25.08.2021 – Kategorie: eCommerce

Einkaufsfinanzierung für den E-Commerce – 3 Chancen für Händler

Einkaufsfinanzierung für den E-CommerceQuelle: Modvector/shutterstock

Für langfristigen Erfolg und ein reibungsloses Wachstum ist Liquidität für junge Händler im E-Commerce essenziell. Innovative FinTechs wie fulfin bieten auf Basis von Umsätzen und Sicherheiten interessante alternative Möglichkeiten der Einkaufsfinanzierung.

Im E-Commerce sind ein Großteil der Händler kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Liquiditätsengpässe können deren Wachstum gefährden. Jedoch wird nicht erst seit der Corona-Pandemie oftmals jungen Onlinehändlern der Zugang zu klassischen Hausbankkrediten verwehrt. Gleichzeitig müssen sie neue Waren kaufen, Gehälter zahlen und Marketing-Kampagnen finanzieren, aber nicht immer können  Händler sofort mit den Gewinnen arbeiten, um diese Ausgaben zu decken.

Dort setzen innovative FinTechs an und lösen das Problem. Sie stellen jungen Händlern schnelle und flexible Einkaufsfinanzierungen auf Basis ihrer aktuellen Umsätze und Sicherheiten bereit. Somit können sie kurzfristige Engpässe überbrücken.

Unternehmenswachstum durch Einkaufsfinanzierung

FinTechs wie Fulfin versuchen den Bedürfnissen junger und wachsender Unternehmen durch maßgeschneiderte Finanzierungslösungen gerecht zu werden. Außerdem stellen sie ihnen zeitnah die notwendigen Ressourcen zur Verfügung. Denn nur durch schnell verfügbare Liquidität ist ein reibungsloses Wachstum im E-Commerce möglich.

Es gibt verschiedene Formen der alternativen Einkaufsfinanzierungen, die für Liquidität, Entlastung der Bilanz oder eine Erhöhung der Eigenkapitalquote sorgen. Die richtige Finanzierungsform hängt von der spezifischen Situation der Händler ab.

  1. Einkaufsfinanzierung / Warenfinanzierung

Die Einkaufsfinanzierung bzw. Warenfinanzierung ermöglicht es, Bestellungen neuer Produkte zu finanzieren. Die maximale Kredithöhe orientiert sich an der Summe, die die Händler für Verkauf, Import, Vermarktung und Versand neuer Produkte benötigen. Eine Sonderform der Einkaufsfinanzierung ist Finetrading. Hierbei wird der Finanzierungspartner zum juristischen Handelspartner zwischen dem Lieferanten und Händler.

  1. Lagerfinanzierung

Bei der Lagerfinanzierung handelt es sich um eine Nachfinanzierung des Lagerbestands. Das heißt, die Ware wurde bereits bestellt und bezahlt. Bei der Finanzierung wird der Gegenwert der Ware als Absicherung genutzt, wobei die Kredithöhe abhängig vom Warenwert ist.

  1. Revenue Based Finance

Eine interessante, innovative Form der Finanzierung ist die „umsatzbasierte Finanzierung“. Der Finanzierungspartner gewährt einen Kredit, den der Händler in Raten als Prozentsatz seines periodischen Umsatzes zurückzahlt. Die Rückzahlungen steigen und fallen mit den schwankenden Umsätzen des Händlers.

Fazit

Unbürokratische, flexible und bankenunabhängige Finanzierungslösungen stehen im Zeichen der Zeit. Sofort verfügbares Kapital ist bei Liquiditätsengpässen essenziell und alternative Finanzierungen sind letztendlich die Antwort auf die individuellen Bedürfnisse junger, innovativer Unternehmen.

Lesen Sie auch: Lagerfinanzierung – Wie Händler dadurch ihr E-Commerce-Angebot ausbauen können.

Einkaufsfinanzierung, Nathan Evans
Bild: fulfin

Über den Autor: Nathan Evans ist Co-Founder und Co-CEO des FinTech Fulfin. Ein zukunftsorientierter Finanzierungspartner, der jungen Unternehmen auf Basis ihrer Umsätze eine schnelle und flexible Finanzierung bietet.


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