Erkenntnisse und praktische Hinweise für Anbieter von Prepaid-Karten

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Ganz neue Einsichten in den Europamarkt für Prepaid-Kartenprodukte bietet eine Verbraucherstudie von First Data, einem Serviceanbieter in den Bereichen E-Commerce und Zahlungslösungen. Im Rahmen der im Juni und Juli 2009 durchgeführten Studie wurden Verbraucher darum gebeten, fünf Prepaid-Kartentypen (Geschenk, allgemeine Ausgaben, Reise, Jugendliche und Überweisung) in vier Ländern mit unterschiedlichen Marktreifestadien zu bewerten. Dabei gelten Deutschland und Österreich als ganz junge Märkte, in Groß;britannien ist die Branche schon stärker etabliert, und Italien ist der reifste Prepaid-Markt Europas.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

– Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der Befragten, die den Kauf einer Prepaid-Karte innerhalb der nächsten 12 Monate durchaus für möglich halten, kategorisieren sich als kreditwürdige Konsumenten mit einem Jahreseinkommen von über 40.000 Euro/GBP und finanziellem Sachverstand sowie als eifrige Sparer. Damit wird deutlich, dass der Kundenkreis im Markt für Prepaid-Karten weit über die Gruppe der Verbraucher hinausgeht, die entweder nicht in der Lage oder aber nicht gewillt sind, ein Bankkonto zu eröffnen.

– In jedem der untersuchten Länder übersteigt die Anzahl der Konsumenten, die den Kauf einer Prepaid-Karte innerhalb der nächsten 12 Monate durchaus für möglich halten, die Anzahl derer, die in den vergangenen 12 Monaten eine Karte erworben haben. Daraus ergibt sich ein hohes Wachstumspotenzial in sämtlichen dieser Märkte.

– Supermärkte, Kaufhäuser, Fachhandelsgeschäfte und Postniederlassungen sind für die Verbraucher offensichtlich die bevorzugten Distributionskanäle für Prepaid-Karten. Dabei geben die Befragten in Groß;britannien den Supermärkten mit 74 Prozent klar den Vorzug – und zwar für sämtliche Karten mit Ausnahme der Reise-Karte, die 50 Prozent lieber in einer Postniederlassung kauft. Die deutschen Kunden kaufen sich ihre Prepaid-Karten dagegen am liebsten in der Bank, nur für Geschenkkarten gehen sie lieber ins Kaufhaus. In Italien würde die Mehrheit der Befragten (zwischen 50 und 64 Prozent, je nach Kartentyp) ihre Prepaid-Karten bei der Post erwerben, was vermutlich auf die aktuelle Dominanz der nationalen PostePay-Produkte zurückzuführen ist; an zweiter Stelle folgen hier Fachhandelsgeschäfte oder Tante-Emma-Läden.

– 55 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, der Einsatz einer Prepaid-Karte sei sehr nützlich, um Ausgaben besser kontrollieren und ihr Geld verwalten zu können. Marketingbotschaften, die sich auf die Vorzüge von Prepaid-Karten bei der Budgetverwaltung konzentrieren, und eine hohe Akzeptanz solcher Produkte dürften die Entscheidung der Verbraucher für den Kauf einer Prepaid-Karte erheblich beeinflussen.

– Was die Kosten betrifft, akzeptieren die Verbraucher eher Gebühren für punktuelle Aktivitäten (z. B. für das Aufladen des Guthabens oder für Barabhebungen) als monatliche Gebühren oder solche, die sofort beim Kauf erhoben werden. Allerdings ziehen 50 bis 70 Prozent der Befragten in sämtlichen untersuchten Ländern eine Anfangsgebühr beim Kauf der monatlichen Gebühr vor.

– 38 Prozent der Teilnehmer signalisierten die Bereitschaft, für personalisierte Geschenkkarten mit individueller Farbgebung, persönlichem Bild oder spezieller Gruß;botschaft zusätzliche Gebühren zu bezahlen. Hier zeigt sich ein signifikantes Umsatzpotenzial für Banken und Einzelhändler, die die Einführung von Prepaid-Kartenangeboten erwägen.

– 64 Prozent der Verbraucher würden Informationen über Prepaid-Angebote am liebsten über Online-Medien beziehen. 46 Prozent der Befragten äuß;erten den Wunsch, Prepaid-Geschenkkarten oder auch andere Karten online erwerben zu können. Aus der Nutzung des Internets als zusätzlichen Distributionskanal ergeben sich signifikante Möglichkeiten zur Verkaufssteigerung.

Info: www.firstdata.com

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