10.08.2011 – Kategorie: IT, eCommerce

Endlich aufwachen: Betrieblicher Datenschutz auch für Mobile Devices

Fast ein Drittel aller kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland animieren ihre Belegschaft dazu, private mobile Kommunikationsmittel wie iPhones, iPads und Android Smartphones und -pads beruflich einzusetzen. Nichtsdestotrotz sind in 60 Prozent der befragten Unternehmen bislang keinerlei Systeme vorhanden, die den Einsatz von privaten Endgeräten im Unternehmensumfeld verwalten oder kontrollieren.


Dies zeigt eine Umfrage von YouGov im Auftrag des Web-Collaboration-Anbieters Citrix Online, die unter 700 Senior Executives und Managern aus KMU in Deutschland, Frankreich und Großbritannien durchgeführt wurde. Die Studie untersucht, inwiefern mobile Endgeräte für Privatanwender als Teil einer Entwicklung  zu einem flexibleren Arbeitsmodell bereits Einzug in die Arbeitswelt halten.


„Die Grenzen zwischen geschäftlich und privat genutzten Endgeräten verschwimmen zunehmend – auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen.  So nutzen laut unserer Umfrage in 56 Prozent der deutschen KMU Mitarbeiter ihre privaten mobilen Endgeräte mittlerweile für berufliche Zwecke“, so Robert Gratzl, Managing Director VP & GM, EMEA bei Citrix Online. Sie seien aus ihrem privaten Umfeld leistungsstarke Smartphones und Tablet PCs gewohnt, die sie auch bei der Arbeit nicht missen wollten. Die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen verfügten jedoch nicht über die Mittel, ihre Mitarbeiter immer wieder mit den neuesten Geräten auszustatten.


„Die Arbeitgeber profitieren davon, dass ihre Mitarbeiter durch ihre eigenen mobilen Geräte jederzeit und ortsunabhängig arbeiten können. Gleichzeitig setzen sie sich so jedoch enormen Sicherheitsrisiken aus“, so Gratzl. Es sei deshalb erstaunlich, dass die wenigsten der Unternehmen über Systeme verfügen, die den Einsatz dieser Geräte – unter anderem hinsichtlich der Sicherheit – wirklich überprüfen. „Der Einsatz von mobilen Endgeräten führt anscheinend zu einem Kontrollverlust in deutschen Unternehmen.“


Der Aspekt des Kontrollverlusts ist vor allem dahingehend interessant, als dass die Hauptsorge von KMU bei der Nutzung von privaten Endgeräten im beruflichen Umfeld hinsichtlich der Auswirkungen auf die Sicherheit besteht: sowohl bei dem remote-basierten Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk (34 Prozent) als auch bei dem Download von firmeneigenen Anwendungen und Dokumenten (29 Prozent).


„Die Lösung sind Sicherheitsrichtlinien und Vorgaben, die regeln, über welche Programme das private Gerät und der Firmenrechner miteinander kommunizieren dürfen“, so Gratzl. „Wenn alle Mitarbeiter beispielsweise nur mit einer sicheren Lösung für ihr Mobile Device auf ihren Firmenrechner zugreifen oder Software-Lösungen für verschlüsselte Online-Meetings nutzen, ist die notwendige Mobilität gewährleistet und die Unternehmen müssen sich nicht um die Sicherheit ihrer Daten sorgen“.


 


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