Erfolgreicher Shop-Betrieb mit Managed Hosting

Nicht nur Klamotten, technische Produkte oder Spielsachen landen im virtuellen Warenkorb. Neuerdings sind auch Lebensmittel wie Milch, Eier oder Tomaten immer häufiger Gegenstand des Online-Shoppings. Insbesondere hektische Festtage wie Weihnachten oder Werbekampagnen verlocken geradezu zum Einkauf am PC oder per Smartphone. Wie ärgerlich ist es da, wenn die Seite ausgerechnet in diesen Momenten viel zu langsam lädt oder es zu technischen Timeouts kommt.

Potentielle Kunden werden dadurch schnell vergrault und suchen ihr Shopping-Glück bei der Konkurrenz, die nur wenige Klicks entfernt ist. Um das zu vermeiden, ist eine anpassungsfähige technische Infrastruktur das Gebot der Stunde. Die folgenden Maßnahmen zeigen, was zum erfolgreichen Online-Shop-Hosting dazugehört.

Eine frühzeitige Zusammenarbeit mit dem Hoster ist förderlich

Bevor der Shop den Weg ins Internet findet, sollte sich der Betreiber darüber im Klaren sein, wie viel technischen Aufwand er selbst zeitlich betreiben kann und wie gut sein technisches Wissen für das Aufsetzen des Shops sowie dessen Wartung ist. Für Laien ist deswegen das Managed Hosting interessant, da alle Leistungen für den Shop in einer Hand liegen und sich der Anbieter um Updates, Sicherheitseinstellungen, Backups usw. kümmert.

Aber auch Profis können so wertvolle Arbeitszeit für andere Maßnahmen und Projekte freiräumen. Wird der Hoster frühzeitig in die Planung eingeweiht, kann er aus seiner Erfahrung heraus wertvolle Tipps und Hilfestellungen geben. Zudem kann er individuelle Anpassungen vornehmen sowie auf Shop- und Kundenwachstum besser reagieren.

Die technische Infrastruktur darf nicht vernachlässigt werden

Für den Händler bzw. Shop-Betreiber stehen Produktvielfalt und Design der Seite meist im Vordergrund. Der Kunde soll sich möglichst intuitiv im Shop bewegen und schnell die gewünschten Artikel finden können. Die geeignete technische Infrastruktur kommt für den Betreiber häufig erst an zweiter oder dritter Stelle. Dabei spielt sie eine entscheidende Rolle, um Kaufabbrüchen und Kundenabgängen entgegenzuwirken.

Erhält nämlich der Shop dank gezielter Marketingmaßnahmen größeren Zulauf, bedarf es nicht nur einer modernen, sondern auch einer flexiblen Infrastruktur, die diese großen Zugriffe verarbeiten kann. Mittels einer anpassungsfähigen, virtuellen Infrastruktur und einer bedarfsgerechten Skalierbarkeit können kurzfristig Server, Ressourcen und Speicherkapazitäten zu- oder abgeschaltet werden. Im Idealfall geschieht dies völlig automatisch.

24/7: Service und Monitoring verhindern teuren Ausfall

Neben den technischen Aspekten sollten Shop-Betreiber ihr Augenmerk auch auf den Service des bevorzugten Hosters richten. Konsumenten investieren vorrangig die arbeitsfreie Zeit an Wochenenden oder in den Abendstunden ins Online-Shopping. Deswegen muss der Shop rund um die Uhr via technischer Hilfsmittel überwacht werden. Diese schlagen bei ungewöhnlichen Aktivitäten sofort Alarm.

Da nicht jeder Shop-Betreiber die Zeit und das Wissen hat, den virtuellen Verkaufsraum ständig zu überwachen, setzen professionelle Anbieter hierfür beispielsweise auf automatisierte Monitoringsysteme, die sofort warnen oder Gegenmaßnahmen einleiten. Das kann bares Geld sparen: Schon Ausfallzeiten von wenigen Minuten können sich auf mehrere hundert Euro summieren.

Aktuelle Sicherheitszertifikate schützen sensible Daten

Aktuelle Applikationen, die den Shop vor Angriffen von außen schützen sollen, gehören für Shop-Betreiber heute zum guten Ton – verwalten sie doch sensible Kundendaten, die nicht in die falschen Hände gelangen sollten. Auch die technische Infrastruktur sollte immer up to date sein. Insbesondere bei den weltweiten Serverstandorten diverser Dienstleister und unterschiedlichen Gesetzeslagen stellt sich die Frage nach dem vertraulichen Umgang mit Kundendaten.

Ein sicherer Weg für deutsche Shop-Anbieter ist es, schützenswerte Daten wie die von Kreditkarten in gut abgesicherten und entsprechend zertifizierten Servern bzw. Rechenzentren in Deutschland zu speichern und die betreffenden Prozesse darüber abzuwickeln. Die Zertifikate ISO 9001 und ISO 27001 geben beispielsweise Auskunft über die Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit eines Hosting-Anbieters.

Nicht am falschen Ende sparen

Ein Online-Shop sollte reibungslos funktionieren – nicht nur für den Einkäufer, sondern auch für den Shop-Betreiber. Gerade bei den ersten eigenen Schritten in der Welt des E-Commerce scheint eine Basisvariante mit viel Eigenleistung günstiger zu sein – sie kann jedoch mittelfristig auch Wachstum ausbremsen und Kundenvertrauen verspielen. Nicht jeder verfügt über das erforderliche Know-how oder die nötigen Kapazitäten, das Hosting des Shops in Eigenregie zu übernehmen.

Wer Teile davon oder das komplette Hosting auslagern will, dem bietet Managed Hosting viel Spielraum für die Ausgestaltung. Es ist kein Produkt von der Stange. Vielmehr lässt sich jedes Detail nach den eigenen Wünschen gestalten und flexibel an neue Bedingungen anpassen. Teurer als ein Basispaket ist es sicherlich, aber Shop-Betreibern gibt dies nicht nur die Sicherheit eines reibungslosen Shop-Betriebs, sie sparen ebenso wertvolle Arbeitszeit, die sie in andere Projekte investieren können.

Autor:  Christian Inzko ist Chief Operating Officer bei Anexia. Anexia wurde im Jahr 2006 von Alexander Windbichler in Klagenfurt, Österreich gegründet. Der IT-Dienstleister bietet hochwertige und individuelle Lösungen im Bereich Cloud- und Managed Hosting sowie Individualsoftware und App-Entwicklung. Gleichzeitig betreibt Anexia auch eigene, unabhängige Rechenzentren. Mit rund 150 Mitarbeitern in neun Niederlassungen in Europa und den USA verfügt Anexia über 70 internationale Serverstandorte und betreut rund 10.000 aktive Kunden. 20 Prozent der Kunden sind dem E-Commerce zuzuordnen, darunter beispielsweise Parfumdreams, Carrera und Casando.

(jm)

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