustellen, ob es sich um einen seriösen Online-Händler handelt, sollte man folgende Punkte berücksichtigen:


-Beinhaltet die Website ein vollständiges Impressum, korrekte Allgemeine Geschäftsbedingungen mit einer Rückgabemöglichkeit für den Käufer?


-Welche Zahlungsmöglichkeiten bietet der Anbieter? Ist z.B. auch eine Zahlung per Nachnahme möglich?


-Aus welchem Land versendet der Anbieter seine Produkte? Aus Deutschland oder aus Drittländern (Asien, Osteuropa, etc.)? Vorsicht: Scheinbar preiswerte Angebote aus dem Ausland ziehen unter Umständen Einfuhrumsatzsteuern nach sich!


-Handelt es sich um einen autorisierten Händler? Hinweis: Einzelne Marken zertifizieren inzwischen Online-Händler, die sich dann auch als solche ausweisen können. Aufschluss darüber gibt häufig die Website des Herstellers.


-Liegt der Kaufpreis weit unter dem allgemein bekannten Einstandspreis des Produktes, ist die Echtheit häufig fraglich. Dies ist auch der Fall, wenn ein Anbieter Niedrigpreis-Produkte als markenähnlich beschreibt, z.B. ähnlich Gucci Tasche oder ähnlich Turnschuhe von Adidas.


-Hilfreich ist es, sich vor dem Kauf die Bewertungen/Erfahrungsberichte anderer Kunden durchzulesen. 


Überprüfung des Produkts


Um sich vor Produktfälschungen zu schützen, empfiehlt es sich, folgende Tipps zu berücksichtigen:


-Ist das Markenlogo echt? Häufige Anzeichen für Produktfälschungen sind Rechtschreibfehler oder eine Abwandlung des Logos. Daher ist es ratsam, sich vor dem Kauf mit dem Logo der gewünschten Marke vertraut zu machen, so dass man eventuelle Abweichungen vom Original erkennen kann. 


-Entspricht das Design des angebotenen Produktes dem des Originals? Gerade beim Kauf von Luxusartikeln, wie Uhren oder Schmuck, empfiehlt es sich, die Funktionen/Besonderheiten und das Design des Produktes zu kennen.


-Fehlen Zubehörteile oder Informationen? Gefälschte Elektrogeräte werden zum Beispiel häufig ohne notwendige und wichtige Bestandteile, wie USB-Kabel, Bedienungsanleitung, Garantieinformation und Seriennummer auf dem Produkt oder der Verpackung verkauft. Eine Überprüfung aller Teile des Produkts vor dem Kauf senkt das Risiko, dass man ein gefälschtes Produkt erwirbt.


-Wird das Modell überhaupt vom Hersteller angeboten? Einige Markenhersteller aus dem Bereich Unterhaltungselektronik verfügen über eine umfangreiche Liste ihrer Modelle. Produktfälscher könnten versuchen, eine nicht vorhandene Modellnummer als ein autorisiertes Produkt anzubieten. Daher sollte man prüfen, ob das Modell des Produkts vom offiziellen Hersteller verkauft wird. Findet man es nicht im Katalog oder auf der Website des Herstellers, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um eine Fälschung handelt.


 Wer schon einmal auf ein Schwarzes Schaf im Internet hereingefallen ist, kann dieses OpSec per E-Mail melden: schwarzes-schaf@opsecsecurity.de


 


 

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