ERP-Systeme einfach mit E-Commerce-Kanälen verbinden

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ERP-Systeme E-Commerce-ready machen: Mit der Lösung von Roqqio können Unternehmen ihr ERP-System mit den Webshops und Online-Marktplätzen verbinden und ermöglicht so Omnichannel-Funktionen für eine höhere Kundenzufriedenheit.
ERP-Systeme E-Commerce

Quelle: Jirsak/shutterstock

Die Entwicklungen im E-Commerce sind rasant. Neue digitale Vertriebskanäle und verändertes Käuferverhalten, verbunden mit einer hohen Erwartungshaltung an Services und Verfügbarkeit, stellen den etablierten Handel vor große Herausforderungen. Wie können Handelsunternehmen ihre eingesetzten ERP-Systeme für den E-Commerce fit gemacht werden?

ERP-Systeme: E-Commerce hat spezielle Anforderungen

Zu den etablierten großen Online-Marktplätzen wie Amazon, Otto oder eBay kommen immer mehr neue Marktplätze und Social-Selling-Plattformen wie Instagram hinzu. Die Studie Die Marktplatzwelt 2020 von Ecom Consulting erfasst allein im DACH-Raum mehr als 170 verschiedene Online-Marktplätze (Stand: Januar 2020). Verglichen mit dem Jahr 2015, in dem es nur 81 waren, hat sich diese Zahl innerhalb von fünf Jahren mehr als verdoppelt. Unternehmen wie der Fahrradhersteller ROSE Bikes werden selbst zum Marketplace und bieten, neben der eigenen Ware, auch die Produkte anderer Marken auf ihrer Verkaufsplattform an. Zudem formen sich ganze Handelsbereiche als Social & Content Commerce völlig neu.

Mit dieser agilen Entwicklungsdynamik des Digital Commerce und seinen kanalübergreifenden Verkaufsprozessen können ERP-Systeme prozessual nicht Schritt halten. Denn ihre Kernbereiche sind traditionell Produktionsplanung, Materialbeschaffung oder das Rechnungswesen, was naturgemäß andere Datenformate und Prozesse benötigt.

Das Ziel ist eine hohe Kundenzufriedenheit

„Die Roqqio Commerce Cloud fügt sich in die bestehende Systemarchitektur ein und ergänzt die Systeme um fehlende oder mangelhafte Funktionen und Prozesse und verbindet so die ERP-Welt mit dem Digital Commerce – und das ohne zeit- und kostenintensive Modifikationen an den vorhandenen Systemen vorzunehmen. So kann auch ein Legacy-ERP wie die gute alte AS400 „E-Commerce-ready” gemacht werden“, erklärt Mario Raatz, CEO des Software-Anbieters Roqqio.

Roqqio Raatz
Mario Raatz ist CEO von Roqqio. (Bild: Roqqio)

„ERP und E-Commerce gehören zusammen, sind aber prozessual und systemisch oftmals noch weit voneinander getrennt. Mit der Roqqio Commerce Cloud werden konventionelle Unternehmenssoftware und E-Commerce zu einem gut funktionierenden Gesamtsystem“, ergänzt Frank Noß, Sales & Partner Consultant bei Roqqio.

Roqqio Noß
Frank Noß ist Sales & Partner Consultant bei Roqqio.

Kunden erwarten heute ein nahtloses Einkaufserlebnis: Sie möchten im Onlineshop stöbern, per Klick bestellen und das Produkt in eine gewünschte Filiale liefern lassen oder die Möglichkeit haben, es dort zu retournieren. Die Roqqio Commerce Cloud versetzt Händler in die Lage, ihre Ware auf dem gewünschten Marktplatz zu verkaufen und alle Handels-, Versand-, Lager- sowie Logistikabläufe in einem zentralen System zu vereinen – ob online oder offline. So wird Filialware auf verschiedenen Verkaufskanälen zeitgleich angeboten, Bestände werden automatisch aktualisiert, das passende Lager für eine Lieferung ausgewählt. Das garantiert kurze Lieferzeiten sowie hohe Servicequalität und generiert dadurch eine hohe Kundenzufriedenheit.

Mehr Flexibilität für ERP-Systeme im E-Commerce

Die vorhandenen Software-Systeme sind trotz häufiger Updates naturgemäß nicht auf diese neuen, agilen Prozesse und Ansprüche der Online-Verkaufswelt ausgerichtet. „Die Realität zeigt, dass sich die Anforderungen an die Daten für ERP- und E-Commerce-Systeme oft gravierend voneinander unterscheiden. Es handelt sich um zwei Welten, deren Technologien sich in Hinblick auf Geschwindigkeit und Flexibilität völlig anders entwickeln. Fehlende Schnittstellen haben mangelhaftes Produktdatenmanagement, einen verzögerten Datenabgleich und Prozessbrüche, verbunden mit hohem manuellen Aufwand, zur Folge“, ist Raatz überzeugt.

„Mit der Roqqio Commerce Cloud können wir auch gewachsene Legacy-Systeme und IT-Infrastrukturen E-Commerce-fähig machen und damit digitale State-of-the-Art-Konzepte umsetzen, die es dem stationären Handel ermöglichen, mit geringen Investitionen sowie schneller Time-to-Market im Online-Handel mitzumischen“, so Raatz abschließend.

Lesen Sie auch: E-Commerce-Strategie – so führt der digitale Auftritt schnell zum Erfolg

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