Erfolgsfaktoren von Fashion-Online-Shops

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Eine Studie der Beratungsgesellschaft Media Economics hat die Erfolgsfaktoren von Fashion-Online-Shops untersucht. Im Mittelpunkt der Studie stehen 30 nationale und internationale Fashion-Online-Shops und deren Leistungsfähigkeit in den Bereichen Benutzerfreundlichkeit, Produktvisualisierung, Bestellablauf und After-Sales-Service. Beim Einsatz von Social Media stehen viele e-Shops noch in den Kinderschuhen.

Die von MEDIA Media Economics in Köln vorgestellte Studie stellt das Thema Usability bei den Untersuchungskriterien in den Vordergrund. Angefangen von Produktbeschreibungen und – visualisierung, über den gesamten Bestellablauf hinweg bis hin zum Kundenservice wurden die Fashion e-Shops auf Herz und Nieren geprüft.

Im Rahmen eines Scoring-Verfahrens wurden zunächst Usability-Kriterien und deren relative Bedeutung in der relevanten Zielgruppe abgefragt. Mit Hilfe dieser Umfrageergebnisse durch Auswertung standardisierter Online-Fragebögen konnte eine prozentuale Gewichtung der einzelnen Usability-Faktoren vorgenommen werden.

Untersucht wurden im Anschluss 7 Usability-Hauptkategorien, die sich jeweils in mehrere Erfolgsfaktoren untergliedern. Diese gingen dann mit einer prozentualen Gewichtung in das Gesamtergebnis ein.

Im Ergebnis wurde ein Gesamtranking mit absteigender Punktzahl unter Berücksichtigung sämtlicher untersuchter Kategorien, Faktoren und Gewichte gebildet.

Top Ten Liste

1.) ASOS www.asos.com

2.) GAP www.gap.com

3.) Promod www.promod.de

4.) Esprit www.esprit.de

5.) French Connection www.frenchconnection.com

6.) s.Oliver www.sOliver.de

7.) Mexx www.eshop.mexx.com

8.) Marc o’Polo www.marc-o-polo.de

9.) Titus www.titus.de

10.) Adidas www.shop.adidas.de

In der Gesamtwertung hat es ein klares Ergebnis mit Gewinnern und Verlierern der Auswertung gegeben. Am besten hat der Online-Shop ASOS abgeschnitten. Besonders bei den wichtigen Kategorien Produktdarstellung und Bestellprozess kann ASOS viele Punkte sammeln. Auch der Zweitplatzierte GAP sowie der Drittplatzierte Promod schneiden sehr gut ab. Alle drei Shops weisen durchgehend hohe Punktzahlen auf und können als gutes Beispiel voran gehen.

Deutlichen Optimierungsbedarf offenbaren die Online-Shops von Superdry, Mango sowie Scotch&Soda. Diese Shops haben vor allem Korrekturbedarf in den Bereichen Benutzerkonto/Interaktivität der Nutzer,  Unternehmenspräsentation und Kundenservice; sie können jedoch auch in den anderen Kategorien noch vieles verbessern. Auffallend ist, dass nur ein einziger Shop weniger als die Hälfte der möglichen Punktzahl erreicht hat. Ein Drittel der ausgewerteten Shops kann gute Ergebnisse vorweisen.

Deutlicher Nachholbedarf besteht bei vielen Fashion-Online-Shops allerdings im Bereich der angebotenen Service-Funktionen sowie beim Einsatz von Social Media Elementen wie der folgende Auszug der Ergebnisse belegt. Demnach pflegen lediglich ein Drittel aller untersuchten Marken den direkten, intensiven Kontakt zu ihren Kunden mithilfe Sozialer Netzwerke. Nicht nur hinsichtlich der Interaktion mit Kunden konnten aktuell noch bestehende strategische Lücken und Potentiale aufgezeigt werden. Die Studienergebnisse liefern zudem eindeutige Handlungsempfehlungen und Benchmarks bezogen auf Produktdarstellung, Zahlungsmodalitäten, Navigation-, Such- und Servicefunktion und vielen anderen Kriterien.

Info: www.media-economics.de

 

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