Ein neuer Fall für Marketer: Warum die Cookies verschwinden

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Ein neuer Fall beschäftigt die Marketer im E-Commerce: Das Verschwinden der Cookies. Wo sind sie hin? Wo hat man sie zuletzt gesehen? Und wer könnte daran schuld sein?
Marketer Third-Party-Cookies Cookie-Tracking

Quelle: Artur Szczybylo/shutterstock

Kunden wollen mehr Sicherheit und vertrauen laut Einschätzungen von Gartner den Verbrauchermarken immer weniger. Entwicklungen im Bereich des Datenschutzes, wie die Einführung der DSGVO, schränken die Nutzung personenbezogener Daten immens ein. Im Ergebnis müssen Marketer und Werbetreibende mit weniger Daten arbeiten, als ihnen lieb ist. Die Online-Identifizierung von Kunden, die Anzeigenzuordnung und der Kundenabgleich verändern sich. Dennoch müssen Marketer es schaffen, ihr Targeting kontinuierlich zu verbessern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein unlösbarer Fall?

Marketer fragen sich: Wohin sind die Cookies verschwunden?

Gerade war doch noch alles gut: Werbetreibende arbeiten mit Online-Anzeigen, die dank Facebook und Google so einfach zu handhaben sind wie nie zuvor. Man erstellt eine Anzeige und legt die Zielgruppe sowie ein Budget fest. Um Verhaltensweisen abzuleiten und Daten zu sammeln, sind so keine technischen Kenntnisse erforderlich. Skalieren konnte man sie ganz einfach mit Drittanbieter-Cookies. Das Problem: Der Druck auf Google, Apple und Co. steigt – auch von Seiten der Regierungen auf der ganzen Welt. Google möchte jetzt bis 2022 Drittanbieter-Cookies – und damit Pixel-Tracking – abschaffen. Und jetzt?

Ein schwerer Verlust für Marketer

Wenn es keine Drittanbieter-Cookies gibt, werden sich die Werbeausgaben in andere Bereiche verschieben. Marketern wird es schwerfallen, zuverlässige Aussagen über das Kaufverhalten von Kunden zu treffen, was die Optimierung von Retargeting erschwert oder sogar unmöglich macht. Unternehmen, die bisher ihren Schwerpunkt auf Kundenneugewinnung durch Anzeigen legten, bekommen spätestens 2021 ein großes Problem, denn die Anzeigenumsätze sinken langfristig – ein herber Schlag!

Der Fall ist klar: Cookies werden verschwinden. Marketer müssen ihre Strategie nachhaltig ändern, um weiterhin erfolgreich zu sein. Zustimmungsbasiertes Marketing ist für Werbetreibende der Weg nach vorne. Der neue Fokus liegt deshalb auf einer langfristigen Kundenbindung. Baut das Unternehmen Kundenloyalität und Vertrauen auf, wird dieser Weg einfacher. Wer für das endgültige Verschwinden der Cookies gewappnet sein will, hat keine andere Wahl: Es wird Zeit, sich mit den Themen Einverständnis, Datenschutz und Werbetransparenz auseinanderzusetzen und in Lösungen zu investieren, die dauerhafte Kundenbindung ermöglichen und so den Verlust der Cookies ausgleichen.

Mit alternativen Lösungen Kunden identifizieren

Ein automatisches Conversion Tracking für jeden Nutzer durch identifizierte Link-Parameter und Cookies ist nun ohne Zustimmung nicht mehr möglich. Das erschwert es, den Erfolg von Kampagnen auf Werbeplattformen zu messen. Die Konversionsrate muss aber nicht immer durch Cookies gemessen werden. Mit speziellen Softwarelösungen ist es möglich, einzelne Käufe, Klicks in Kampagnen oder Käufe über Offline-Kampagnen den Käufern nachträglich zuzuordnen, solange dies innerhalb eines bestimmten Zeitraums geschieht.

Empfehlenswert ist der Einsatz von Webseiten-Overlays, mit denen Nutzer überzeugt werden können, dass sich durch das Akzeptieren von Cookies oder alternativ das Einloggen des Nutzers seine Experience erheblich verbessert, zum Beispiel durch eine stärkere Personalisierung. Onlinehändler müssen nun auf Freiwilligkeit setzen: Effektive Loyalty-Programme erzielen online starke Ergebnisse, wenn sie Kunden dafür belohnen, sich zu registrieren und ihre Daten einzugeben.

Webseiten-Betreiber, die plausibel erklären können, warum bestimmte Cookies sinnvoll sind – etwa um dem Kunden individuellere Produktempfehlungen zukommen zu lassen oder einen abgebrochenen Warenkorb zu speichern – steigern ihre Chancen, dass Kunden ihr Opt-In auch für technisch nicht notwendige Cookies geben. Mit geeigneten E-Commerce-Tools und einer neuen Transparenzpolitik können Händler die Einschränkungen im Cookie-Tracking optimal ausgleichen.

Emarsys unterstützt digitale Marketer mit einer Omnichannel-Customer-Engagement-Plattform, die zeitnah die Geschäftsergebnisse verbessert. Durch die Abstimmung von Unternehmenszielen mit bewährten Omnichannel-Engagement-Strategien können Unternehmen die Time-to-Value beschleunigen, erstklassige Customer Experiences bieten und messbare Ergebnisse liefern. (sg)

Lesen Sie auch: Digital Marketing: Uhoo bietet erstmals Alternative für Cookies

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