Experten wollen Markenrechtsprüfungen mithilfe von Technologien vereinfachen

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Über ein Drittel (34 Prozent) aller Juristen und Markenrechtsprofis sind offen für die Integration neuer Technologien in ihren Arbeitsalltag. Dies zeigt eine Umfrage, die Thomson CompuMark im Rahmen seines Industrie-Symposiums für Markenschutz durchführte. Dabei wurden Rechts- und Markenexperten zu den größten Herausforderungen der Branche befragt.
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Über ein Drittel (34 Prozent) aller Juristen und Markenrechtsprofis sind offen für die Integration neuer Technologien in ihren Arbeitsalltag. Dies zeigt eine Umfrage, die Thomson CompuMark im Rahmen seines Industrie-Symposiums für Markenschutz durchführte. Dabei wurden Rechts- und Markenexperten zu den größten Herausforderungen der Branche befragt.

44 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen mangelnde Budgets große Sorgen bereiten, gerade angesichts der sich schnell verändernden Markenrechtslandschaft. 28 Prozent der Befragten hingegen sahen neue Kanäle, auf denen Marken sich durchsetzen müssen, als derzeit schwersten Prüfstein der Branche an. Weitere Herausforderungen sind die wachsende Globalisierung und der technische Support.

 

(Bildquelle: Statista)

 

Einfluss auf die Markenprüfung und den Markenschutz

Den Industrievertretern zufolge haben soziale Medien einen großen Einfluss auf die Markenprüfung und den Markenschutz. Der Anteil neuer Marken, die auf Social-Media-Kanälen eingeführt wurden, hat in den vergangenen Jahren beständig zugenommen – ebenso wie die Geschwindigkeit, mit der neue Marken folgen. Markenrechtsprofis sind im Arbeitsalltag von dieser Entwicklung direkt betroffen: 61 Prozent sehen soziale Medien als sehr beziehungsweise einigermaßen wichtig für ihre Markenstrategie an.

Bei der Durchsetzung einer umfassenden Markenstrategie ist für Markeninhaber und Rechtsexperten das mangelnde Verständnis für das allgemeine Unternehmensumfeld (37 Prozent) zusammen mit Bedenken bezüglich des Budgets (39 Prozent) die größte Herausforderung.

Markenrechtsverletzungen bedeuten für eingeführte Marken immer Risiken – sowohl für den Umsatz als auch die Reputation. Fast die Hälfte (49 Prozent) der Experten gab an, dass finanzielle Einbußen die größte Auswirkung von Markenrechtsverletzungen seien, gefolgt von Reputationsverlust (32 Prozent).

 

Rob Davey, Senior Director bei Thomson CompuMark

 

„Diese Studie ist ein wichtiger Wegweiser für den Markt, denn sie sie zeigt ganz deutlich die größten Herausforderungen im Markenschutz“, so Rob Davey, Senior Director bei Thomson CompuMark. „Die Ergebnisse verdeutlichen die Komplexität, der viele Unternehmen heute bei der Prüfung und Einführung von Marken begegnen. Und die Anstrengungen, die sie zum Schutz ihrer Marken unternehmen müssen. Sie ist auch ein Signal, dass viele Unternehmen Bedarf an technischen Hilfsmittel haben, um die Markenrechtsüberprüfung zu vereinfachen.“

(jm)

 

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