Entertainment to go – Experten über Trends der mobilen Unterhaltung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Entertainment to go – Experten über Trends der mobilen Unterhaltung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
mobiles_internet

Videoinhalte spielen in naher Zukunft bei der Unterhaltung unterwegs eine wesentlich größere Rolle, glauben die Experten, die an der aktuellen eco-Umfrage „Mobile Entertainment“ teilgenommen haben, die eco jährlich durchführt. Während mobile Internetnutzer Apps heute in erster Linie verwenden, um sich in sozialen Netzwerken auszutauschen (bei Mehrfachauswahl: 92,3 Prozent), sich zu informieren (76,9  Prozent) oder um Musik zu hören (71,8 Prozent Prozent) spielen Filme oder TV bislang eher eine untergeordnete Rolle (Filme 23,1 Prozent, TV 7,7  Prozent). Das wird sich nach Meinung der Umfrageteilnehmer in den nächsten Jahren ändern: 2015 werden Videoinhalte stark an Bedeutung gewinnen.


53,9 Prozent gehen davon aus, dass Verbraucher in naher Zukunft Filme verstärkt mobil anschauen werden. Die TV-Nutzung von unterwegs wird ebenfalls zunehmen, glauben 28,2 Prozent der Experten. „Auch Gaming ist beim Streaming ein Wachstumstreiber, denn Computerspiele sind auch für Zuschauer spannend. Videoportalanbieter wie ESL TV und TwitchTV aus Kalifornien haben den größten Zuwachs beim Streamen von Games – besonders auf mobilen Endgeräten. Computerspiele sind für das mobile Geschäft eine Goldgrube“, sagt Ibrahim Mazari, Pressesprecher der Turtle Entertainment GmbH und Leiter des Kompetenzgruppe Games bei eco.


Mobile Internetnutzer setzen beim Kauf von Apps zudem verstärkt auf Qualitätssicherung durch die Shopbetreiber: 58,1 Prozent glauben, dass Shops nur getestete Apps anbieten sollten, um die Gefahr von Schadsoftware zu vermindern (im Vorjahr hielten das Kriterium 52,3 Prozent für relevant). „Die Sicherheit mobiler Endgeräte rückt zunehmend ins Bewusstsein der Nutzer“, erläutert Harald A. Summa, Geschäftsführer von eco. „Dies sollten die App-Stores unterstützen und nur getestete Apps zulassen, um die Gefahr von Schadprogrammen zu minimieren.“


Nahezu doppelt so viele App-Käufer wie im letzen Jahr finden außerdem, dass Applikationen kostenlos sein müssten (28,2 Prozent zu 14,3Prozent in 20111). Dagegen bewegt sich die „magische“ Zahlungsbereitschaftsgrenze der Nutzer weiterhin bei bis zu 5 Euro pro Applikation (häufigster Wert mit 38,5 Prozent / 2011 mit 42,9 Prozent). Die meisten Befragten (48,7 Prozent / 2011: 39 Prozent) nutzen auch unverändert zwischen fünf bis zehn Apps in der Woche.


Mit Blick auf den Entwicklungsplattformen-Markt sehen bei Mehrfachauswahl 61,5 Prozent der Experten einen verstärkten Bedarf, Apps zukünftig für mehrere Plattformen zu entwickeln; im Vorjahr waren es noch 54,8 Prozent. Die Betriebssysteme iOs und Android halten die Befragten nach wie vor für besonders wichtig. Während Android mit 61,5 Prozent (2011: 61,9 Prozent) nur wenig an Relevanz eingebüßt hat, halten 5,5 Prozent weniger als im letzten Jahr die iPhone-Plattform wichtig für neue App-Entwicklungen. Einen leichten Zuwachs konnte dagegen Microsoft verbuchen (7,7 Prozent / 2011: 7,1 Prozent).


Bei der mobilen Unterhaltung stehen Games nach wie vor hoch im Kurs: sie belegen aktuell Platz vier der nach Experteneinschätzung meistgenutzten Apps (bei Mehrfachauswahl: 64,1 Prozent).  Auch drei Jahre in die Zukunft geblickt, wird nach Meinung der Befragten weiterhin auf Handy und Smartphone (2012: 35,9 Prozent / 2011: 42,9) gespielt. Verstärkt werden jedoch auch die Möglichkeiten von Tablets ausgeschöpft werden: 28,2 Prozent glauben, dass Tablets zukünftig das Spielmedium der Wahl sein werden. Aber auch der heimische PC nimmt eher leicht an Bedeutung zu (2012: 18,0 Prozent / 2011: 14,3 Prozent). Wenig Zukunftsaussichten bescheinigen die Experten dagegen der Konsole: Während im Vorjahr noch 42,9 Prozent glaubten, dass die Konsole sich weiterhin behaupten wird, halten das in diesem Jahr nur noch 18,0 Prozent für wahrscheinlich.


Erfolgsfaktoren für mobile Games sind die Möglichkeit zur Interaktion bei Social Media (bei Mehrfachauswahl: 61,4 Prozent) und einfache Spiele für die kleinen Pausen zwischendurch (51,3 Prozent). Auch leistungsstarke Geräte (48,3 Prozent) und der günstigere Preis für Mobile Games im Vergleich zu Konsolenspielen (33,3 Prozent/ 2011 nur 27, 9 Prozent), stellen wichtige marktrelevante Kriterien dar.


87,2 Prozent der Befragten glauben bei Mehrfachauswahl, dass das bevorzugte Geschäftsmodell für Mobile Games in drei Jahren eine kostenlose Nutzung des Spiels erlaubt und lediglich Features separat bezahlt werden müssen. Das technische Know-how zur Entwicklung von Spielen ist bei deuschen Unternehmen durchaus vorhanden: nur 7,7 Prozent sehen hier eine Barriere. Dass deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich immer noch eine vergleichsweise geringe Rolle spielen sehen die Experten eher in gesellschaftlichen Vorbehalten (30,8Prozent) und in den geringen Verdienstmöglichkeiten (53,9 Prozent / 2011: 50,0 Prozent).



 


 


 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die dänische Lifestyle-Marke Søstrene Grene hat sich bereits mit Ladengeschäften in Deutschland etabliert. Nun wurde ist der neue Onlineshop auch für deutsche Kunden verfügbar.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Das sind die Trends im e-commerce

Trends 2021

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.