Erfolgreiche Marketingkampagnen im Mittelstand: So geht‘s

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Ein Spot im regionalen Radio, ein Plakat vor dem Einkaufszentrum oder eine Anzeige in der Tageszeitung? Wo und wie erreiche ich meine Zielgruppe mit der größten Wirkung? – Diese Fragen quälen nahezu alle Geschäftsführer kleiner und mittelständischer Unternehmen, wenn es um die Planung ihrer Marketingkampagnen geht.
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Ein Spot im regionalen Radio, ein Plakat vor dem Einkaufszentrum oder eine Anzeige in der Tageszeitung? Wo und wie erreiche ich meine Zielgruppe mit der größten Wirkung? – Diese Fragen quälen nahezu alle Geschäftsführer kleiner und mittelständischer Unternehmen, wenn es um die Planung ihrer Marketingkampagnen geht. Denn im Mittelstand verfügen die wenigsten Unternehmen über eine eigene Marketingabteilung. Oft sind die Geschäftsführer selbst für die Planung  der Marketingmaßnahmen verantwortlich. Damit trotz fehlender Zeit  und Erfahrung die Werbemaßnahmen dennoch erfolgreich geplant und ausgeführt werden können, hat die Deutsche Messe Interactive in Zusammenarbeit mit der Online-Buchungsplattform crossvertise grundlegende Tipps für wirkungsvolle Marketingkampagnen im Mittelstand veröffentlicht.

Fünf Tipps: So trägt die Marketingkampagne Früchte

Werbekampagnen unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Kampagnenziel, Zielgruppenansprache, geografischer Ausrichtung, Dauer, Budget und vielen anderen Parametern. Denn je nachdem, welches Ziel die Kampagne verfolgt, welche Zielgruppe adressiert werden soll und welches Budget zur Verfügung steht, führen ganz unterschiedliche Maßnahmen zum Erfolg. „Individuelle Planung ist das A und O beim Mittelstands-Marketing“, weiß crossvertise-Mitbegründer und CEO Matthias Völcker. Die fünf nachfolgenden Tipps geben Unternehmen eine Hilfestellung, die geeigneten Marketingkampagnen zu finden, zu planen und umzusetzen.

crossvertise-Mitbegründer und CEO Matthias Völcker

 

Tipp 1: Zielgruppe analysieren

„Alter, Geschlecht, Einkommen und Bildungsstand beeinflussen die Mediennutzung von Personen“, betont Matthias Völcker. Daher ist es wichtig, die jeweilige Zielgruppe vorab zu definieren und die Medienauswahl bei der Kampagnenplanung daran zu orientieren. Nur wenn die Botschaft zum richtigen Zeitpunkt auf den von der Zielgruppe genutzten Kanälen ausgespielt wird, können Streuverluste minimiert und die gewünschte Zielgruppe individuell angesprochen werden.  

Tipp 2: Gesund wachsen

Man sollte nicht das gesamte Budget zu Beginn verpulvern. Stattdessen bietet sich zum Start eine Testkampagne an. Die sich daraus ergebenden Best Practices zu Medienauswahl, Werbeslogans und Motivgestaltung sollten dann in die weitere Kampagnenumsetzung einfließen. „So kann das Budget nach und nach gesteigert werden und die Verantwortlichen stellen sicher, dass sie ihr Geld nur in sinnvolle Maßnahmen investieren“, erklärt Völcker.

Tipp 3: Marketingziel definieren

Die Definition der Kampagnenziele beeinflusst die gesamte Marketingstrategie. Daher sollten diese zu Beginn festgelegt und im Laufe der Kampagne auch nicht mehr verändert werden. Geht es um maximale Reichweite, also möglichst viele Menschen zu erreichen, oder um maximale Kontakte, das heißt bestimmte Menschen möglichst oft anzusprechen? Oder will man mit der Kampagne das Image, die Bekanntheit sowie die Verkaufszahlen steigern? All das sind Fragen, die sich die Unternehmen im Vorfeld ihrer Marketingkampagne stellen und beantworten müssen. Je nach Kampagnenziel werden dann geeignete Marketingmittel und zeitliche Verteilung ausgewählt.

 

(Bildquelle: Uni Leipzig)

 

Tipp 4: Best Practices und Ressourcen recyceln

Von bereits erfolgreich gelaufenen Kampagnen und Best Practices-Beispielen können Unternehmen profitieren und Ressourcen einsparen. Die Verantwortlichen sollten sich daher fragen: Was hat in der Vergangenheit gut funktioniert? Von welchen Erkenntnissen kann man profitieren, zum Beispiel vom Lob eines Kunden oder den Ergebnissen einer Kunden-Zufriedenheitsbefragung? „Diese Erkenntnisse können dann in die Kampagnenplanung und Motivgestaltung miteinfließen“, erklärt Matthias Völcker. Konkrete Kampagneninhalte können oftmals auch wiederverwertet werden. Indem Unternehmen ein Plakatmotiv für eine Printanzeige oder einen TV-Spot für eine Kinokampagne adaptieren, sparen sie Zeit und Kosten.

Tipp 5: Werbezeitraum planen

Je nach Kampagnenziel muss eine Marketingmaßnahme die Zielgruppe einmalig schnell, beispielsweise bei Abverkaufs- oder Produkteinführungs-Kampagnen, oder aber stetig, zum Beispiel bei Imagekampagnen, erreichen. Auch Termine wie Messen, Veranstaltungen oder Feiertage können bei der Planung des Zeitraums eine Rolle spielen. Ferienzeiten müssen ebenso beachtet werden wie Vorlaufzeiten für die Produktion von Marketingmitteln. Touristik-Unternehmen sollten so beispielsweise bei der Planung einer Kampagne, die auf eine gesteigerte Hotelauslastung im Sommer abzielt, Ferienzeiten berücksichtigen und die zeitliche Umsetzung auf die Monate April, Mai und Juni begrenzen. „Oftmals ist es auch sinnvoll, mehrere Maßnahmen aufeinander abzustimmen“, betont Matthias Völcker. „Dabei gilt allerdings, bei der Planung eine stufenweise Ausspielung zu berücksichtigen.“

(jm)

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